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Nachrichten > Wirtschaft und Arbeit

3D-Drucker produzieren Teile für etwa 35 Gesichtsmasken pro Tag


Mosca stellt mit hauseigenen 3D-Druckern und Umreifungsband Gesichtsmasken her. (Foto: Mosca)

(bro) (pm) In Zeiten der Covid19-Krise möchte auch die Firma Mosca einen Beitrag zum allgemeinen Gesundheitsschutz leisten. Mithilfe hauseigener 3D-Drucker und eigenproduziertem Umreifungsband stellen Auszubildende des Maschinenbauers Gesichtsmasken her.

Nachdem nun der Eigenbedarf gedeckt ist, beliefert Mosca auch umliegende Arztpraxen, Apotheken, Pflegeeinrichtungen und Einzelhandelsfilialen kostenfrei. Die Gesichtsmasken aus Kunststoff unterstützen dabei, das Infektionsrisiko für den Träger und Umgebung zu senken und können als präventive Schutzmaßnahme im Alltag verwendet werden.

Insgesamt drei 3D-Drucker produzieren bei Mosca Teile für etwa 35 Gesichtsmasken pro Tag. Damit will Mosca zum einen die eigenen Mitarbeiter schützen - aber auch gezielt Unternehmen und Einrichtungen, deren Mitarbeiter viel direkten Kontakt zu anderen Menschen haben, unterstützen.

„Wir möchten den Arbeitsalltag von Personen, die nicht zu Hause bleiben können, ein wenig sicherer machen.“, sagt Mosca-Geschäftsführer Timo Mosca. „Stand heute haben bereits einige mobile Pflegedienste sowie Apotheken und Bäckereien in der Region Interesse angemeldet.“

Die von Mosca hergestellten Gesichtsmasken bieten mehrere Vorteile: Das Tragen der Maske im Alltag kann das Infektionsrisiko für den Träger und seine Umgebung reduzieren. Gleichzeitig schränken die Gesichtsmasken das Atmen nicht auf unangenehme Weise ein, wie das beispielsweise bei einem umgebundenen Schal der Fall ist. Da es sich bei diesen Gesichtsmasken nicht um medizinische Atemmasken handelt, garantieren sie aber keinen 100 prozentigen Schutz vor Ansteckung. Die Masken bestehen aus einem Druckteil aus Kunststoff, einer Sichtfolie sowie einem Kopfband aus Umreifungsband, das Mosca selbst herstellt. Alle Teile können bei Bedarf leicht ausgetauscht werden.

"Auf die Anfragen aus der Region können wir durch die Eigenproduktion schnell reagieren.“, so Oliver Krieger, der als Leiter der technischen Ausbildung das Projekt betreut „Dadurch entlasten wir die Nachfrage in einigen systemrelevanten Einrichtungen und sorgen gleichzeitig dafür, dass die ohnehin knappe medizinische Schutzausrüstung dort ankommt, wo sie gerade am meisten gebraucht wird - in den Krankenhäusern.“

16.04.20

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