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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Die Gemeinsamkeiten ausgelotet


(Foto: privat)

(tom) Wo gibt es Berührungspunkte zwischen Eberbach und Hirschhorn? Inwieweit spielt baden-württembergische Landespolitik bis nach Hessen hinein? Wie kann eine verstärkte Zusammenarbeit aussehen? Das waren die Themen zwischen dem Hirschhorner Bürgermeister-Kandidaten Thomas Wilken, für die SPD dort auch Stadtverordneter, und dem Eberbacher SPD-Landtagsabgeordneten Jan-Peter-Röderer bei einem Treffen im „Roten Eber“ in Eberbach.

Der 35-jährige Röderer, seit vergangenen Jahr für den Wahlkreis Sinsheim Mitglied des Landtags, sitzt für seine Fraktion auch im Verkehrsausschuss. Und kommt hier direkt mit einem länderübergreifenden Thema in Berührung, dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN).

Beide Gesprächsteilnehmer waren sich einig in der Kritik an zu hohen Ticketpreisen. „Ich zahle nach Heidelberg praktisch genauso viel wie nach Osterburken oder Bad Homburg“, machte Wilken das Missverhältnis gerade auf Kurzstrecken deutlich. Röderer monierte, dass die Bürger auf den ÖPNV umsteigen sollen – ein Wunsch der Politik. Der Umstieg wiederum wird erst aber attraktiv, wenn er auch preislich eine Alternative biete.

Gespannt zeigte sich der Landtagspolitiker, wie das in Baden-Württemberg geplante 365-Euro-Ticket umgesetzt werden soll, wenn es im benachbarten Hessen und Rheinland-Pfalz aktuell noch gar nicht existiert. Wilken griff in diesem Zusammenhang eine Forderung von SPD-Politikern in Südhessen auf, dass nach Jugendlichen und Senioren nun alle Bürger in den Genuss eines solchen günstigen Tickets kommen sollten. Ein erster Schritt wäre dessen Einführung im Bereich Rhein-Main-Neckar.

Thematisiert wurde vom Hirschhorner Bürgermeister-Kandidaten der große Unterschied bei der Grundsteuer in beiden Städten. In Hirschhorn liegt der Hebesatz bei 700 Prozentpunkten, in Eberbach derzeit bei 400. „Das ist ein klarer Standortnachteil für uns“, betonte er – ganz abgesehen von der hohen Belastung der Einwohner.

Röderer hakte hier ein: In Eberbach gebe es bereits Überlegungen zur Anhebung, bedauerte er. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende hält davon aber wenig. Es gilt seinen Worten zufolge bei diesem Punkt ganz sensibel zu sein, wenn derzeit die Preise sowieso auf breiter Front steigen und die Belastungen für die Bürger immer größer werden. Wilken konnte ihm da nur zustimmen, spricht er sich doch schon seit Jahren – erfolglos – gegen weitere Anhebungen in seiner Heimatstadt aus.

Angesprochen wurden von den beiden SPD-Politikern auch die Themen Wohnraum und Innenstadtentwicklung. Beide Gemeinden haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, stellten sie fest: Die Geschäfte werden immer weniger. Für Hirschhorn ist Eberbach in puncto Ärzteversorgung wichtig, erklärte der Bürgermeister-Kandidat. Denn aktuell gibt es nur einen Hausarzt - und so gut wie keine Fachärzte mehr.

Ausgelotet wurde daneben, wie eine verstärkte Zusammenarbeit neben der touristischen Schiene aussehen kann. Wilken bedauerte auf Nachfrage von Röderer, dass das Hirschhorner Schloss als touristischer Fix- und Angelpunkt der Neckartalperle in diesem Jahr noch keine Pächter finden wird. „Darunter leiden auch Geschäfte und Gastronomie in der Stadt“, machte er deutlich. Denn die Schlossbesucher machen immer gern einen Abstecher den Berg hinunter.

13.04.22

Lesermeinungen

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Von Sbahn- Pfarrer (18.04.22):
Herr Wilkens wohnt ja bekanntlich in Igelsbach. Von dort ist für ihn Eberbach viel näher als Hirschhorn - daher ist es naheliegend, dass ihm die Versorgung in Eberbach wichtiger ist als die in Hirschhorn.
Außerdem fährt man von Igelsbach bestimmt nicht mit der s-bahn nach Heidelberg oder Hirschhorn, sondern mit dem Auto.
Wer in Igelsbach wohnt, sollte aufhören, den Umstieg auf den ÖPNV zu fordern- das ist Heuchelei.
auch in Eberbach und Hirschhorn fahren mit dem ÖPNV nur Schüler, Omas und Arme. Wieso der SPD das nicht passt, ist unverständlich: was geht es einen Herrn Röderer an, wer wann mit weichem Verkehrsmittel wo hinfährt oder nicht ???
Herr Röderer und Wilkens können jederzeit ihre Autos verkaufen oder an Bedürftige (z.b. aus der Ukraine) verschenken, wenn sie meinen, auf den ÖPNV umsteigen zu müssen - alle anderen Menschen mö chten aber bitte in Ruhe gelassen werden.


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