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Kräftige Dusche aus trüben Getwitterwolken


V.l. Hans Georg Sütsch, Josefin Lössl und Wolfgang Schmitter. (Foto: Hubert Richter)

(hr) Mit seinem aktuellem Programm “Getwitterwolken” gastierte gestern Abend das Mannheimer Kabarettensemble “Dusche” auf Einladung des Kulturlabors in der ausverkauften Galerie Artgerecht in Eberbach.

Seit Jahrzehnten sorgt die Gruppe um Gründer Wolfgang Schmitter in Mannheim und der Region für gesellschaftskritisches Kabarett und Politsatire auf hohem Niveau. Immer wieder schauten sie seit den 1990er Jahren auch in Eberbach beim Kulturlabor auf ein Gastspiel vorbei.
Auch gestern führten sie ihrem Publikum in der Galerie wieder den Irrsinn vor Augen, den die Menschheit unaufhörlich produziert und der die Themen für bissiges Kabarett nie ausgehen lässt: Am Beispiel der Ferieninsel Mallorca zeigten Schmitter, Hans Georg Sütsch und Josefin Lössl, dass Deutschland ja wohl eher dazu neigt, andere Länder zu überfremden als von Ausländern überfremdet zu werden. Entlarvt wurde der “verbale Sprechdurchfall” führender Politiker ebenso wie die fehlenden Reibungspunkte zwischen den etablierten Parteien. Typen wie Donald Trump oder Rechtspopulist Björn Höcke sind für Kabarettisten ohnehin prädestinierte “Opfer”, und sie wurden gestern von der “Dusche” auch gehörig nass gemacht. Der grüne Ministerpräsident Kretschmann (Schmitter) outete sich offiziell als Fan der Autoindustrie, und Ursula von der Leyen (Lössl) stellte das neue Liederbuch für die Bundeswehr vor, natürlich aus der Feder von Florian Silbereisen. Dass Dusche-Urgestein Wolfgang Schmitter es auch nach Jahrzehnten noch drauf hat, bewies er als nach Hamburg gereister Luis Trenker, der endlich einmal den “G-20-Gipfel” besteigen wollte. Hans Georg Sütsch verriet den Plot des nächsten James-Bond-Films - in der Hauptrolle: Christian Lindner.

Quasi den Rahmen des Programms bildeten die sozialen Netzwerke “Twitter” und Co., Smartphones waren auf der Bühne fast immer präsent, denn die 2.000 Follower mussten ja bespaßt werden - da durften die 140 realen Gäste in der Galerie eben auch einmal warten. Neben dem allgegenwärtigen Handy-Wahn ging es auch um andere Zukunftsthemen wie die Folgen ungehemmter Gentechnik und künstlicher Intelligenz.

Mit dem nostalgischen Zugabe-Song “Wann sind wir endlich wieder offline” sprach das Dusche-Trio dann vermutlich vielen seiner Gäste aus der Seele.

12.11.17

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