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Ein stimmungsvoller Abend - Musikalische Kostbarkeiten am 23. August


(Foto: privat)

(bro) (usp) Das Ausklangkonzert am vergangenen Mittwoch mit dem Heidelberger Künstler Rainer Schmidt auf einer Altzither in Psalterform bot einen selten zu hörenden Kunstgenuss. „Die Sprache der Engel“ - unter diesem Motto stand das Konzert mit Werken berühmter Lautenisten des Barocks, transkribiert für die Altzither, die klanglich einer Barocklaute sehr nahekommt.

Das filigrane Saitenspiel dieser Musik, einfühlsam vorgetragen, ließ damals die Menschen einen Vorgeschmack auf die Klänge des Himmels empfinden. Das war auch an diesem Abend zu spüren, als der Tag zur Neige ging, bei Kerzenschein in der unvergleichlichen Atmosphäre der Hirschhorner Klosterkirche. Ergänzt wurde die Musik durch kurze nachdenkliche Texte, ausgewählt und vorgetragen von Ursula Suermann.

Nach der Fantasie des Lautenisten Ernst Gottlieb Baron (1696 -1760), die bereits den musikalischen Reichtum dieser Musik offenbarte, erklang die Suite a-moll von Robert de Visee, Lautenist am Hofe des Sonnenkönigs. Hier liebte man die musikalische Prachtentfaltung, die Ludwig XIV. auch zur eigenen persönlichen Inszenierung nützte. Dass man aber auch die Musik in intimerem Rahmen zu schätzen wusste, zeigten die Sätze dieser Suite mit ihrem abwechslungsreichen Charakter. Höfischer Glanz kam auch auf durch die Sonate C-Dur von Joachim Bernhard Hagen (1720-1787) und durch die virtuose Partita G-Dur von Silvius Leopold Weiss, gefeierter Virtuose und begnadeter Komponist am Dresdner Hof, der als einer der größten Lautenisten gilt. Bachs Suiten für Soloinstrumente nehmen eine Ausnahmestellung ein und gelten als Meisterwerke für das jeweilige Instrument, sowohl in technischer als auch musikalischer Hinsicht. Mit der berühmten Cello Suite in G-Dur - von Schmidt selbst transkribiert für die Altzither - erreichte der Abend seinen musikalischen Höhepunkt. Zwar vermag die Altzither nicht den sonoren Celloklang zu erreichen, jedoch wurden die musikalischen Gedanken in ihrer Verdichtung hier einprägsam mit den Möglichkeiten des Instrumentes gleichwertig wiedergegeben. So geriet die Bearbeitung nicht zur Kopie, sondern zur Interpretation, Vertiefung und Verdeutlichung Bach’scher Musik. Als Zugabe spielte Schmidt „Heidelberger Variationen“. Reichlich Applaus gab es für diesen unvergesslichen und stimmungsvollen Abend, zu dem auch der Schirmherr der Ausklangkonzerte, Landrat Christian Engelhardt, und seine Frau als Ehrengäste gekommen waren.

Musikalische Kostbarkeiten auf dem Weg vom Barock zur Klassik bietet der Ausklang am Mittwoch, 23. August, um 20.44 Uhr in der Klosterkirche - gestaltet von Nobuhiko Asaeda und Takako Igarashi (Violine) und Axel von Rumohr (Cello). Der Violinvirtuose Nobuhiko Asaeda hat in den letzten Jahren mit seinen Konzerten in der Klosterkirche musikalische Maßstäbe gesetzt. Ergänzt wird er durch seine Meisterschülerin Takako Igarashi, die ebenfalls schon mehrfach in den Hirschhorner Konzerten brillierte, und seinem einfühlsamen kammermusikalischen Partner Axel von Rumohr am Cello.

14.08.17

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