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Die Haupt-/Werkrealschulen leisten einen guten Job


Klaus Hoher im Gespräch mit dem Rektor der Werkrealschule Eberbach. V. l.: Harald Paulsen, Parlamentarischer Berater der FDP/DVP-Landtagsfraktion, Hartmut Kowalinski, FDP-Kreisrat im Rhein-Neckar-Kreis, Udo Geilsdörfer, Rektor der Werkrealschule Eberbach, Klaus Hoher, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Bildung der FDP/DVP-Landtagsfraktion. (Foto: privat)

(bro) (sl) Der stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Bildung der FDP-Landtagsfraktion, Klaus Hoher, besuchte kürzlich in Begleitung des Parlamentarischen Beraters Harald Paulsen und des FDP-Kreisrats Hartmut Kowalinski die Werkrealschule Eberbach. Schulleiter Udo Geilsdörfer führte die FDP-Delegation durch das Gebäude und stellte den Schulbetrieb mit seinen vielfältigen Arbeitsschwerpunkten, Aktivitäten und Entwicklungsperspektiven vor.

„Unsere Schulabgänger werden von den Betrieben gerne genommen. Wir haben mehr Anfragen von Unternehmen als Interessenten für die angebotenen Ausbildungsplätze“, so Geilsdörfer. Neben der sehr fruchtbaren Zusammenarbeit vor allem mit Unternehmen vor Ort biete die Werkrealschule Eberbach mit einem engagierten, qualifizierten und erfahrenen Lehrerkollegium zahlreiche Möglichkeiten, jeden einzelnen Schüler bestmöglich zu fördern und zu fordern. Der Umstand, dass die Werkrealschule Eberbach seit vielen Jahren Ganztagsschule sei, trage hierzu ebenso bei wie Angebote im Bereich der Musik oder des Sports, so unter anderem eine Kraftsport-AG und ein Skiprojekt. „Wir wollen auf diese Erfahrungen aufbauen und haben deshalb den Antrag auf Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule gestellt. Gleichzeitig wird aber die Werkrealschule weiterbestehen und bei uns nach der zehnten Klasse weiterhin der Werkrealschulabschluss möglich sein.“

Die Entscheidung, die Werkrealschule nicht aufzugeben, sah FDP-Abgeordneter Hoher als sehr vernünftig an. „Die Haupt-/Werkrealschulen leisten mit ihrer berufspraktischen Ausrichtung einen sehr guten Job. Das gilt nicht nur, aber gerade auch für ländliche Gegenden. Und wer bei den praktischen Fähigkeiten eine Stärke hat, hat mit dem Werkrealschulabschluss eine zusätzliche Chance auf eine Mittlere Reife“, so Hoher. Er halte es deshalb für einen schweren Fehler der jetzigen grün-schwarzen Landesregierung, dass sie den Haupt-/Werkrealschulen keine echte Perspektive gebe. Als Beispiel nannte Hoher das Aufstiegs- und Beförderungsprogramm für Hauptschullehrer. „Eine Chance auf Beförderung hat nur, wer sich an eine Gemeinschafts-, Real- oder Sonderschule begeben will. Wer weiter an einer Haupt-/Werkrealschule tätig sein will, geht leer aus.“ Dass die Verantwortlichen vor Ort zur Sicherung des Schulstandorts häufig keine andere Wahl sähen als die Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule, habe die FDP-Landtagsfraktion bereits in der vergangenen Legislaturperiode zu Kritik an der damals grün-roten Landesregierung veranlasst. Dass die jetzige grün-schwarze Landesregierung an der Situation nichts Grundlegendes geändert habe, sei nicht weniger kritikwürdig. Hoher: „Wenn vor Ort eine Gemeinschaftsschule gewünscht wird, gilt es dies zu respektieren. Wir Freien Demokraten sind aber sehr skeptisch, ob die Gemeinschaftsschule die Versprechungen halten kann, mit denen sie Grün-Rot damals auf den Weg gebracht hat.“

Kreisrat Kowalinski schloss sich dieser Auffassung an und unterstrich zugleich den Willen der FDP im Rhein-Neckar-Kreis, Haupt-/Werkrealschulen wie die in Eberbach zu unterstützen. „Wir konnten uns heute noch einmal von der erstklassigen Arbeit der Werkrealschule Eberbach überzeugen. Wir wären doch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir solche Einrichtungen ausbluten ließen. Am meisten würden wir uns von einer engen Kooperation der Haupt-/Werkrealschulen mit den beruflichen Schulen versprechen. Vor einigen Jahren war vorgesehen, dass die Werkrealschüler in der zehnten Klasse an zwei Tagen in der Woche eine berufliche Schule besuchen. Das ist von der grün-roten Landesregierung gekippt worden, sollte aber wieder ins Auge gefasst werden.“

Die Gesprächspartner dankten sich zum Schluss für den konstruktiven Gesprächsaustausch und vereinbarten, in Kontakt zu bleiben.

01.06.17

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