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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

FlÀchen sollen offenbar im Februar ausgeschrieben werden


(Foto: Hubert Richter)

(hr) UnabhĂ€ngig vom Ausgang des BĂŒrgerentscheids in Eberbach am 3. April werden Windkraftanlagen auf dem Hebert immer wahrscheinlicher, und zwar auf den dortigen StaatswaldflĂ€chen.

Wie der SWR und die “Heilbronner Stimme” heute ĂŒbereinstimmend berichteten, wird das Land voraussichtlich im Februar rund 50 Hektar Wald bei Eberbach zur Windkraftnutzung ausschreiben. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um FlĂ€chen neben dem Eberbacher Stadtwald auf dem Hebert.
Der baden-wĂŒrttembergische Minister fĂŒr den LĂ€ndlichen Raum, Peter Hauk, werde den Medien zufolge das Kabinett am morgigen Dienstag ĂŒber diese PlĂ€ne unterrichten.


31.01.22

Lesermeinungen

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Von Andi (17.03.22):
Wenn man die Entwicklung der Diskussionen um die Windkraft in Deutschland und besonders auch in Eberbach verfolgt, muss man zum Schluss kommen, dass wir am weiteren Ausbau der Windkraft nicht vorbeikommen. Die grundsÀtzlichen Probleme werden ausgeklammert und Umweltminister Habeck will "voll ins Risiko gehen". Vielleicht sollten die Eberbacher einfach mitgehen.
Seit einigen Jahren scheint es ja so zu sein, dass man Windkraftanlagen enorm viel Gewinn machen kann, was wohl zum einen an der an der Direktvermarktung der Stromproduktion an der Strombörse liegt, wo neuerdings hohe Preise zu erzielen sind, zum anderen aber auch an der garantierten EinspeisevergĂŒtung.
Warum also werden unsere Stadtwerke nicht zum Ökostromanbieter im großen Stile und betreiben die geplanten 5 Anlagen hinten auf dem Hebert in Eigenregie? Die Gewinne fĂŒr die Stadt könnten in diesem Falle wohl 10 Mal so hoch sein wie bei Verpachtung: Statt 1,4 Mio pro Jahr könnten es 14 Mio sein, in 25 Jahren somit 350 Mio.
Mit diesem Geld könnten alle Eberbacher mit gĂŒnstigen Stromtarifen entlastet werden, Photovoltaik auf allen geeignete DĂ€chern gefördert werden und viele, viele weitere bisher unerschwingliche Projekte finanziert werden. Es wĂŒrden ArbeitsplĂ€tze und Kaufkraft entstehen und die gesamte Wertschöpfung wĂŒrde in Eberbach und der Region bleiben und nicht zum grĂ¶ĂŸten Teil an die Investoren in Bayern fließen.
Außerdem: Im Moment findet ein Umdenken beim Ausbau der Windkraft in windĂ€rmeren Regionen statt. Es werden neuerdings Anlagen geplant und gebaut, die wesentlich kleiner und somit leichter und erheblich billiger sind als die heutigen Windradgiganten.



Von Grumbeere (21.02.22):
@Rosa Rot
Sie werden es nicht glauben, aber mit Sicherheit haben ihn einige WÀhler gerade deswegen gewÀhlt. Mit "alle" meinen sie vermutlich auch die WÀhlergruppe, die sowieso keine der Ampelparteien gewÀhlt hat.

Generell wĂŒrde mich auch interessieren, wie sehr sich das Ganze lohnt. Allerdings sehe ich die hier vielfach angemerkten Nachteile eher weniger schlimm. Selbst wenn der Ertrag nicht optimal ist, so ist mir das immer noch lieber, als den Hebert in einigen Jahren von BorkenkĂ€fern abgenagt oder gar brennend zu sehen. FĂŒr manche Leute ist es aber scheinbar am Einfachsten bei fehlenden Argumenten einen vom Profit getriebenen Obrigkeitsstaat zu beschwören. Zumal man sich das ganze Jahr ĂŒber die versunkenen Urlaubsorte sorgen macht, aber dann zu Hause nicht vor der eigenen TĂŒr kehren will.


Von Rosa Rot (18.02.22):
Wir haben doch einen Landtagsabgeordneten der SPD Eberbach. Der soll diesen Unsinn verhindern.
Und macht er es nicht, wissen wir ALLE, wenn wir bei der nÀchsten Wahl nicht zu wÀhlen haben !


Von Wissender (18.02.22):
Die Wahrscheinlichkeit fĂŒr den Bau von WindrĂ€dern im Hebert-Bereich ist vermutlich hoch, Auch das Land will dort FlĂ€chen entsprechend anbieten . Trotz eher mĂ€ĂŸiger Windsituation. Ob sich das rechnet kann ich nicht beurteilen. Offensichtlich fĂŒr die Investoren schon. Vielleicht könnte die Akzeptanz bei BĂŒrgern durch Investmentbeteiligungen gesteigert werden. Ist das geplant? Zum Beispiel ein "BĂŒrgerwindrad"?

