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Nachrichten > Kultur und Bildung

Steinsammlung bereichert Route der Sandsteine


(Foto: Claudia Richter)

(bro) (rup) Gestern fand die Übergabe der Steinsammlung von Hans Klinge an die Stadt Eberbach und Gemeinde Schönbrunn statt. Die Exponate zeigen einen Teil des Lebenswerks von Hans Klinge. Die dazugehörigen Tafeln wurden von Ellen und Harald Rupp finanziert. Anwesend waren die Witwe von Hans Klinge, Ute Klinge, Tochter Gabi Teller, Harald Rupp, Ortsvorsteherin Elisa Rupp (Pleutersbach), der Leiter der städtischen Abteilung "Kultur, Tourismus, Stadtinformation" Tobias Soldner sowie Eberbachs Bürgermeister Peter Reichert und Jan Frey, Bürgermeister aus Schönbrunn.

Hans Klinge hatte sich intensiv mit der Geschichte der Buntsandsteinbrüche und mit den verschiedenen Gesteinsformationen im Buntsandstein befasst. Viele größere und kleinere Steine aus dem Buntsandsteinbereich wurden gesammelt und teilweise ausgestellt. Ihm schwebte immer eine Art „Sandsteinmuseum“ vor. Dieses war aber aus verschiedenen Gründen nicht realisierbar. Er und Harald Rupp entwickelten eine neue Idee, um Teile seiner Sammlung dauerhaft der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein Teil seiner Steine vom Außengelände seines Wohnhauses am Breitenstein sollte an der „Route der Sandsteine“ aufgestellt werden.

2019 verstarb Hans Klinge, und durch den Corona-Ausbruch konnte das Vermächtnis von Hans Klinge erst in den letzten Wochen umgesetzt werden. Wie zuvor die „Route der Sandsteine“ ehrenamtlich geschaffen wurde, wurde auch der Umzug der Steine vom Breitenstein ins Neckartal ehrenamtlich bewältigt. Dr. Dietmar Polzin holte mit seinem Traktor die kleineren Steine, und die Firma Münch brachte zwei große Steine auf ihre Plätze. Ellen Rupp fertigte in der Zwischenzeit sämtliche Tafeln und Schilder in Alu-Dibond. Obwohl diese Tafeln sehr lange witterungsbeständig sind, wurden sie so aufgestellt, dass sie keiner direkten Sonneneinwirkung ausgesetzt sind.

Insgesamt stehen nun entlang der „Route der Sandsteine“, die sich am Neckar zwischen Pleutersbach und Hirschhorn befindet, 19 Themen- und Schautafeln, 14 Sandsteine und eine Lore. Der Mehrwert für Besucher und Interessierte wurde deutlich gesteigert. Jeden Tag kann man Wanderer oder Radfahrer beim Lesen oder Fotografieren der Schautafeln antreffen. Wünschenswert wäre noch ein Steinbruch zur Besichtigung, um die zum Teil riesigen Kernblöcke betrachten zu können.

06.10.20

Lesermeinungen

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Von Klara Fall (06.10.20):
Kann man nur hoffen, dass die Exponate möglichst lange von Vandalen, nein, nennen wir sie lieber mal "Vollidioten mit überschüssiger Energie", verschont bleiben. Langfristig bin ich diesbezüglich aber pessimistisch.

Von Ex-Eberbacher (06.10.20):
Ich kannte Hans Klinge persönlich und freue mich wirklich sehr, dass sein Lebenswerk diese Würdigung erhält.
Ich hoffe sehr, die Route der Sandsteine bleibt lange erhalten und ermöglicht den Wanderern und Spaziergängern einen spannenden Einblick in diesen geologischen Zeitabschnitt.


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