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Rudolf Epp is coming home - Über 140 Werke des in Eberbach geborenen Malers


(Fotos: Hubert Richter)

(hr) Im Museum der Stadt Eberbach wurde heute Nachmittag eine bemerkenswerte Gemäldeausstellung eröffnet. Zu sehen sind - erstmals in einer Einzelausstellung überhaupt - Werke des in Eberbach geborenen Malers Rudolf Epp (1834 - 1910).

So groß war der Besucherandrang bei der Vernissage heute im Saal des Museums, dass immer wieder Stühle herbeigeschafft werden mussten und schließlich doch viele Gäste nur einen Stehplatz ergattern konnten. Der Vorsitzende des Museumsvereins, Prof. Dr. Reinhard Stupperich, bedankte sich in seiner Begrüßung (Bild oben) insbesondere bei der zweiten Vorsitzenden Dr. Sigrun Paas (Bild unten Mitte), die die Idee zu dieser Ausstellung hatte und sie als Kuratorin zusammen mit Prof. Dr. Gerhard Rohr mit vielen überwiegend privaten Leihgaben und mit Unterstützung weiterer Helfer und Sponsoren verwirklichte. Bürgermeister Peter Reichert, der selbst ein Werk Rudolf Epps aus seinem Büro für die Ausstellung zur Verfügung stellte, freute sich über die erstmalige Werkschau des wohl berühmtesten aller Eberbacher Maler: “Rudolf Epp is coming home”.

Rudolf Epp wurde am 30. Juni 1834 in Eberbach als erstes von insgesamt zehn Kindern der Familie eines Malermeisters geboren. Nach einer Lehre bei seinem Vater schlug Epp die künstlerische Richtung ein und erhielt 1851 seinen ersten Zeichenunterricht an der “Großherzoglichen Zeichenschule zu Darmstadt” durch den Direktor der Großherzoglichen Gemäldegalerie, Carl Ludwig Seeger. Etwa 1855 ging er an die Großherzogliche Kunstschule in Karlsruhe, wo er von Landschaftsmaler Johann Wilhelm Schirmer und Figurenmaler Ludwig des Coudres unterrichtet wurde. 1863 zog Rudolf Epp nach München um, wo die meisten seiner Werke entstanden und wo er auch zu Ansehen und Ruhm gelangte. In München lebte Epp mit seiner Familie bis zu seinem Tod am 8. August 1910. In Eberbach wurde eine Straße nach dem berühmten Sohn der Stadt benannt.

Die Ausstellung im Eberbacher Museum zeigt einen reichhaltigen Querschnitt durch das Schaffen des Künstlers: Insgesamt über 140 Portraits, Landschaftsbilder, Alltagsszenen, Stillleben und Zeichnungen sowie eine Dokumentation von Reproduktionen Epp'scher Bilder und Postkarten. Weil Paas sehr viele Werke zur Verfügung gestellt wurden, musste die Ausstellung zweigeteilt werden: Anfang August sollen einige Bilder ausgetauscht werden. Der zweite Teil der Ausstellung soll dann am Freitag, 3. August, eröffnet werden. Insgesamt soll die Ausstellung bis Ende September 2018 andauern.
Zur Ausstellung kann ein Katalog erworben werden, in dem alle ausgestellten Werke abgebildet sind.

Eine Einführung in Leben und Werk Epps gab heute Lena Berkler aus Mannheim (Bild unten links), für die musikalische Umrahmung der Vernissage sorgte Ralph Teubner am Flügel.

Die Ausstellung und das Museum sind dienstags und freitags jeweils 15 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils 14 bis 17 Uhr geöffnet. Sonderöffnungen sind möglich.

12.05.18

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