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Einzelmedaillen blieben verwehrt - 3. Platz für das Team der KG Odenwald


V.l.: Aylin Steinbauer (Eberbach), Viktoria Speer (Nürtingen), Larissa Mackert, Marianne Hörner, Julia Thumm (alle Walldürn), Trainer und Coach Peter Steinbauer (Eberbach). (Foto: privat)

(bro) (pst)Obwohl gleich vier Aktive der Budokai "ASAHI" Eberbach bei den zweitägigen Deutschen Karate Meisterschaften der Jugend und Junioren in Oberhausen an den Start gingen, blieb ihnen trotz herausragender Leistungen auch in diesem Jahr eine Einzelmedaille verwehrt.

Dafür gelang Aylin Steinbauer als Leistungsträgerin im Team der KG Odenwald ein Überraschungscoup. Mit deutlichen Siegen über KD Köllerbach (Saarland) und das sehr starke Team Hessen 1 drangen die Mädchen bis ins Poolfinale vor. Dort trafen sie auf das Team des Landesstützpunkts Gammertingen (Baden-Württemberg), welches sich aus den stärksten Athletinnen Baden-Württembergs zusammensetzt. Erwartungsgemäß ging diese Begegnung verloren, obwohl die Mädchen der KG Odenwald den Ausgang der Begegnung lange Zeit offen gestalten konnten. Gammertingen sicherte sich im Finale dann auch den Titel des Deutschen Meisters.
In der Trostrunde hieß der Gegner dann KG Franken. Hier wollte es das heimische Team dann endgültig wissen. Bereits nach zwei Kämpfen hieß es 2:0 für die Odenwälderinnen, wodurch der Kampf als vorzeitig gewonnen galt. Damit platzierten sich die Mädchen der Kampfgemeinschaft zwischen Eberbach und Walldürn nach einer überragenden Leistung gleichermaßen verdient und auch überraschend den dritten Platz, welcher nicht zuletzt auch das Ergebnis einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung war.

In den Einzeldisziplinen fehlte den Eberbachern dafür aber das notwendige Glück, um sich auf den vorderen Rängen platzieren zu können. Aylin Steinbauer traf in ihrer Klasse - 59 kg - gleich im ersten Kampf auf die Deutsche Vizemeisterin des letzten Jahres Aneet Kahlon aus Nordrhein-Westfalen. In einer packenden Begegnung gelang es zuerst Kahlon, mit zwei Punkten in Führung zu gehen, welche Aylin Steinbauer postwendend ausglich. Eine neuerliche Führung der Nordrhein-Westfälin konnte die Eberbacherin dann durch zwei starke Punkttechniken zur 4:3-Führung umdrehen, bevor in der Schlussphase Kahloon sich mit zwei weiteren Punkten in Folge durchsetzen konnte. Trotzdem stand der Ausgang des Kampfes bis zur letzten Sekunde auf Messers Schneide. Da Kahlon um den Poolsieg gegen die letzt- und diesjährige Deutsche Meisterin Lisa Schmid aus Bayern verlor, blieb Aylin Steinbauer die Trostrunde verwehrt. Mit etwas mehr Losglück wäre hier eine Platzierung wahrscheinlich gewesen.

Pech hatte auch Robin Weidmann. Nachdem er seinen ersten Kampf in der Klasse - 76 kg - gegen Breise (Rheinland-Pfalz) sicher gewonnen hatte, traf er auf Roman Rattay vom ausrichtenden BSC Oberhausen. Auch hier ging der Eberbacher sicher mit 2:1 in Führung, ehe er unmittelbar vor Schluss einen Fußangriff des Oberhauseners direkt konterte. Obwohl Weidmanns Konter zuerst im Ziel war, wie selbst die Video-Analyse ergab, sprachen die sehr schwachen Kampfrichter seinem Gegner zwei Punkte für die Fußtechnik zu. Diese Fehlentscheidung blieb kampfentscheidend. Da der Oberhausener seinen nächsten Kampf verlor, blieb auch Weidmann der Weg in die Trostrunde versperrt.

Parallelen dazu zeichneten sich auf in der Jugendklasse - 52 kg - bei Sergen Steinbauer ab. Nachdem er seinen ersten Kampf gegen den Berliner Aydemir sicher mit 4:0 gewonnen hatte, traf er auf den Hessen Gumann. Obwohl er der deutlich bessere Kämpfer war, erhielt er gleich mehrere Strafen wegen angeblichen Kontakts, wogegen sein Kontrahent Punkte für verbotene Schläge zum Kehlkopf erhielt. Diese völlig indiskutable Kampfrichterleistung führte letzten Endes zum Sieg des Hessen, aber auch zu sehr deutlichen Worten des Baden-Württembergischen Mattenchefs, der während des Kampfes nicht eingreifen durfte, gegenüber seinen Kollegen unmittelbar nach Kampfende. Bedauerlich, dass nun schon im zweiten Jahr berechtigte Medaillenhoffnungen des Eberbachers durch schlechte Kampfrichterleistungen zunichtegemacht wurden.

Max Knecht, als vierter Eberbacher, lieferte in der Klasse bis 61 kg seinem Gegner Falldorf aus Niedersachsen einen beherzten Kampf, jedoch vermochte der Niedersachse seine Chancen besser auszunutzen. Zwar ging das knappe Ergebnis gegen Knecht in Ordnung, jedoch war auch hier ein Sieg durchaus möglich gewesen.

24.06.10

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