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Rudolf Epp - Leben und Werk


(Fotos: privat)

(bro) (sp) Am 12. Mai um 15 Uhr findet im Museum der Stadt Eberbach eine Ausstellung mit Festakt zu Ehren von Rudolf Epp statt. Die Ausstellung kann bis zum 30. September während der Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden.

Zum ersten Mal überhaupt wird das Werk des Malers Rudolf Epp (1834 - 1910) in einer großen, nur ihm gewidmeten Ausstellung gezeigt. In Eberbach als Sohn eines Dekorationsmalers geboren, wurde Rudolf Epp in München berühmt.

Sein künstlerisches Talent zeigte sich sehr früh, und er wurde auf die „Großherzogliche Zeichenschule zu Darmstadt“ geschickt. Anschließend studierte er in Karlsruhe Landschaftsmalerei bei Johann Wilhelm Schirmer und Figurenmalerei bei Ludwig Des Coudres. 1863 zog er nach München, gründete dort eine Familie und etablierte sich als Künstler. Schnell hatte er sich einen guten Ruf erarbeitet und konnte von seiner Kunst angenehm leben. Obwohl er Motive oft mehrfach darstellte, sehen seine Bilder nicht nach „Routine“ aus.

Epp malte das Alltagsleben der Menschen in der Stadt und auf dem Land. Auch die bayerische Seenlandschaft zwischen München und den Alpen hielt er auf seinen Gemälden fest, stets bei gutem Wetter, vom Chiemsee bis zum Watzmann. Ihm gefielen die malerischen Trachten der Bevölkerung in Oberbayern und Tirol. Seine Szenen sind mit einem humorvollen Blick erfasst oder mit großer Einfühlsamkeit gestaltet.

Epps „Genrestücke“ fanden große Anerkennung. Er verkaufte seine Bilder bis nach USA. Seine Motive wurden ab 1890 in vielen Zeitschriften abgebildet, als Buchillustrationen verwendet und auch in hoher Auflage als Postkarten verkauft. Es gab sogar schon farbige „Poster“ seiner Bilder, die als „Öldrucke“ von weniger reichen Bewunderern seiner Kunst gesammelt werden konnten und unter Glas gerahmt deren Wohnzimmer schmückten. Die frühe Nutzung der damals schon raffinierten Reproduktions-Techniken für die Verbreitung seiner Kunst zeigt Epps Sinn für Geschäftstüchtigkeit, die man nicht erwartet, wenn man seine Bilder betrachtet, in welchen er „die gute alte Zeit“ weiterleben lässt.

Die Ausstellung zeigt in zwei Teilen über 140 Gemälde und Zeichnungen und eine Dokumentation von Reproduktionen Epp'scher Bilder und Postkarten. Wegen der Fülle der zur Verfügung gestellten Werke werden Anfang August einige Bilder ausgetauscht, der neue zweite Teil der Ausstellung eröffnet am Freitag, 3. August.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, in dem alle ausgestellten Werke abgebildet sind.

Öffnungszeiten des Museums: dienstags bis freitags von 15 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

23.04.18

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