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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Am Schafwiesenweg sollen eine Kinderkrippe und ein Kindergarten entstehen


(Repros: Claudia Richter)

(hr) In zwei Tagesordnungspunkten befasste sich der Eberbacher Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 19. Dezember, mit dem geplanten Neubau des Kindergartens am Schafwiesenweg.

Zunächst wurde entschieden, dass die Einrichtung durch einen Stichweg vom Schafwiesenweg mit einem Wendeplatz erschlossen werden soll (Bild oben). Das Heilbronner Ingenieurbüro Walter und Partner wurde mit den Ingenieurleistungen für die Verkehrs- und Abwasseranlagen zur Erschließung der Kindertagesstätte beauftragt (geschätzte Auftragssumme knapp 111.000 Euro). Rund um die Einrichtung werden dabei 37 Parkplätze entstehen, 21 davon für die Öffentlichkeit. Die Gesamtkosten für die Erschließungsarbeiten werden auf gut 1 Mio. Euro geschätzt, 750.000 Euro davon für den Straßenbau, der Rest für die Abwasseranlagen. Baubeginn soll im Oktober 2020 sein.

Die Planung für den eigentlichen Kindergartenbau erläuterte dann im zweiten Tagesordnungspunkt der Mannheimer Architekt Simon Fischer. Die Einrichtung soll sowohl einen Kindergarten (Ersatz für den evangelischen Kindergarten “Regenbogen” in der Bussemerstraße) als auch eine Kinderkrippe des Postillion e.V. für unter dreijährige Kinder umfassen, jeweils für drei Gruppen. Für Krippe und Kindergarten ist jeweils ein separater Baukörper vorgesehen (im Bild unten - Ansicht vom Schafwiesenweg - die Bauteile A mit 400 qm und C mit 500 qm Nutzfläche), dazwischen ein Gebäude für gemeinschaftliche Nutzung.
Gebaut wird die gesamte Einrichtung durch die Stadt Eberbach. Anschließend sollen mit den beiden Trägern Vereinbarungen für die Aufteilung der Betriebskosten geschlossen werden. Die Baukosten werden auf 4,8 Mio. Euro berechnet. Bei der Kostenschätzung Anfang 2018 war man noch von 3,7 Mio Euro ausgegangen. Nur ein Teil der Mehrkosten ist durch gestiegene Baukosten bedingt. Auch das Bauvolumen und die Erfordernisse für die künftigen Nutzungen haben sich verändert. Bürgermeister Peter Reichert sagte, dass man die Kosten mit anderen ähnlichen Einrichtungen in der Region verglichen habe und nicht höher liege. Der Baubeginn für die Kindertagesstätte ist Anfang 2021 geplant, die Fertigstellung für März 2022.
An der Güterbahnhofstraße bleibt noch ein Grundstück von fast 1.000 qm Größe übrig, das für eine andere Nutzung verkauft werden könnte.

Die Planung wurde mit den Stimmen der Freien Wähler, SPD und AGL freigegeben und die weitere Beauftragung des Architekturbüros Fischer beschlossen. Die CDU-Fraktion enthielt sich der Stimmen. Für sie hatte Stadtrat Patrick Joho zu Beginn der Sitzung mit einem Geschäftsordnungsantrag erreichen wollen, dass über den Kindergarten nur beraten wird aber keine Beschlüsse gefasst werden, was aber mehrheitlich abgelehnt wurde. Die CDU wollte angesichts des hohen Investitionsvolumens von rund 6 Mio. Euro für die Einrichtung erst noch mögliche Alternativen prüfen, um im Hinblick auf einen Hallenbad-Neubau einen besseren finanziellen Spielraum zu haben.

22.12.19

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