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Nachrichten > Kultur und Bildung

Ballett in Eberbach und der Region ist Ulrike Lerchbaumer


(Foto: Heike Feuerstein)

(feu) Ein bunt gefächertes Programm, das alle Genres der Eberbacher Tanzwerkstatt zeigte, unterhielt am vergangenen Sonntagnachmittag im Verlauf von rund zwei Stunden die Zuschauer/innen in der ausverkauften Stadthalle in Eberbach.

Die Eberbacher Tanzwerkstatt, eine Kooperation der VHS Eberbach-Neckargemünd und der Musikschule Eberbach e. V., ist ein Angebot für junge Menschen von vier bis 18 Jahren. Das Angebot reicht von klassischen Ballett und tänzerischer Früherziehung über Jazz- und Stepptanz bis hin zu Hip-Hop und Modern Dance. Trainiert werden die verschiedenen Gruppen von Ballettmeisterin Ulrike Lerchbaumer, die mit großer Leidenschaft und Herzblut die Ideen für das Programm des Nachmittags entwickelt und in eine Choreographie verwandelt, die Kostüme entworfen und alles bis ins Detail einstudiert hat. Den Bereich Hip-Hop verantwortete erstmals Dalia Saglam. Die Ballettaufführungen, die alle zwei Jahre in dieser Form dargeboten werden, fanden in diesem Jahr bereits zum fünften Mal statt.

Bürgermeister Peter Reichert begrüßte die rund 100 Tänzerinnen und Tänzer im Alter von knapp vier bis 18 Jahren, die zahlreich vertretenen Eltern und Familienangehörigen, das Team der VHS und alle anderen Helfer, ohne die so ein Nachmittag nicht durchgeführt werden könnte. Dann brachte er es auf den Punkt: „Ballett in Eberbach und der Region ist Ulrike Lerchbaumer“. Er dankte ihr für das jahrelange Engagement für die Kinder und Jugendlichen. Die Leiterin der VHS, Barbara Coors, schloss sich seinen Worten an. Bevor sie Informationen zum weiteren Ablauf gab, bedankte sie sich mit einem Präsent bei fünf jungen Tänzerinnen, die erstmals für den Nachmittag ein Bühnenbild in Eigenarbeit gestaltet und gemalt hatten, das die Dächer von Paris bei Nacht zeigte.

Doch bevor es getreu dem Motto der Veranstaltung „Auf den Dächern von Paris“ in die französische Hauptstadt ging, wurden Abstecher nach Brasilien und Spanien gemacht. Aus Brasilien kommt Capoeira, eine Mischung aus Kampfkunst, Tanz, Akrobatik, Gesang und Musik, das ab sofort in Zusammenarbeit mit dem Capoeira Heidelberg e. V. auch bei der VHS angeboten wird. Dass Capoeira Spaß an Rhythmus und Bewegung, auch schon für kleinere Kinder, vermittelt, wurde von Vertretern des Heidelberger Vereins gezeigt. Aus Spanien kommt der Flamenco. Die ausgebildete Flamencotänzerin, Joana Maria Rodriguez, unterrichtet seit 2017 an der VHS Anfänger und Fortgeschrittene. Ab April werden die ersten Kinderkurse angeboten. Zu Gitarrenmusik zeigten fünf Damen Elemente des ausdrucksvollen Tanzes wie das Klatschen und den Takt.

Den Nachmittag der Tanzwerkstatt eröffneten die kleinsten „Täubchen auf dem Dach“, kleine Ballettschülerinnen im Alter von vier Jahren, die mit Unterstützung von Ulrike Lerchbaumer das Publikum bezauberten. Weiter ging es mit den wenig älteren Mädchen und ihrem Regenschirmtanz, passend zu „Singing in the rain“. Nach einem weiteren Balletttanz in schwarz und weiß „Chassé“ ging es zu zwei Programmpunkten „The six peps“ und „Rasmus und seine Tänzerinnen“ über, die Elemente aus dem Ballett und dem Stepptanz enthielten. Dabei zeigte Rasmus, dass Tanz und Stepptanz auch etwas für Jungs ist. Der folgende elegante „Pas de deux“, auch wieder mit einem Tänzer, leitete über zu zwei begeisternden Hip-Hop Nummern von den Happy feets „Wenn die Puppen tanzen können“ und den Dancing Queens „Wenn die Maske fällt“.

Nach der Pause folgten drei beeindruckende Darbietungen des klassischen Balletts. Hier war zu sehen, was die Ballettschülerinnen nach einigen Jahren intensiven Trainings leisten können. Die „Kätzchen auf dem Dach“, „Lindas Solotanz“ und das „Romantische Ballett bei Mondschein“ begleitete am Flügel Orysia Schäfer von der Eberbacher Musikschule. Orysia Schäfer begleitet die Tänzerinnen und Tänzer ein Mal monatlich beim Training - eine Besonderheit der Eberbacher Tanzwerkstatt.

Weiter ging es mit Modern Dance und ganz in schwarz den „Französischen Ladys“ und im Anschluss „Tommys Solotanz“. „Aktuelles aus der französischen Modewelt“ zeigten sehr elegant die jungen Schöpferinnen des Bühnenbilds, die auch Hand bzw. Farbe an die für den Tanz benutzten Stühle gelegt hatten. Den Abschluss bildete ein Gastauftritt der Stepptanzgruppe aus Schatthausen.

Zum Abschluss bat Ulrike Lerchbaumer noch einmal alle Mitwirkenden auf die Bühne. Ein kleines Dankeschön in Form einer Rose zauberte vielen ein Lächeln ins Gesicht.

In den kurzweiligen zwei Stunden bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer einen umfassenden Eindruck über das Angebot der Tanzwerkstatt in Zusammenarbeit mit der VHS Eberbach-Neckargemünd.

Und wer Lust bekommen hat - ein Einsteigen bei den Tanzgruppen ist jederzeit möglich. Und für die Capoeira und Flamenco Kurse kann man sich noch bei der VHS anmelden.

27.01.20

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