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Nachrichten > Kultur und Bildung

Kuckucke sind auch im Ernstfall einsatzbereit


V.l. Markus Scheurich bei der Schockbehandlung an Udo Geilsdörfer, Silke Auer erhielt für ihren Vortrag von Timo Lind die "Silberne Bettpfanne ohne Inhalt", Ralph Brenneis hilft dem Verletzten Lothar Münch bei den ersten Gehversuchen. (Fotos:C.Richter)

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(cr) Der Fußgängersteg über die Bahngleise ist für viele Bürgerinnen und Bürger nicht nur ein leidiges Thema, sondern scheinbar für viele Fußgänger mit und ohne Kinderwagen bei der Benutzung ein echte Herausforderung. Sei er doch unter anderem nicht gut beleuchtet und wirke unsicher und gefährlich, so die Stimmen vielen Nutzer. Diese Situation schreit geradezu danach, während der Fastnachtskampagne auf die närrische Schippe genommen zu werden.

Am heutigen Rosenmontag nahmen Mitglieder der Karnevalgesellschaft Kuckuck (KGK) eben diesen Steg in Augenschein. Nach einem Zusammentreffen im Café Viktoria beschlossen die Fastnachter, Damen und Herren des öffentlichen Lebens zu sich zu holen und mit ihnen den Gang über den Steg zu wagen. Und wie sollte es anderes sein: Elferrat Lothar Münch musste stürzen, damit seine Kollegen "Erste Hilfe" an ihm praktizieren konnten. Glücklicherweise war unter den offiziellen Gästen auch Stadtbaumeister Manfred Janner und konnte sich so persönlich ein Bild von der Gefährlichkeit des Stegs machen.

Für die Kuckucke bedeutete dieser - bestens geplante - Unfall natürlich eine Herausforderung. Schnellstens schleppte die Ranzengarde den "Verletzten" in das nahegelegene DRK-Heim in der Güterbahnhofstraße. Dort wurden die Narren von Claudia Hölzer und Timo Lind von der Wacheleitung, der Notärztin Dr. Gudrun Eisenlohr und dem Pflegedienstleiter Stefan Flemming empfangen. Ein eigenes Ärzteteam der Kuckucke, bestehend aus Dr. honoris carnevalis Wundermann alias Ralph Brenneis und Dr. Müller-Aua (Silke Auer), war ebenfalls schon da. Letztere habe, da sie aus einer Metzgerei stamme, die optimale Voraussetzung für ihren Beruf, wie sie selbst verkündete.

Kurzweilig und witzig frisch informierte Timo Lind die Anwesenden über das Berufsbild des Rettungsassistenten und hielt eine Facheinführung über die Arbeit, die Ausstattung und Ausrüstung des Rettungswagens. Ebenso bot er einen Schnellkurs in Sachen Reanimation und stabile Seitenlage. Dr. Gudrun Eisenlohr und Stefan Flemming führten den Notarztwagen vor.

Zwischendurch wurde auch an den "Verletzten" gedacht, der dank intensiver Pflege nach einer Rotweininfusion mit einer praktischen Schiene am Bein, Schlinge am Arm und Verband am Kopf wieder hergestellt war.

Beim Thema Infusion fiel Brenneis sofort der Zusammenhang mit Fusion und damit Geld ein. Für den anwesenden Stadtkämmerer Karl Weis der Zeitpunkt über die städtischen Finanzen Auskunft zu geben. Erich Lindenthal, Leiter des Eberbacher Polizeireviers, kündigte verstärkte Gesichtskontrollen an, um den entflohenen Bürgermeister ausfindig zu machen, der womöglich als Kuckuck verkleidet in Eberbach unterwegs sei. Stellvertretend für das Stadtoberhaupt stellte Stadträtin Christa Wernz fest, dass der flüchtige Bürgermeister gar nicht vermisst werde. Sie wolle den Job jetzt weitermachen und versprach den Kuckucken: "Ich komme im nächsten Jahr wieder!".

04.02.08

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