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Nachrichten > Natur und Umwelt

Die Förster wollen mehr starke Buchen ernten


(Foto: privat)

(cr) Auf knapp einem Zehntel der gesamten Stadtwaldfläche will die Stadtförsterei im kommenden Jahr Holz schlagen. 27.500 Festmeter sollen dabei zusammenkommen und beim Verkauf rund 1,3 Millionen Euro einbringen. Das und mehr geht aus den Bewirtschaftungsplänen für den Eberbacher Stadtwald hervor, die heute im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats beraten wurden.

Jeweils etwa zur Hälfte soll der Holzeinschlag aus Nadel- bzw. Laubbäumen bestehen. Damit tragen die Forstleute der in diesem Jahr neu erstellten Zehnjahresplanung für den Stadtwald Rechnung, die nicht nur einen höheren Holzeinschlag sondern auch eine Verschiebung des Einschlags zum Laubholz - vor allem ältere Buchen - vorsieht (wir berichteten). Rund 16.000 Festmeter sollen die städtischen Waldarbeiter einschlagen. Für den Rest werden Spezialunternehmen beauftragt, die teilweise hochtechnisierte Erntemaschinen einsetzen (unser Bild).

3.000 junge Bäume sollen 2011 im Stadtwald gepflanzt werden. Im Übrigen wird weiterhin auf die so genannte Naturverjüngung mit natürlicher Ansamung des Waldnachwuchses gesetzt. Junge Waldbestände, in denen noch kein Holz geerntet werden kann, sollen auf einer Fläche von 21 Hektar gepflegt werden. Außerdem planen die Förster, an 900 Douglasien eine Wertästung durchzuführen, bei der am stehenden Baum teilweise die Äste entfernt werden, um später astreines Holz verkaufen zu können. Auf 300 Hektar ist im Jahr 2011 wieder eine Waldkalkung geplant. Im Bereich der Erholungseinrichtungen soll eine Rasthütte bei Wimmersbach renoviert werden.
Investieren will die Stadtförsterei in ihren Maschinenpark. So soll der bisherige Spezialschlepper gegen eine neue Maschine im Wert von gut 300.000 Euro ersetzt werden. Sie wird für den Transport des geschlagenen Holzes an die Waldwege gebraucht. Durch Inzahlungnahme des alten Geräts muss die Stadt unterm Strich lediglich 180.000 Euro für den Ersatz berappen.

Finanziell plant die Forstverwaltung für den städtischen Forstbetrieb im kommenden Jahr einen kleinen Überschuss von 4.500 Euro. Dabei wird der Gewinn aus der reinen Holzproduktion (rund 175.000 Euro) weitgehend durch den Zuschussbedarf bei den Schutz- und Sozialfunktionen aufgezehrt. Endgültig werden die Forstbetriebspläne vom Gemeinderat im Rahmen des Gesamthaushalts für 2011 beschlossen. Dieser Beschluss war ursprünglich für die Gemeinderatssitzung im Januar vorgesehen. Wie Bürgermeister Bernhard Martin heute mtteilte, wird sich die Verabschiedung des städtischen Haushaltsplans aber in den Februar verschieben, weil die Gemeinderatsfraktionen etwas mehr Zeit für mögliche Änderungsanträge wünschten.

29.11.10

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