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Sommertheater für Klein und Groß


(Fotos: Büsra Isik)

(bi) Die Badische Landesbühne machte am vergangenen Freitag Station in Eberbach und führte bei bestem Sommerwetter gleich zwei Theaterstücke als Open-Air-Event auf dem Leopoldsplatz auf.

Am Nachmittag wurde zuerst "Der Räuber Hotzenplotz" nach der Vorlage von Otfried Preußler aufgeführt. Etwas länger als eine Stunde hatten die kleinen und auch die großen Besucher einen großen Spaß daran, dem Seppel und dem Kasperl dabei zuzuschauen, wie sie versuchten, die Kaffeemühle, die sie zuvor der Großmutter zum Geburtstag schenkten und die der Räuber Hotzenplotz entwendet hatte, diesem wieder abzuluchsen.

Die Inszenierung von Katja Blaszkiewitz war eine kurzweilige, laute und spritzige zugleich, bei der sich die beiden Freunde Kasperl und Seppel entschieden und couragiert dem Treiben vom Räuber Hotzenplotz und dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann entgegenstellten. Hierbei schafft es Blaszkiewitz, dem Original von Otfried Preußler ihren eigenen Stil mit Charme, Musik und Witz beizumischen.

Ebenso spritzig und charmant wurde es dann bei der zweiten Vorstellung des Tages, als am Abend Pierre Augustin Caron de Beaumarchais "Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit" aufgeführt wurde. Alle Plätze waren besetzt, als gegen halb neun das fröhliche Sommertheater begann. Der ebenso lüsterne wie machtgeile Graf Almaviva, der mit allen Mitteln versucht, die Hochzeit seines Kammerdieners Figaro mit der hübschen Zofe Susanne zu verhindern, stand hier genauso im Mittelpunkt wie seine von ihm vernachlässigte Gattin, die wiederum ihrerseits alles daran setzte, ihrem Gatten eins auszuwischen, indem sie sich dem jungen Pagen Cherubin an den Hals zu werfen gedachte. Am Ende standen sich Verwirrung, Misstrauen und Eifersucht dem lustvollen Treiben von fast allen Akteuren und der wahren Liebe gegenüber, die die einzelnen Paare füreinander empfanden.

Arne Retzlaff bringt bei seiner Inszenierung viele frivole und ebenso lustvolle Anzüglichkeiten in einer Mischung aus Slapstick und Intrigenspiel auf die Bühne. In fünf Akten wird das Publikum Zeuge eines bunten Reigen aus Eifersucht, Liebe, Machtspiel und amüsanten Verwechslungen, bei denen das gesamte Ensemble überzeugen kann.

Während der Pause hatten die Zuschauer die Möglichkeit, im Foyer der Stadthalle eine kleine Erfrischung zu sich zu nehmen.


02.07.18

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