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Nachrichten > Natur und Umwelt

Mit Lockstoff-Monitoring soll der Nachweis der seltenen Tierart gelingen


(Fotos: Miriam Eisinger)

(hr) (bund) Gestern startete im Raum Eberbach ein Versuchsprojekt mit dem Ziel, das Vorkommen der Wildkatze im südlichen Odenwald nachzuweisen.

Durchgeführt wird die Aktion in einer Kooperation der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (Freiburg) mit dem BUND Landesverband und dem NABU Eberbach. Die Koordination liegt beim BUND, örtlich vertreten durch seinen Ortsverband Steinachtal.

Gestern wurden durch ehrenamtliche Hilfskräfte im Wald um Eberbach Lockstöcke aufgestellt, mit deren Hilfe die mögliche Anwesenheit eingewanderter Wildkatzen in der Region überprüft werden soll. Edit Spielmann vom BUND Steinachtal wies die Helferinnen und Helfer am Kreuzberg oberhalb des Arboretums in ihre Aufgaben zur Präparation und Kontrolle der 20 Lockstöcke ein (Bild rechts).
Die Stöcke wurden eingeschlagen und für das Anlocken von Wildkatzen, deren Paarungszeit jetzt begonnen hat, durch Besprühen mit einem speziellen Lockstoff (Baldrian) vorbereitet (Bild links).
Der Baldrian verlockt die Tiere, sich mit dem Kopf und Körper am Holz zu reiben. So hinterlassen sie Haare. Wöchentlich suchen nun die Helferinnen und Helfer bis Mitte April die Lockstöcke nach Haarproben ab und sammeln sie ein. Nach Abschluss des Monitorings gehen die Proben an das Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen. Anhand von Genanalysen stellt das Institut fest, ob es sich bei den Funden um Wildkatzenhaare handelt.

Früher war die Europäische Wildkatze (felis silvestris) in den Wäldern der Region weit verbreitet. Durch Bejagung und Zersiedelung bzw. Zerschneidung ihrer Lebensräume wurde sie fast ausgerottet. In den letzten Jahren kehrt die Wildkatze langsam auf leisen Sohlen in den Südwesten zurück. Die Art ist streng geschützt und steht bundesweit auf der Roten Liste gefährdeter Arten.
Im Rhein-Neckar und im angrenzenden Neckar-Odenwald-Kreis haben sich in den letzten Jahren immer wieder die Hinweise verdichtet, dass die Wildkatze wieder heimisch ist. Zuletzt ist im Mai 2020 eine Wildkatze bei Hardheim in die Wildtierkamera-Falle getappt. Im August 2021 wurde dort eine Wildkatze überfahren.

30.01.22

Lesermeinungen

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Von jemand (01.02.22):
ich glaub eher, da is paar Leuten langweilig oder die ham zu viel Zeit

Von Mikesch (30.01.22):
Wenn diese Katzenviehcher so schützenswert sind, wieso narrt man sie dann mit einschläferndem Baldrian statt sie erbach in Ruhe zu lassen ??
außerdem:
wenn so ein Vieh letztes Jahr im Odenwald überfahren wurde, so ist das doch schon der Beweis, dass es sie hier gibt..
oder wurde keine echte Wildkatze überfahren, sondern ein Wildkatzen-Nachbau (Klon/Roboter/Stofftier) ???


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