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Kein Pardon für Drogen am Steuer - Polizei kontrolliert Festivalbesucher


(Fotos:Polizei)

(hr) Im Jahr 2001 gab es auf Baden-Württembergs Straßen 420 (Vorjahr 372) Unfälle unter Drogeneinfluss mit zwölf Toten, 96 Schwer- und 175 Leichtverletzten.
Wer sich unter Einfluss von Partydrogen oder sonstigen Rauschmitteln hinter das Lenkrad setzt, begeht kein Kavaliersdelikt. Hier drohen genauso Entzug der Fahrerlaubnis, Geld- oder Freiheitsstrafe, mindestens vier Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg sowie beim Verkehrsunfall eingeschränkte Versicherungsleistungen.
Die Polizei geht nach eigenen Erkenntnissen davon aus, dass Betäubungsmittel gerade unter den Besuchern des alljährlichen "Guru-Guru-Festivals" in Finkenbach regelmäßig verfügbar sind.
Durchgeführte Kontrollen des Festival-An- und Abreiseverkehrs der hessischen und badischen Dienststellen im vergangenen Jahr ergaben eine Vielzahl beeinträchtigter Verkehrsteilnehmer, so dass für den Einsatzleiter, Dieter Heiss vom Polizeirevier Eberbach, eine Gefährdung der Verkehrssicherheit auch in diesem Jahr zu erwarten war.
Daher überwachten die Beamten des Polizeireviers und der Kriminalpolizeiaußenstelle in Eberbach bereits ab Donnerstag in ihrem Bereich den szenetypischen Anreiseverkehr nach Finkenbach.
Am heutigen Sonntag wurde, wie letztes Jahr, wieder eine große Kontrollstelle zur Bekämpfung der Drogen im Straßenverkehr und Fahndung nach Straftätern eingerichtet.
Genau wie die Vorkontrollen, fand auch diese Überwachung des Abreiseverkehrs szenetypischer Festivalbesucher im Rahmen der Sicherheitskooperation der Länder Hessen und Baden-Württemberg statt.
Bereits ab 6 Uhr waren die Kontrollkräfte am Neckarlauer für acht Stunden im Einsatz. Unterstützt wurden die Eberbacher Polizisten dabei von Kolleginnen und Kollegen der Autobahnpolizeidirektion Karlsruhe sowie aus den Reihen der Verkehrspolizei und verschiedener Reviere der Polizeidirektion Heidelberg. Ein Beamter der Diensthundeführerstaffel der Polizeidirektion Heidelberg war mit seinem Rauschgiftspürhund ebenfalls im Einsatz.
Nachdem sich die Kontrolltaktik mit einer Sachbearbeitung vor Ort auch schon im vergangenen Jahr bewährt hatte, wurde auch diesmal wieder vom Technischen Hilfswerk Eberbach ein Zelt auf dem Neckarlauer aufgebaut und eine mobile Toilette daneben platziert. Das Zelt wurde vom Deutschen Roten Kreuz Eberbach zur Verfügung gestellt. Die Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) Eberbach sicherte mit ihren Helfern den Einsatzort direkt am Neckarufer.
In drei Untersuchungsräumen in dem Zelt konnten diskret Personendurchsuchungen oder körperliche Untersuchungen wie z.B. Blutprobenentnahmen durch einen anwesenden Arzt sowie Drogenvortests durchgeführt werden. Durch die Toilette vor Ort waren auch Urinprobenentnahmen gewährleistet.
Ingesamt wurden 38 Fahrzeuge und 65 Personen überprüft. In 18 Fällen war eine Blut- und in 15 Fällen eine Urinprobe fällig. Insgesamt wurden zwei Strafverfahren wegen Fahruntauglichkeit infolge Drogeneinflusses und 17 Bußgeldverfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet. In 21 Fällen folgt ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Zwei Führerscheine wurden beschlagnahmt. An Rauschgift wurden 3 Gramm Marihuana, 0,8 Gramm Psylos und ein Spacecake sichergestellt.
19 Autofahrer mussten ihren fahrbaren Untersatz stehen lassen, weil ihnen die Weiterfahrt vorsorglich untersagt wurde.

28.07.02

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