Von Schöpfung  (10.02.22):
So lange wir den Strom nicht speichern können bringt meiner Meinung nach nichts, und zudem der Strom wird da durch nicht billiger, im Gegenteil dem der Investor will ja was verdienen, oder meint einer der macht das um uns BĂŒrgern einen gefallen zu tun.

Von Schöpfung  (07.02.22):
Keiner hat was gegen WindkraftrĂ€der aber es mĂŒssen auch die Voraussetzungen stimmen.

Von Wissender (06.02.22):
Es geht nicht darum Windkraft schlecht zu machen. Aber wie sieht fĂŒr den Hebert die Ertragsprognose realistisch berechnet aus unter Einbezug aller Faktoren? Ohne Schönrechnerei? Der Hebert wird vom Ministerium im Windatlas nicht ohne Grund nur als bedingt geeigneter Standort ausgewiesen. Es gibt einfach bessere Standorte.

Von ZuAlt (03.02.22):
Es ist immer wieder traurig zu sehen wie entschuldigen Sie den Ausdruck lĂ€cherlich die Bedenken sind. Ja auch ein Windrad hat zuerst einen Ressourcenverbrauch, so z. B. Strom, Rohstoffe, Bodenverdichtung und Versiegelung und natĂŒrlich die Verdichtung des Bodens. Nur bereits nach wenigen Jahren haben Sie ihre Bilanz wieder wett gemacht. Außerdem bleiben keine langfristigen SchĂ€den. Wenn sie nach einigen Jahrzehnten ihren Dienst getan haben, kann man die FlĂ€che wieder aufforsten und gut ist. Ohne solche Anlagen hat man evtl. die nĂ€chsten paar Jahrzehnte noch einen schönen Forst, jedoch wird dieser dann spĂ€testens durch den Klimawandel zur Nichte gemacht. Oft habe ich den Eindruck, dass es den Gegnern mehr um persönliche Empfindungen geht und dass die sich dagegen wehren, nur die nĂ€chsten zwanzig dreißig Jahre alles so haben wollen, wie es ist, da sie den Wald wie er in 50 Jahren aussieht sowieso nicht erleben werden.

Auch ich finde WindrĂ€der nicht unbedingt schön, aber was ist die Alternative? Ein kleines AKW oder Kohlekraftwerk in der Au? Oder neue große Stromtrassen quer durch den Wald?
Jedoch hat sich schon mal jemand der Gegner ĂŒber andere Bauprojekte wegen etwas Beton aufgeregt z.B. beim Bau des Neuen Kindergartens oder ĂŒber Katzen? Nur wenige Katzen töten pro Jahr mehr Vögel als die meisten WindrĂ€der. Also bitte, wenn es sie stört, dass sie beim Blick in die Landschaft ein Windrad sehen, dann sagen Sie das auch das ist eine völlig Akzeptablem Meinung nur zu Versuchen solche Anlagen schlecht zu reden bringt uns nicht weiter ;-)


Von Wissender (03.02.22):
Man sollte das Thema nĂŒchtern betrachten. Was mich als Nicht-Fachmann und einfacher BĂŒrger wundert:

1. Der Windatlas BW vom Umweltministerium weißt fĂŒr die Hebert-Region nur eine sehr mĂ€ĂŸige mittlere gekappte Winddichte aus (Wind also eher mau).

2. Der Hebert wird daher auch nur als "bedingt geeignete FlÀche" bei den WindpotentialflÀchen vom Ministerium ausgewiesen.

Daraus ergeben sich mir als Laie dann folgende Fragen:

A. Rechnet sich das Ganze bei Realisierung wirklich oder nur aufgrund staatlicher Förderungen?
B. Wie groß mĂŒssen die Betonfundamente dimensioniert werden (Beton ist ein Co2-intensiver Baustoff)?
C. Wie sieht die gesamte Betrachtung wirtschaftlich und ökologisch wirklich aus inkl. Herstellung, Aufbau, Aufwand fĂŒr Bau und Fundamente, Unterhalt, Lebensdauer, Entsorgung Windrad und Fundament?
D. Werden dafĂŒr am Hebert besondere WindrĂ€der erforderlich und mĂŒssen diese extra hoch gebaut werden?
E. Warum sucht man keine sinnvolleren Standorte?


Von Karl (01.02.22):
Da wird auf regionaler Ebene jahrelang diskutiert und und keine Entscheidung herbeigefĂŒhrt und dann kommt diese Botschaft. Katastrophe sonders Gleichen. Das ist ein Affront der nicht akzeptiert werden darf. Keine WindrĂ€der auf dem Hebert!

Von Klara Fall (01.02.22):
Und, meine Vorhersage, unabhĂ€ngig vom Ausgang der BĂŒrgerbefragung, wird der Eberbacher Gemeinderat sich "dranhĂ€ngen" und den Stadtwald freigeben, mit der BegrĂŒndung: "...jetzt, wo doch schon die Leitungen liegen und Zuwege freigeschoben und planiert werden." - Es ist alles so durchsichtig und abgeschmackt.

Von Schöpfung  (01.02.22):
FĂŒr was noch eine Abstimmung, WennŽs schon geplant ist.

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