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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Im Ittertal wird gebohrt und gegraben


(Foto: Claudia Richter)

(cr) Mit einem “Spatenstich” startete am Donnerstagvormittag, 18. Juni, die erste Baumaßnahme für das städtische Projekt “Wasser 2025”. Die Kosten für erforderliche Maßnahmen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung werden derzeit auf bis zu 15 Millionen Euro geschätzt. Für den ersten Bauabschnitt wurden allerdings schon hohe Fördergelder zugesagt.

Im Dezember 2015 lud die Stadtverwaltung Eberbach zu einer Info-Veranstaltung zum Thema Wasser- und Abwasserversorgung in die Stadthalle ein. Schon damals wurde klar: Um diese Infrastruktur sieht es düster aus, in der Vergangenheit wurde zu wenig in die entsprechenden Anlagen investiert. Von einem Investitionsstau in Millionenhöhe sprach damals Eberbachs Bürgermeister Peter Reichert.

Nach langen Planungsphasen in den letzten Jahren, unzähligen Sitzungen in den unterschiedlichsten Gremien und Zusammenkünften der Vertreterinnen und Vertreter der Stadtwerke als Auftraggeber, der Stadtverwaltung, BIT Ingenieure AG aus Karlsruhe und HLT Baugesellschaft mbH aus Neckargerach konnte nun im Ittertal der erste Spatenstich für das Großprojekt vorgenommen werden.

Das nun gestartete Maßnahmenpaket umfasst vorbereitend für den Neubau des Wasserwerks im Dürrhebstal (Seitental der Itter auf Höhe des Jugendzeltplatzes) die Verlegung neuer Leitungen. Die bestehende, rund zwei Kilometer lange Fallleitung vom Dürrhebstal über den Waldweg “Weißer Sandweg” und die Friedrichsdorfer Landstraße wird mit größerem Durchmesser erneuert und an der Einmündung der Pestalozzistraße in die Berliner Straße neu ans Ortsnetz angebunden. Außerdem wird quer durch das Ittertal vom Kanalweg hinauf zum Wasserwerk Dürrhebstal eine etwa einen Kilometer lange Förderleitung mit zwei Zählerschachtbauwerken als Verbindung zur bestehenden Leitung aus dem Stadtbezirk Gaimühle verlegt. Während letztere Leitung überwiegend im so genannten Spülbohrverfahren (also unterirdisch) mit wenigen Aufgrabungen erfolgen soll, wird die Fallleitung im Waldweg und entlang der Friedrichsdorfer Landstraße in offener Bauweise (also mit Gräben) verlegt. Leerrohre für den Breitbandausbau werden gleich mitverlegt. Damit soll in Zukunft insbesondere für das Gewerbegebiet Nord eine sehr gute Internetanbindung sichergestellt werden. Auch die Abwasserkanäle werden in dem Bereich gleich mit ausgebessert.
Im Zuge der Bauarbeiten muss der bei Spaziergängern beliebte “Weiße Sandweg” gesperrt werden. Das Wasserwerk Dürrhebstal wird zeitweise vom Netz genommen. Um die fehlende Wassermenge auszugleichen, wird die Zuschaltung der Aubrunnen erforderlich sein, wodurch es zu einer Erhöhung des Härtegrads im Wassernetz kommen kann.

Beide Maßnahmen werden zu 80 Prozent (rund 1,5 Mio. Euro) vom Land gefördert. Reichert und Stadtwerkeleiter Günter Haag versicherten, dass man die Wasserversorgung nun zukunftssicher machen werde und lobten schon jetzt die gute Zusammenarbeit mit BIT und HLT.

20.06.20

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