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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Pflegeheim wurde zum Hotspot in Eberbach - Bundeswehr hilft bei Antigentests


(Foto: Hubert Richter)

(hr) F�r die im Vergleich zu anderen Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis in Eberbach sehr hohen Corona-Fallzahlen der letzten Wochen mit rechnerischen 7-Tages-Inzidenzen von zeitweise �ber 400 ist wohl vor allem das rege Infektionsgeschehen im Pflegeheim �Lebensrad� verantwortlich.

Am 4. Januar hatte das Gesundheitsamt die ersten zw�lf best�tigten Corona-F�lle in dem Heim am Schafwiesenweg gemeldet. Heute gab das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises auf unsere Nachfrage bekannt, dass das Gesundheitsamt inzwischen insgesamt 75 Covid-19-F�lle (54 Bewohnende und 21 Besch�ftigte) in der Einrichtung verzeichnet habe. Davon seien 16 noch �aktiv�, also potenziell ansteckend (14 Bewohnende und zwei Besch�ftigte). Insgesamt gibt es in Eberbach heute noch 38 �aktive� Corona-Infizierte, mehr als 40 Prozent davon allein im �Lebensrad�. Insgesamt haben sich unter den Einwohnern Eberbachs seit Beginn der Pandemie vor rund einem Jahr 401 Personen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert (knapp 2,8 Prozent der Bev�lkerung).

Ger�chten zufolge soll es in den vergangenen Wochen im Pflegeheim �Lebensrad� mehrere Todesf�lle gegeben haben, bei denen eine Corona-Infektion zumindest beteiligt gewesen sein soll. Dies wollte das Landratsamt weder best�tigen noch dementieren. Begr�ndet wurde das mit �Pers�nlichkeitsschutz� und �Schutz der trauernden Angeh�rigen�.

65 Personen im �Lebensrad� (25 Bewohnende und 40 Besch�ftigte) h�tten aber immerhin eine erste Impfung erhalten, so das Landratsamt weiter. Seit dieser Woche seien im Pflegeheim Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Einsatz. Sie sollen dort im Rahmen eines Hilfeleistungsantrags des Rhein-Neckar-Kreises bei der Durchf�hrung von Antigentests helfen.

04.02.21

Lesermeinungen

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Von Hans (07.02.21):
(...). Ein Lob gilt den Mitarbeitern die tagtäglich großartige Leistung vollbringen. Für mich stellt sich die Frage, wieso das Virus bereits solange im Haus ist und ob die Hygienemassnahmen passen, bei der hohen Anzahl an positiv getesteten.

Von Anna (07.02.21):
@Radlos: soll das tatsächlich heißen, dass sich für die Älteren und für die mit Vorerkrankungen kein Lockdown lohnt?

Von Radlos (07.02.21):
@Nikole: Bitte richtig lesen. Ich habe nirgends behauptet, dass es "nur die über 80 jährigen" betrifft. Aber die Lockdowns machen wir (zumindest wurde das immer so begründet), um das Gesundheitswesen nicht zu überlasten (Intensivkapazitäten) wegen schwererer Verläufe. Und die gibt es nun mal überwiegend bei Älteren und Vorerkrankten.

Von Nikole (06.02.21):
@Radlos.Ich kenne einige aus den Altersgruppen ab 23 J. Bis ca 70 die sich die Infektion auch eingefangen haben und selbst nach der "Heilung"noch mit erheblichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben.Es trifft ganz und gar nicht nur die über 80 jährigen.Wie kommen sie darauf?Bitte nicht verallgemeinern.Auserdem finde ich es richtig das die Schwächsten geschützt werden.Egal wie alt ein Mensch ist,jeder hat ein Recht auf Gesundheit und Leben.

Von Radlos (06.02.21):
Da es sich bei den Heimbewohnern überwiegend um hochbetagte und möglicherweise (mehrfach) vorerkrankte Menschen handelt, ist es müßig, darüber zu spekulieren, wie viele Menschen im Lebensrad tatsächlich "an" Corona verstorben sind. Bei solchen Menschen kann jede x-beliebige Erkältung zum Tod führen. Tragisch ist es trotzdem. Und genau, um solche Hochrisikoträger zumindest vorerst zu retten, werden die ganzen Maßnahmen überhaupt veranstaltet. Für das Gros der Bevölkerung ist Corona ja relativ ungefährlich (selten schwere Verläufe, verschwindend geringe Sterblichkeitsrate).

