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Nachrichten > Wirtschaft und Arbeit

Wartelisten werden nach und nach abgebaut

(bro) (pm) Am vergangenen Freitag, 17. April, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Signal an Deutschlands Krankenhäuser gegeben, den Regelbetrieb Schritt für Schritt wieder aufzunehmen. Nachdem die Zahl der Covid-19-Patienten und -Neuinfektionen auch in der Metropolregion Rhein-Neckar deutlich zurückgegangen ist, wird es nun auch in der GRN-Klinik Eberbach wieder planbare Eingriffe und Klinikaufenthalte geben.

Wie von Spahn gefordert, wird ein Teil der Bettenkapazitäten - insbesondere im Bereich der Intensivmedizin - weiterhin für Corona-Patienten reserviert bleiben. Der seit Mitte März bestehende Notfallbetrieb mit erweiterten Isolier- und Intensivstationen kann bei Bedarf jederzeit innerhalb weniger Tage wieder etabliert werden.

Es sollen nun sollen vorrangig die Patienten stationär aufgenommen werden, bei denen der ursprünglich für nach dem 16. März vereinbarte Behandlungstermin von Seiten der Klinik abgesagt wurde. Dadurch sollen Wartelisten abgebaut und notwendige Therapien nicht weiter hinausgeschoben werden.

Dies betrifft beispielsweise Patienten, bei denen der Einsatz einer künstlichen Knie- oder Hüftgelenksendoprothese vorgesehen ist, aber auch solche mit geplanten Eingriffen für eine weiterführende Diagnostik.

In der Regel werden die betreffenden Patienten von der jeweiligen Fachabteilung kontaktiert, unter anderem zu ihrem Allgemeinzustand befragt und der aktuelle Behandlungswunsch abgeklärt. Mit ausschlaggebend für die stationäre Aufnahme ist die individuelle Einschätzung, wie wahrscheinlich es ist, dass der jeweilige Patient beispielsweise nach einer Operation auf der Intensivstation aufgenommen werden muss. Denn man möchte natürlich in der jetzigen Situation vermeiden, dass Intensivbetten über längere Zeiträume hinweg belegt sind, um gewisse Kapazitäten für Corona-Patienten - und etwaige andere Notfälle - freizuhalten.

Man bittet um Verständnis, dass angesichts des generell noch immer erhöhten Infektionsrisikos weiterhin Besuche bei den stationär aufgenommenen Patienten nur sehr eingeschränkt möglich sind.

Patienten, bei denen in absehbarer Zeit ein stationärer Krankenhausaufenthalt ins Auge gefasst wurde und die bislang noch keinen Kontakt zu der Klinik in Eberbach aufgenommen haben, sollten sich zunächst mit ihrem Haus- oder zuständigen Facharzt in Verbindung setzen.

22.04.20

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