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Nachrichten > Wirtschaft und Arbeit

Arbeitsmarktzahlen von Corona noch nicht beeinflusst


Arbeitslosenquoten im März. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

(bro) (ag) Wie die Agentur für Arbeit in Heidelberg heute meldete, betrug die Arbeitslosenquote im Geschäftsstellenbezirk Eberbach im März 4,0 Prozent, vor einem Jahr belief sie sich auf 3,8 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 10 auf 392 Personen verringert. Dabei meldeten sich 88 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 15 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 99 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-21). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 273 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 15 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dem gegenüber stehen 260 Abmeldungen von Arbeitslosen (-35). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März um acht Stellen auf 31 gesunken, im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 29
Arbeitsstellen weniger. Seit Januar gingen 23 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 29.

Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB III von Februar auf März um neun auf 178 Personen verringert. Das waren 28 Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 1,8 Prozent, vor einem Jahr belief sie sich auf 1,6 Prozent. Dabei meldeten sich 36 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 18 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 46 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-6). Seit Beginn des Jahres gab es 134 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von sechs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dem stehen 125 Abmeldungen von Arbeitslosen gegenüber (-6).

Von Februar auf März hat sich die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB II geringfügig um eine auf 214 Personen verringert. Das waren praktisch genau so viele wie vor einem Jahr (-1). Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 2,2 Prozent, vor einem Jahr belief sie sich auf 2,3 Prozent. Dabei meldeten sich 52 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, drei mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 53 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 15 weniger als vor einem Jahr. Seit Beginn des Jahres gab es 139 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von neun im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dem stehen 135 Abmeldungen von Arbeitslosen gegenüber (-29).

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen sind am 12. März erhoben worden. Wenige Tage später traten verschiedene Rechtsverordnungen zur Bekämpfung der Pandemie in Kraft, die großen Einfluss auf die Wirtschaft und damit auf den Arbeitsmarkt haben. „Die Zahlen sind praktisch über Nacht von der Entwicklung überholt worden“, sagt Klaus Pawlowski, Chef der Agentur für Arbeit Heidelberg. „Wir hatten bis zum 12. März eine normale jahreszeitliche Entwicklung. Seit der Einführung der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung haben wir sehr viele Anzeigen zur Kurzarbeit erhalten. Viele Betriebe, gerade aus dem Handel und der Gastronomie, sind davon betroffen“ erläutert Pawlowski. „Wir konzentrieren uns im Moment darauf, die Anzeigen zum Arbeitsausfall zeitnah zu bearbeiten. Dafür haben wir unser Personal in der Sachbearbeitung verzehnfacht“, sagt Pawlowski. „Auch Arbeitslosmeldungen gehen mittlerweile vermehrt ein. Wir hoffen mit dem Kurzarbeitergeld viele Arbeitsplätze erhalten zu können, aber wir rechnen trotzdem mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit im nächsten Monat“, so Pawlowski weiter.

31.03.20

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