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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Zwischen Homeschooling und Notbetreuung


Auch im Kindergarten St. Josef in der Waldstraße gibt es nur Notbetreuung. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Die Landesregierung Baden-Württemberg gab dieser Tage bekannt, dass Grundschulen und Kindergärten aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen bis zunächst 31. Januar 2021 geschlossen bleiben sollen. Auch in Eberbach ist das für Lehrkräfte, Kindergarten-Teams und Eltern eine echte Herausforderung.

An der Steige-Grundschule werden laut Schulleiterin Ursula Teichtmann Lernpakete für die rund 190 Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klasse gepackt. Immer montags kann das Material an der Schule abgeholt werden. Im Gegenzug können die erledigten Arbeitsblätter zum Kontrollieren abgegeben werden. Digital stelle die Schule Lösungsblätter zur Verfügung, und digital könne auch ein Austausch der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte in internen Gruppen stattfinden, so die Schulleiterin.

Digitale Kontakte und Informationsaustausch finden auch am SBBZ (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrums mit Förderschwerpunkt Lernen) statt, sagte Schulleiterin Ursula Schild. An der Schule werden Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 9. Klasse unterrichtet. Auch diese Einrichtung ist geschlossen , weil sie wie eine Grundschule behandelt werde, so Schild. Das Arbeitsmaterial werde coronakonform ausgegeben, Treffen im digitalen Klassenzimmer finden einmal täglich für alle Klassen statt.

Die Grundschulkinder der Dr.-Weiß-Schule erhalten ihre Lernunterlagen ebenfalls gebündelt wöchentlich und geben diese zum Überprüfen an der Schule ab. Auch hier finde man Wege zum Austausch, wenn erforderlich auch persönlich, so die Konrektorin Tanja Ehrhard.

Für Kinder der 1. bis 7. Klassen, deren Eltern im Berufsleben unabkömmlich sind und deren Anwesenheit zwingend erforderlich ist, wird weiterhin eine Notbetreuung in den jeweiligen Einrichtungen angeboten. Ministerpräsident Winfried Kretschmann bat in einer Presseerklärung, diese nur im absoluten Notfall in Anspruch zu nehmen. Mit der Bekanntgabe des Lockdowns stieg offenbar zumindest in Eberbach der Betreuungsbedarf. An der Steige-Grundschule werden zur Zeit über 20 Kinder betreut, Teichtmann rechnet aber mit einer steigenden Nachfrage. An der Dr.-Weiß-Grundschule haben Eltern von rund 60 Kindern bisher Bedarf angemeldet.

Im katholischen Kindergarten St. Josef werden laut Leiterin Claudia Rupp aktuell rund 25 Prozent der in der Einrichtung angemeldeten Kinder notbetreut. Das im Frühjahr erstellte Hygienekonzept werde ständig angepasst, der bürokratische Mehraufwand und das Umsetzen der Hygienemaßnahmen müssten im Arbeitsalltag mit bewältigt werden. “Wir lüften ständig und gehen oft ins Freie”, so Rupp, die sich weiterhin gut gelaunt den Aufgaben stellt.

16.01.21

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