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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Goldener Ehrenring für langjährigen ehrenamtlichen Einsatz für Eberbach


Links: Ehrung und Geschenke für Karl Braun aus den Händen von Bürgermeister Peter Reichert. Rechts "corona-gerechter" Abschiedsgruß vom Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte. Kleines Bild: Nachrücker Heiko Stumpf. (Fotos: Claudia Richter)

(hr) Der Eberbacher CDU-Stadtrat Karl Braun wurde am Donnerstag, 30. Juli, im Rahmen der öffentlichen Gemeinderatssitzung in der Stadthalle verabschiedet. Er hatte sein Ausscheiden aus dem Stadtparlament aus persönlichen Gründen beantragt.

Braun war seit 20. November 1997 ununterbrochen Mitglied des Eberbacher Gemeinderats. Zuvor war er beratendes Mitglied des Bau- und Umweltausschusses. In den Gemeinderat rückte er damals als Nachfolger für Dr. Rainer Jacobi nach. Bei fünf folgenden Kommunalwahlen wurde Karl Braun jeweils direkt ins Gremium wiedergewählt. Er gehörte mehreren Ausschüssen und Kommissionen an und gehörte seit 2014 dem Ältestenrat des Gemeinderats an. Sein besonderes Engagement galt Eberbachs Städtepartnerschaft mit Thonon am Genfer See (Frankreich). Nachdem Karl Braun im Februar 2013 bereits mit dem silbernen Ehrenring ausgezeichnet worden war, beschloss der Gemeinderat am 28. Mai einstimmig, ihm nun bei seinem Ausscheiden den Eberbacher Ehrenring in Gold zu verleihen, als “Ausdruck des Dankes, der Hochachtung und der Wertschätzung”, wie Bürgermeister Peter Reichert bei der Ehrung Brauns am Donnerstag sagte. In seinen Dank bezog Reichert auch die Ehefrau und die Familie Karl Brauns ein.
Brauns Fraktionskollege und Weggefährte Wolfgang Kleeberger betonte, dass Karl Braun Kommunalpolitik nie als Parteipolitik betrachtet habe, und dass er als Stadtrat wegweisende Entscheidungen für Eberbach mitgetragen habe.
Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte wünschte dem ausscheidenden Politiker persönlich alles Gute für die Zukunft. Eine wichtige Stimme der Stadt Eberbach werde fehlen, und Karl Braun sei immer ein wichtiges Scharnier zur Landes- und Bundespolitik gewesen, meinte der Landesparlamentarier.

Karl Braun bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit und zitierte den französischen Dichter Molière: “Wir sind nicht nur für das verantwortlich was wir tun, sondern auch für das was wir nicht tun”. Dieser Satz sollte eigentlich über der Tür eines jedes Ratssaals stehen, meinte Braun, der schließlich mit stehenden Ovationen und lang anhaltendem Applaus verabschiedet wurde.

Sein Nachfolger in der CDU-Fraktion ist Heiko Stumpf, der bereits von 2014 bis 2019 Stadtrat war, aber im vergangenen Jahr die direkte Wiederwahl verpasst hat. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass Stumpfs Wiedereinzug ins Gremium nichts entgegensteht. Er wurde in der Sitzung am Donnerstag auf sein Amt verpflichtet.

01.08.20

Lesermeinungen

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Von M.K. (05.08.20):
Vielleicht haben die sich alle den Nonsens samstags auf dem neuen Markt angehört und haben sich jetzt auch dieser peinlichen Bewegung angeschlossen 🥳

Von kein Liberaldemokrat (03.08.20):
@ Liberaldemokrat

"Die Eberbacher CDU wirkt irgendwie so blutleer und schwindsüchtig. Sie braucht Originale, aber keine Apparat-Chicks".

Trifft das nicht inzwischen auch auf alle anderen Gemeinderäte zu?


Von Mike (03.08.20):
es wird eh nirgends mehr Abstand gehalten. Den meisten ist es inzwischen egal! Aber für die Fotos hätte man ja kurz eine Maske aufsetzen können!!!

Von Günter (03.08.20):
Alles Gute für die Zukunft und bleiben Sie gesund.

Von Liberaldemokrat (01.08.20):
Einen herzlichen Dank an Karl Braun für so viele Jahre engagierten Einsatz im Gemeinderat. Der hat geredet und mit dem konnte man reden. Herr Braun hat meine uneingeschränkte Hochachtung und Anerkennung. Ich wünsche Ihnen alles Gute, Herr Braun.
Heiko Stumpf wünsche ich ein Paar Siebenmeilenstiefel, damit er in Brauns Fußstapfen passt. Die Eberbacher CDU wirkt irgendwie so blutleer und schwindsüchtig. Sie braucht Originale, aber keine Apparat-Chicks.


Von Paul (01.08.20):
Wow, was für Vorbilder, Ellenbogen Abklatsch, sind das 1,5 mtr und kein Mund/Nasenschutz. Wenn ich das Rathaus betrete, muss ich den Mund/Nasenschutz tragen, oder haben Anzugträger einen unsichtbaren Schutz gegen die Pandemie?

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