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Nachrichten > Wirtschaft und Arbeit

286 Pferdestärken bringen das Holz an die Waldwege


Matthias Lenk (oben) auf seinem Arbeitsplatz mit Jens Schmidtchen, Michael Merkert, Joachim Maier und Peter Reichert (v.r.). (Foto: Claudia Richter)

(cr) Ein neuer Forstschlepper ist seit der vergangenen Woche bei der Stadtförsterei Eberbach im Einsatz. Heute wurde die Maschine offiziell im Stadtwald in Dienst gestellt.

Strahlende Gesichter sah man am Vormittag im Wald am Scheuerberg. Maschinenführer Matthias Lenk und sein Kollege Jens Schmidtchen, beide Mitarbeiter der Stadtförsterei, präsentierten gemeinsam mit Forstwirtschaftsmeister Michael Merkert in seiner Eigenschaft als Maschineneinsatzleiter, und dem kommissarischen Leiter der Stadtförsterei, Joachim Maier, die neue Hochleistungsforstmaschine dem Eberbacher Bürgermeister Peter Reichert.
Der bisherige Forstschlepper wurde im Jahr 2011 für knapp 290.000 Euro netto gekauft, in der letzten Woche mit rund 11.000 Maschinenstunden für 118.000 Euro netto verkauft und jetzt durch den aktuellen, 371.000 Euro teuren, “HSM 904 Kombi Kurz” ersetzt. Der Gemeinderat stimmte im August 2020 der Neuanschaffung einstimmig zu. Hergestellt wurde die Maschine von der Firma Hohenloher Spezialmaschinenbau GmbH & Co. KG in Kupferzell.

Das Fahrzeug soll künftig durchschnittlich jährlich 1.700 Maschinenstunden für die Stadt leisten. Kalkuliert ist sie für eine Einsatzdauer von sechs Jahren. Eingesetzt wird sie hauptsächlich zum Holzrücken, also zum Transport der Baumstämme vom Einschlagsort an die Waldwege, wo sie nach dem Verkauf dann per Lkw abtransportiert werden können.
Das Sechs-Rad-Fahrzeug hat eine mittig angeordnete Knicklenkung und ist dadurch trotz seiner Größe sehr wendig. Es verfügt über zwei Seilwinden mit einer Seillänge von je 110 Metern. Der aufgebaute Kran mit einer Reichweite von 10 Metern macht das Gerät beim Manipulieren des Holzes sehr effizient.
Angetrieben wird der HSM von einem Volvo-Sechszylinder-Dieselmotor mit 286 PS nach neuester Abgasnorm, Dieselpartikelfilter und Abgasnachbehandlung. Der Dieselverbrauch dürfte je Maschinenstunde bei 9 bis 10 Litern liegen.
Trotz ihres Gewichts von über 17 Tonnen sei die Maschine besonders bestands- und bodenschonend, so Peter Reichert, der schmunzelnd hinzufügte, dass der Schlepper pro Quadratzentimeter weniger Druck auf den Boden ausübe als er selbst mit seinem (der Presse bekannten) Körpergewicht.

Der Bürgermeister und die Mitarbeiter der Stadtförsterei betonten heute noch einmal die Wichtigkeit dieser Maschine. Der Stadtwald umfasst rund 3.500 Hektar Fläche, auf der jährlich etwa 23.000 Festmeter Holz geerntet werden. Die Hälfte dieser Masse wird nach dem Fällen bis hin zu Lagerung auf Polter mit dem Schlepper bearbeitet. Mit einem Team von acht Forstwirten und der eigenen Maschine kann die Stadtförsterei nicht nur den großen stadteigenen Wald bewirtschaften sondern auch bei Notfällen flexibel reagieren. Gerade nach Wind-, Schnee- oder Sturmbruch gibt es durch umgestürzte Bäume oft kein Durchkommen mehr. Hier müsse man nicht auf Fremdfirmen warten, sondern könne sofort reagieren, so Lenk und Merkert.

16.04.21

Lesermeinungen

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Von AuchBiker (20.04.21):
Hallo Biker71,
im Gegensatz zu Dir verdienen diese Menschen mit ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt, pflegen die Natur und füllen das Stadtsäckel, während es bei Dir um Spass verbunden mit willkürlichen Eingriffen in die Natur geht. Ganz nebenbei wird auch gerade im Bereich Scheuerberg das Eigentumsrecht der Grundstücksbesitzer von den Bikern leider einfach missachtet. So auch auf meinem Grundstück. Jedenfalls hat mich keiner gefragt, ob er dort eine Downhillstrecke anlegen darf, und man missachtet nachhaltig das Verbotsschild derStadt, schade.


Von Biker71 (16.04.21):
Glückwunsch !!!

Wenn die Kiste einmal quer durchs Unterholz fährt , wächst die nächsten 20 Jahre kein Grashalm mehr.

Da müssen sich Mountainbiker wesentlich mehr anstrengen.



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