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Nachrichten > Kultur und Bildung

Kneipenphilosoph analysierte die Eigenheiten der Geschlechter


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Einen Crashkurs im Frauenverstehen gab es gestern Abend beim Kulturlabor Eberbach in der Galerie Artgerecht: Der bekannte Kabarettist Detlev Schönauer sezierte vor ausverkauftem Haus kurzweilig und unterhaltsam die Eigenheiten der menschlichen Geschlechter und sorgte auch mit allerlei weiteren Themen für Lachsalven.

“Frauen verstehen in 100 Minuten” lautet das Motto des aktuellen Schönauer-Programms. Fast den ganzen Abend über steckte er einmal mehr in seiner Lieblingsrolle als französischer Bistro-Inhaber “Jacques” im Saarland, der nun schon zum fünften Mal in “Eberdibache” zu Gast war. Gestern bekamen erst einmal die Männer ihr Fett ab, bis einer aus dem Publikum rief: “Jetzt ist es aber gut!” Dann räumte der Kabarettprofi mit dem Vorurteil auf, Frauen seien kompliziert. Das seien sie nämlich gar nicht, sondern “anders”. Häufig traf er mit seinen Analysen weiblicher wie männlicher Eigenarten ins Schwarze, wie das schallende Gelächter im Publikum bewies. Mit Liedern wie “Ich habe zuviel Angst vor meiner Frau” (im Original von Otto Reutter) oder “Sabinchen war ein Frauenzimmer” untermauerte Schönauer seine Theorien musikalisch.

Nach der Pause wurde Schönauer kurz mal politisch. Er warnte davor, für minimale Klimaschutz-Erfolge “unsere Wirtschaft kaputt” zu machen, fand es schade, dass “Mohrenkopf” und “Zigeunerschnitzel” als politisch inkorrekt gelten, verteilte Seitenhiebe in Richtung Grüne und Islam und lieferte noch andere Steilvorlagen für Anhänger rechtspopulistischer Parteien, etwa mit seinem Outing, dass er für den Klimaschutz statt mit dem Flieger nur noch mit einer 5-Meter-Segeljolle auf die Kanaren reise, immer nah an der libyschen Küste entlang, da dort die Rettungswahrscheinlichkeit am höchsten sei. Da waren die Lacher im Publikum schon etwas gedämpfter, aber als “Jacques” wieder in zwischenmenschlich-philosophische Gefilde zurückkehrte, über die Multitaskingfähigkeit von Frauen räsonierte, den Männern drei ultimative Tipps für den Umgang mit ihren Partnerinnen auf den Weg gab und schließlich in einem musikalischen Medley die erotische Wirkung verschiedener Sprachen und Dialekte darlegte, herrschte wieder nahezu ungeteilte Begeisterung. “Rucki di zucke” waren kurzweilige zwei Stunden mit dem französelnden Saarländer vergangen. Am Ende gab es stürmischen Applaus, und Schönauer durfte sich erst nach zwei Zugaben endgültig in seine Garderobe zurückziehen.

11.01.20

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