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Ehrenamtliche Arbeit für Flüchtlinge hat sich verändert

(cr) Zur Jahreshauptversammlung lud gestern der Verein "Arbeitskreis Asyl Eberbach" ein. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Neuwahlen.

Der Verein Arbeitskreis Asyl Eberbach wurde im Januar 2016 gegründet und entstand aus dem seit vielen Jahren bestehenden Engagement für Flüchtlinge aus allen Ländern, die in Eberbach Zuflucht gefunden haben. Ehrenamtlich tätige Mitglieder und Unterstützer bieten in verschiedenen Projekten praktische und unbürokratische Hilfe an. In der gestrigen Jahreshauptversammlung in den Räumen des Vereins in der Passage am Neuen Markt konnten die Vorstandsmitglieder Ulrike Baufeld und Monika Bergler etwa die Hälfte der über 40 Vereinsmitglieder begrüßen.

In ihren Berichten ließen sie das vergangene Jahr Revue passieren, erinnerten an die zahlreichen Aktionen und Angebote und wagten einen Blick in die Zukunft. Die Arbeit im Verein habe sich verändert, so Baufeld. Während man vor einigen Monaten schwerpunktmäßig beim Ausfüllen zahlreicher Formulare für die unterschiedlichsten Institutionen und Ämtern hilfreich gewesen sei, kämen jetzt detaillierte Anfragen der geflüchteten Menschen, die in Eberbach Arbeitsplätze, Praktika oder Wohnungen suchen. Auch im Schulalltag hat sich einiges getan. Schülerinnen und Schüler werden meist in den regulären Klassen unterrichtet. Wo im letzten Schuljahr noch ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuung in großen Gruppen gefragt war, findet heute individuelle Einzelbetreuung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen statt. Bedauerlich sei, dass Schülerinnen und Schüler, die in Eberbach unterrichtet wurden, kurz vor den Prüfungen in eine für sie fremde Kommune umziehen müssten und somit die Unterstützung durch den AK Asyl nicht mehr möglich sei.

Betreut werden von den Frauen und Männern des Vereins etwa 150 Geflüchtete, die zur Zeit noch in Gemeinschaftsunterkünften wohnen, und etwa 180 Personen, die in Eberbach in der Anschlussunterbringung und somit in regulären Wohnungen leben. Aufgrund sinkender Flüchtlingszahlen hat sich auch die Sozialarbeit des Rhein-Neckar-Kreises verändert. Während bis Ende Februar noch zwei Sozialarbeiter regelmäßig in Eberbach gearbeitet haben, finden jetzt wöchentliche Sprechtage statt.

Positive Nachrichten hatte Schatzmeister Lothar Banspach, konnte er doch über ein Plus in der Vereinskasse berichten, und Kassenprüfer Lothar Jost bescheinigte ihm eine einwandfreie Kassenführung. Vor den Neuwahlen wurde der Vorstand einstimmig entlastet. In ihren Ämtern wurde Ulrike Baufeld als 1. Vorsitzende, Monika Bergler als 2. Vorsitzende, Lothar Banspach als Schatzmeister sowie Lore Heckmann und Lothar Jost für die Kassenprüfung bestätigt.

Infos im Internet:
ak-asyl-eberbach.de


11.04.18

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