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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Ideen für Tracks und Trails in der Natur gesammelt


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Zu einem Informations- und Ideenaustausch über Angebote für Mountain-Biker lud der CDU Stadtverband Eberbach gestern Abend ins evangelische Gemeindezentrum am Leopoldsplatz ein.

Der örtliche CDU-Vorsitzende Georg Hellmuth konnte zahlreiche interessierte Gäste begrüßen, unter ihnen auch viele Vertreter des Radsportclubs VfR Waldkatzenbach mitsamt Waldbrunns Bürgermeister Markus Haas.
Anhand einer Landkarte des Geoparks Bergstraße-Odenwald zeigte Hellmuth, dass es vor allem im Westen der Region etliche ausgewiesene Routen und Parcours für Mountainbiker gibt, dass aber im Südosten des Geoparks, also auch in der Region Eberbach, keine solchen Angebote vorhanden sind.
Drei Fachleute konnte Hellmuth vorne am Podiumstisch begrüßen: Fritz Kaufmann, bekannter langjähriger Eberbacher Radsportler, der unter anderem auch geführte Touren durch den Odenwald mit historischen Informationen anbietet, plädierte für qualitativ hochwertige Routen und Einrichtungen, damit diese auch von den Bikern aus Nah und Fern angenommen werden. Werner Manschitz, der seit über zehn Jahren in Beerfelden den Bikepark neben dem Skihang betreibt, berichtete von jährlich fast 20.000 Besuchern in seiner Einrichtung, die aus einem Umkreis von rund 200 Kilometern immer wieder nach Beerfelden kämen. Schließlich war auch Peter Bauer gekommen, der schon die Ausweisung mehrerer Mountainbike-Strecken im Geopark begleitet hat und ein Lied von den Widerständen unterschiedlicher Interessenvertreter und bürokratischen Hürden singen konnte.
Ein besonders schmerzhafter Dorn im Auge der Biker ist eine Regelung im baden-württembergischen Waldgesetz, die Radfahren nur auf Wegen erlaubt, die breiter als zwei Meter sind. Viele interessante und anspruchsvolle “Downhill”-Trails im Wald scheiden damit aus. Allerdings gibt es wohl Möglichkeiten, diese Regelung in Einzelfällen zu umgehen, wie in der Diskussion zu hören war.

Nach knapp zwei Stunden kristallisierten sich gestern Abend zwei Projekte heraus, die die CDU in Arbeitsgruppen vertiefen möchte: Einerseits die Einrichtung eines “Pumptracks” hinter dem Handballerheim an der Itter, wo es schon einmal einen kleinen Dirtbikepark gab. Ein Pumptrack ist ein hügeliger/welliger Parcours, auf dem das Rad nicht durch Pedaltritte, sondern durch pumpende Druckbewegungen des Sportlers in Fahrt gehalten wird. Das zweite Projekt könnte ein beschilderter Mountainbike-Kurs von 20 bis 30 km Länge sein, für den nun erst einmal Vorschläge gesammelt werden sollen.

10.03.15

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