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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Gegner der Windenergie wollen selbst ein Gutachten finanzieren

(hr) Kritisch betrachtet die Eberbacher Initiative "Aktion Bürger für Bürger" die Windkraftplanungen im Odenwald. Insbesondere befürchten die Gegner der regenerativen Windkraftnutzung, dass Artenschutzgutachten nicht korrekt erstellt werden.

Um eine Genehmigung für den Bau eines Windparks zu erhalten, müssen die Antragsteller diverse Gutachten vorlegen, die die Unbedenklichkeit der Anlagen beweisen. Dazu zählen Schall- und Schattenwurfprognosen ebenso wie faunistische Gutachten, in denen Vogel- und Fledermauspopulationen kartiert werden.

Die Initiative “Aktion Bürger für Bürger” weist darauf hin, dass in den Gutachten der Projektierer am Beispiel Markgrafenwald/Waldbrunn der windkraftsensible Schwarzstorch nicht nachgewiesen worden sei. Ein deutschlandweit renommierter Schwarzstorch-Experte, der im Jahr 2014 im Auftrag der Initiative Hoher Odenwald (IHO) kartierte, habe herausgefunden, dass im Prüfbereich des Markgrafenwaldes die zentralen Nahrungs- und Bruthabitate des größten Schwarzstorchvorkommens in Baden-Württemberg beheimatet seien.

Die Gegenwind-Aktivisten befürchten, dass im Falle der fehlenden bzw. der noch zu ergänzenden Artenschutzgutachten für den Hebert, ähnlich wie im Markgrafenwald, mögliche windkraftsensible Arten nicht nachgewiesen oder nicht richtig verortet werden. Um dem entgegenzuwirken und um selbst ein Gutachter-Büro zu beauftragen, bittet die Gegenwind-Initiative um Spenden. Laut auffälligen Sichtungsmeldungen des Regionalkoordinators der Ornithologischen Gesellschaft sei davon auszugehen, dass auf dem Hebert windkraftsensible Arten lebten, so die “Aktion Bürger für Bürger”.

Da ein Artenschutz-Gutachten einige Tausend Euro kostet, ist die Initiative auf finanzielle Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Die “Aktion Bürger für Bürger” kooperiert mit dem Verein “Naturschutz und Gesundheit südlicher Odenwald”. Spenden an diesen Verein könnten steuerlich geltend gemacht werden, da er als gemeinnützig anerkannt sei. Bei der Spende sollte zusätzlich auf die Unterstützung für die Eberbacher „Gegenwind“-Aktion hingewiesen werden, indem als Verwendungszweck „Bürger für Bürger Eberbach - Gutachten Hebert“ angegeben wird. Kontodaten: BW Bank Baden Württemberg, IBAN DE 15 6005 0101 0008 6708 10. Telefonische Infos gibt es bei Rainer und Christina Kunze unter (06271) 8099888.

E-Mail-Kontakt: buerger-fuer-buerger-eberbach@gmx.de

23.02.16

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