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Umsatz und Ergebnis auf Rekordniveau

(bro) (gpra) Die GELITA AG, Marktführer im Bereich Gelatine und Kollagenpeptide, setzt den Wachstumskurs der vergangenen Jahre fort. In einem schwierigen Marktumfeld konnten alle Kennzahlen gesteigert werden. Der Umsatz stieg um 7,6 Prozent und das EBIT um 12,2 Prozent. Das Jahr 2019 war das bisher beste in der Unternehmensgeschichte. Die Kollagenpeptide verzeichneten mit über 25 Prozent erneut ein überproportionales Absatzwachstum.

Mit einem Umsatz von über 749 Millionen Euro wurde die dreiviertel Milliarde knapp verfehlt. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag mit 83 Millionen Euro (11,2 Prozent Marge) um 12,2 Prozent über dem schon sehr guten Vorjahreswert.

Die Ursachen dieser positiven Geschäftsentwicklung liegen in der konsequenten Ausrichtung der GELITA AG auf Innovationen mit Produkten, die eine höhere Wertschöpfung erzielen. Dazu gehören insbesondere die Kollagenpeptide sowie neue Produkte für die Herstellung von pharmazeutischen Kapseln.

GELITA in Eberbach entwickelte das weltweit erste vegane Geliermittel in Blattform basierend auf einer für GELITA neuen Technologie. Das Produkt fand große Akzeptanz bei den Kunden.

Im vergangenen Jahr trugen Produkte, die nicht älter als vier Jahre sind, mit 9 Prozent zum Umsatz bei.

Das Jahr 2019 war allerdings auch durch ein sehr herausforderndes Umfeld gekennzeichnet. Die Afrikanische Schweinepest in China hatte signifikante Auswirkungen auf den weltweiten Rohstoffmarkt. Zum einen sind erhebliche Rohstoffmengen in China weggefallen, zum anderen hat China seinen Bedarf mit Schweinefleisch von nahezu überall auf der Welt gedeckt. Dies führte zu erheblichen Preiserhöhungen innerhalb des Jahres 2019 in Europa. Die Rohstoffpreise für Schweineschwarten haben sich nahezu verdoppelt. GELITA konnte diesen Umstand mit seinen über 20 Produktionsstandorten weltweit gut managen und die Kunden mit Produkten versorgen.

Im Jahr 2019 wurden über 36 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionsanlagen investiert, um Produktverfügbarkeiten, insbesondere von Kollagenpeptiden, weiter zu erhöhen. In Schweden wurde in eine neue Produktionsanlage für "Funktionelle Proteine" investiert. Die bereits im Vorjahr geschaffenen Kapazitäten konnten insgesamt voll ausgefahren werden.

Des Weiteren beteiligte sich GELITA an dem amerikanischen Biotechnologie Startup "GELTOR". Dieses verfügt über die Technologie, nicht-tierische Kollagenpeptide in einem Fermentierungsprozess herzustellen. GELITA plant die Einführung eines ersten Produktes für den Beauty Bereich (Weltneuheit) basierend auf dieser Technologie.

GELITA beschäftigt sich auch intensiv mit dem Thema Digitalisierung und Startups. Es wurde eine Digitalisierungsstrategie erarbeitet, die alle Bereiche des Unternehmens umfasst. Zusätzlich wurde ein globales „Startup Scouting“ Team installiert, dass die für GELITA relevanten Startups bewertet und, falls interessant, aktiv Kooperationen initiiert.

Das GELITA CSR Programm kann sehr gute Ergebnisse vorweisen. So konnten die Verbrauchswerte pro Tonne produziertes Endprodukt für Wasser, Energie sowie CO2 deutlich reduziert werden.

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 ist geprägt von sehr großen Unsicherheiten. Neben dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in China, bei der es nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, wann sie in Deutschland ausbrechen könnte, dominiert die COVID-19 Pandemie alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Die Firma befindet sich im Krisenmodus und steuert kurzfristig. Auch für das Unternehmen sind die Auswirkungen spürbar, so z. B. im ersten Quartal in China, jetzt aber auch in Europa und in den restlichen Teilen der Welt.

Die ursprüngliche Wachstumsprognose von zehn Prozent zum Vorjahr kann nicht aufrechterhalten werden. Unter den jetzt geltenden Regulierungen ist keine valide Prognose möglich. Das kurzfristige Ziel ist, durch umfangreiche Maßnahmen die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter/innen zu gewährleisten. Gleichzeit aber auch weiterhin in der Produktion eine Grundversorgung aufrecht zu erhalten, denn die Vorprodukte sind für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie relevant. Wenn den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden Folge geleistet wird, und die Kurve der Infektionen sich abschwächt, dann kann es sein, dass man sich im zweiten Halbjahr wieder in Richtung „Normalität“ bewegt.

Unabhängig davon arbeitet GELITA an den strategischen Projekten weiter, denn es wird auch eine Zeit „nach Corona“ kommen. Aktuell wurde ein Joint Venture in Ägypten gegründet (GELITA 75 Prozent) mit dem Ziel, eine Produktionsstätte für Kollagenpeptide aufzubauen. Die Inbetriebnahme ist für 2022 geplant.

„Die COVID-19 Pandemie erlaubt keine kurzfristig validen Ausblicke für 2020. Im Rahmen unserer Strategie „GELITA 2030“ werden wir aber den erfolgreichen Kurs der letzten Jahre konsequent fortsetzen. Die strategischen Initiativen sind festgelegt und werden gezielt abgearbeitet.“, so Dr. Franz-Josef Konert, CEO.

02.04.20

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