Von Die Schöpfung  (05.02.21):
Was ist da alles schief gelaufen, kann man nicht nach vollziehen. Mir tun nur die die älteren Menschen so leid ,

Von Gesicht  (05.02.21):
Wer glaubt, dass man jemals irgendeine Infektionswelle aus irgendeinem Pflegeheim fernhalten kann, ist ein Phantast.
Da gehen jeden Tag viele Leute ein und aus, Pfleger... Putzkolonne.... Köche..... Ärzte.... Impftrupps.... jetzt noch die Bundeswehr...... wer im Pflegeheim keine Toten will, muss Pflegeheime schließen.

@"Sympathisant" - das Wort "Freigang" ist im Bezug auf ein Pflegeheim unpassend - dort sitzen schließlich keine Gefangenen ein !


Von Angehöriger (05.02.21):
@ Kuckuck
die Namen der Verstorbenen kann man am Rathaus lesen (Aushang Standesamt)
Die Anschrift Schafwiesenweg 9 ist im Januar 10 x genannt. Normal sind zwischen 1 und 3 Personen/Monat. Ob das Virus schuld ist, kann man (nur) vermuten.

@Sympathisant
Das Heim ist zwar für Besucher geschlossen, aber in die andere
Richtung gibt es Ausnahmen. Zudem stimmt es nicht, dass die Bewohner isoliert auf ihren Zimmern sitzen müssen. Zumindest die inzwischen negativ getesteten dürfen ihre Mahlzeiten in den Speiseräumen der jeweiligen Ebenen einnehmen.



Von Kuckuck (05.02.21):
Wichtig wäre, meiner Ansicht nach, dass die Presse nicht immer so negativ berichtet, es reicht jetzt eigentlich langsam, Hotspot Bundeswehr hilft, tolle Überschrift, aber wenn man den Bericht weiter verfolgt sieht es nicht ganz so dramatisch aus. Gut wäre auch, mal zu berichten wieviele Bewohner tatsächlich an Corona verstorben sind, aber das ist ja nicht so wichtig Hauptsache die Nachrichten sind
beunruhigend.Und die Bevölkerung hält sich an die vorgegeben Maßnahmen.


Von Sympathisant (05.02.21):
Schlimm, was im Lebensrad passiert ist. Doch ein großes Lob auf die Heimleitung, die nicht nur selbst von CORONA betroffen ist, sondern alles so diskret geregelt hat. Das ist professionell. Was bin ich froh, dass Eberbach nicht Berlin ist, mit seinen Gruselstories, Hysterie, Inkompetenz, Lügen und Missachtung der parlamentarischen Demokratie.

Ein Freigang für die Bewohner am Heiligen Abend soll der Auslöser für den Corona-Ausbruch gewesen sein. Diese Entscheidung finde ich mutig und wahrhaft humanistisch. Ich verteidige sie vehement, denn jede Freiheit hat ihr Risiko.

Das Pflegeheim ist auch jetzt noch abgeriegelt, so dass es keine Besuche gibt. Selbst innerhalb des Hauses sind die Bewohner isoliert und sitzen in ihren Zimmern wie in Zellen fest. Ob sie sich eher als Mönche bzw. Nonnen oder als Gefangene fühlen, sei dahingestellt.

Allen Bewohnern und Mitarbeitern des Lebensrades wünsche ich, dass jetzt wieder Ruhe im Heim einkehrt. Werdet und bleibt gesund!


Von Leser (05.02.21):
Steht doch alles im Bericht: 38 aktive in Eberbach, davon 16 im Lebensrad. 75 Infektionen im Lebensrad insgesamt bisher. "Aktiv" sind davon noch 16, die anderen dürften als genesen gelten oder sind leider verstorben.

Von JWWR (05.02.21):
Nun müsste mir Mal jemand die Diskrepanz erklären, gestern auf dem neuen Dashboard des Landratsamtes hatte Eberbach 38 I?nfizierte, nach ihrem Bericht davon aber 75 im Lebensrad, liegt doch wohl auch in Eberbachh

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