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Oldtimerrallye mit VIP-Fahrern


(Foto: Agentur)

(bro) (pm/sk) Hirschhorn am Neckar wird am 8. Februar 2017 zum Mekka für Oldtimer-Freunde: Am Mittwochvormittag ab 11 Uhr werden über 80 automobile Klassiker, zwei Weltmeister und ein bekannter Kabarettist am Mitteltor Station machen. Die Preziosen - darunter VW Käfer, Porsche 911 und Audi Quattro - nehmen an der AvD-Histo-Monte teil, die auf einer 1.730 Kilometer langen Route durch die Alpen bis nach Monte Carlo führt.

Die 1911 gegründete Rallye Monte Carlo ist die älteste noch existierende Rallye der Welt und bis heute nicht nur Auftakt zur Weltmeisterschaft, sondern auch die bekannteste Veranstaltung ihrer Art. Die vor 25 Jahren gegründete AvD-Histo-Monte greift die Tradition der frühen Jahre auf und wandelt auf den Spuren der „Königin der Rallyes“. Erstens ist die Route der AvD-Histo-Monte den früheren Sternfahrten der Rallye Monte Carlo nachempfunden. Zweitens treten hier Fahrzeuge an, die vor Jahrzehnten Rallye-Geschichte geschrieben haben. Und drittens nimmt sogar der „Rallyefahrer des Millenniums“ an der Oldtimer-Veranstaltung teil. Der zweifache Weltmeister Walter Röhrl pilotiert genau wie bei seinem letzten von insgesamt vier Siegen bei der Rallye Monte Carlo einen Audi Quattro.

In Röhrls Windschatten nehmen drei weitere VIP-Fahrer das silberne Jubiläum der AvD-Histo-Monte in Angriff. Der siebenfache Deutsche Meister und zweifache Histo-Monte-Sieger Matthias Kahle pilotiert den „Porsche des Ostens“, einen von Škoda Auto Deutschland eingesetzten Škoda 130 RS. Weniger Ambitionen, dafür umso mehr gute Laune bringt Urban Priol mit. Der Kabarettist und Oldtimer-Fan aus Aschaffenburg bestreitet seine vierte AvD-Histo-Monte in einem BMW 2000 tilux. Dazu feiern zwei Motorrad-Asse ihre Rallye-Premiere: Esteve „Tito“ Rabat, 2014 Moto2-Weltmeister und 2016 „Rookie of the Year“ in der MotoGP, tauscht seine Honda für vier Tage gegen ein historisches Rallyeauto ein. Auf dem Beifahrersitz des Katalanen nimmt Stefan Prein Platz. Der Wuppertaler wurde auf zwei Rädern zwei Mal Deutscher Meister und fuhr von 1988 bis 1995 ebenfalls in der Motorrad-WM.

Der Startschuss der AvD-Histo-Monte fällt am 8. Februar um 9 Uhr in Frankfurt am Main, einem der traditionellen Startorte der Rallye Monte Carlo. Von der Main-Metropole aus führt die Route geradewegs in den Odenwald. Die erste Station auf der Route ist das malerische Hirschhorn am Neckar. Im Ort wird eine sogenannte Durchfahrtkontrolle stattfinden. Hier werden die Fahrzeuge kurz stoppen und sich eine Eintragung ins Bordbuch abholen, ehe sie ihre Fahrt in Richtung Süden fortsetzen. Das erste Rallyeauto wird gegen 11 Uhr am Mitteltor in der Fußgängerzone erwartet, das letzte wird die „Perle des Neckartals“ rund anderthalb Stunden später verlassen, um die Reise zum Tagesziel in Freiburg fortzusetzen.

Die 82 Rallyeautos bieten faszinierende Einblicke in die Geschichte des Automobils. Die Zeitreise beginnt mit einem 60 PS starken VW Käfer aus dem Jahr 1954 und endet mit einem allradgetriebenen Subaru Impreza WRX STI von 1995. Dazwischen tummeln sich automobile Klassiker aus fünf Jahrzehnten wie der „Buckel-Volvo“ PV544, BMW 2002, Opel Ascona sowie diverse Porsche-Modelle. Dazu gesellen sich automobile Raritäten, die man selbst in Oldtimer-Kreisen selten zu Gesicht bekommt: Ein zwei Meter breiter und zwei Tonnen schwerer Oldsmobile Delta 88 soll die Alpenpässe ebenso bezwingen wie das erste in Großserie gebaute Maserati-Modell namens 3500 GTI oder der mondäne Jaguar Mk 2.

Nach dem Nachtstopp in Freiburg im Breisgau geht die Rallye für die 82 Teams jedoch erst richtig los. Die Beifahrer lotsen ihre Piloten durch das Juragebirge und die französischen Alpen bis an die Côte d’Azur – und das bei winterlichen Bedingungen mit Eis und Schnee auf der Fahrbahn. An den vier Rallye-Tagen erklimmen die Oldies Alpenpässe von bis zu 2058 Metern (Col du Lautaret), absolvieren eine Wertungsprüfung auf der Eisrennbahn von Serre-Chevalier und „erfahren“ den Grand Canyon Frankreichs. Darüber hinaus stehen etliche bekannte Strecken von der Rallye Monte Carlo wie der berühmte Col de Turini auf dem Programm, ehe die Teams das Ziel im Hafen von Monaco erreichen.

26.01.17

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