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Gemeinderat erwartet gute Ideen für Neubebauung


(Repro/Foto:Richter)

(hr) Das weitere Vorgehen im Sanierungsgebiet "Neckarstraße I" legte heute der Eberbacher Gemeinderat einstimmig fest. Der bereits im Dezember 2007 beschlossene städtebauliche Ideenwettbewerb (wir berichteten) wurde konkretisiert und kann nun beginnen.

Nach dem heutigen Beschluss sollen elf Architekturbüros bzw. Planungsgemeinschaften zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert werden. Vier davon sind direkt in Eberbach oder der näheren Umgebung ansässig, die anderen sind Büros aus Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen.

Durch die größere Teilnehmerzahl - ursprünglich waren nur sieben Teilnehmer geplant - erhöhen sich die voraussichtlichen Kosten für den Wettbewerb um 36.600 Euro auf 125.600 Euro, die allerdings zu 60 Prozent bezuschusst werden. Die Teilnehmer sollen architektonische Entwürfe für ein neues Stadtquartier zwischen Brückenstraße und Neckarstraße einreichen. Preise winken dem Sieger nicht, aber jeder Teilnehmer bekommt ein festes Honorar von 9.100 Euro. Wer den besten Entwurf einreicht, kann im Falle einer Realisierung dann auch mit weiteren Planungsaufträgen rechnen oder seine Idee sogar selbst verwirklichen.

Die große Freifläche gehört komplett der Stadt. Die Entscheidung, was darauf tatsächlich gebaut wird, liegt deshalb letztendlich beim Gemeinderat, der sich von dem Wettbewerb vor allem eine möglichst breite Ideenpalette und eine Entscheidungshilfe für die spätere Bebauung erhofft.

Die Kommunalentwicklung GmbH (KE), die den Wettbewerb betreut, hat ein "Planungsgutachten" erarbeitet, in dem die wesentlichen Bedingungen, Aufgaben und Planungsvorgaben für den Wettbewerb festgelegt sind. Dazu gehören das bereits im Jahr 2002 festgelegte Verkehrskonzept (wir berichteten), das vor allem die Entlastung des Neuen Marktes durch eine neue "Querspange" zum Ziel hat, und als "Richtschnur" einige Flächenvorgaben für Wohn- und Gewerbenutzungen sowie als ein wichtiges Ziel der Erhalt und die Schaffung von Parkplätzen.

Die eingereichten Wettbewerbsvorschläge sollen von einer Kommission bewertet werden, deren Zusammensetzung heute auch festgelegt wurde. Der Bewertungskommission sollen stimmberechtigt neben Bürgermeister Bernhard Martin und Stadtbaumeister Manfred Janner sieben Mitglieder des Gemeinderats angehören sowie drei Architekten und eine Landschaftsarchitektin. Hinzu kommen weitere beratende Sachverständige. Nach dem aktuellen Zeitplan sollen die eingereichten Wettbewerbsbeiträge am 18. September dieses Jahres bewertet werden. Die Pläne und Modelle der Teilnehmer sollen dann im Rathausfoyer öffentlich ausgestellt werden.

24.04.08

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