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Neue hölzerne Eber am historischen Gebäude im Pfarrhof


V.l. Jürgen Cellarius, Peter Reichert, Anneliese und Fritz Seibert. (Foto: Claudia Richter)

(cr) An einer Hausfassade in der Altstadt wurden von den Hauseigentümern drei Eberbacher Wappentiere erneuert. Das Ehepaar ließ es bei der Enthüllung gestern Nachmittag richtig krachen.

Immer wieder wird in Eberbach Kritik laut, nach der sich Hauseigentümer unzureichend oder gar nicht um ihre Anwesen kümmerten, diese verwahrlosen ließen und auch vor ihrer Haustüre nicht reinigten. Dass dies nicht für alle Hausbesitzer zutrifft, zeigte gestern Nachmittag die Aktion einer Familie im Pfarrhof.

Das Ehepaar Anneliese und Fritz Seibert, beide unter anderem Herzblutfastnachter, nahm im Jahr 2012 in Eberbach beim Faschingsumzug teil. Die "Zugtiere" ihres Motivwagens waren damals drei Eber, das Wappentier Eberbachs. Nach dem Umzug habe es unzählige und anstrengende Sitzungen gegeben, bei denen man nach einer Lösung für die Weiterverwertung der hölzernen Tierfiguren suchte, erinnerte sich Fritz Seibert. Endlich sei man zu dem Entschluss gekommen, die drei Wildschweine, auf denen der Slogan " Auf einen Sprung nach Eberbach" den Weg in die historische Innenstadt zeigt, bei den Seiberts an deren Fachwerkhaus aus dem Jahr 1586 zu befestigen. Viele Touristen bewunderten die Schweine, für unzählige Fotos dienten die Eber als Motiv.

Gestern nun das Aus - auch das letzte der possierlichen Tierchen war altersschwach und musste erlegt werden. Mit Bürgermeister Peter Reichert fand man einen erfahrenen Jäger, der dem hölzernen Eber waidgerecht die Kugel antrug und sie somit nicht der Wildbahn sondern der Hauswand entnahm. Um den von der Familie Seibert geladenen Anwesenden, unter ihnen Fastnachtsfreunde der “Rasselbande” und der “Wiesensträßler”, zu bekunden, dass der Schuss erfolgreich war, kam von Dieter Eberle mit dem Jagdhorn das Signal “Sau tot”. Damit die Eberbacher und ihre Touristen sich aber weiterhin an den Wappentieren erfreuen könnte, baute Fritz Seibert neue Eber, die von Jürgen Cellarius bemalt und gestern enthüllt wurden.

Die Kosten für die neuen Kunstwerke übernahm die Familie ebenso wie für das kleine Fest, das vor dem Bettendorfschen Haus in lustiger Runde gefeiert wurde.

08.05.18

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