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Nachrichten > Wirtschaft und Arbeit

Arbeitslosigkeit im Juni wieder gestiegen


Die Arbeitslosigkeit im Juni nach Geschäftsstellen. (Quelle: Agentur für Arbeit)

(bro) (aa) Im Geschäftsstellenbereich Eberbach der Agentur für Arbeit Heidelberg ist die Arbeitslosigkeit von Mai auf Juni um 48 auf 414 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote betrug im Juni 4,3 Prozent. Sie war damit genauso hoch wie im Vorjahresmonat.

Dabei meldeten sich 135 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 80 mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 89 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–21). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 572 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 84 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, dem gegenüber stehen 543 Abmeldungen von Arbeitslosen (–5). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juni um sechs Stellen auf 40 gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 34 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Juni zehn neue Arbeitsstellen, sechs weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 74 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 40.

Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von Mai auf Juni um vier auf 155 Personen gestiegen. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juni 1,6 Prozent, vor einem Jahr belief sie sich auf 1,9 Prozent. Im Rechtskreis SGB II ist die Arbeitslosigkeit von Mai auf Juni um 44 auf 259 Personen gestiegen (anteilige Quote 2,7 Prozent).

Im Vergleich zum Vormonat sind im Juni wieder mehr Menschen arbeitslos. „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist saisonunüblich und der Übernahme der geflüchteten Menschen aus der Ukraine in die Betreuung der Jobcenter zum ersten Juni geschuldet“, sagt Michaela Röttele, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Heidelberg. Mit über 3.500 offenen Stellen ist der Arbeitsmarkt in der Region weiterhin aufnahmefähig, und der Bedarf an Fachkräften ist nach wie vor hoch. „Eine schnelle Besetzung offener Stellen durch geflüchtete Menschen aus der Ukraine wird nur in Ausnahmefällen möglich sein“, sagt Röttele. „Oberste Priorität hat für die angekommenen Familien erst einmal Unterkunft, Kinderbetreuung und die Hilfe zum Lebensunterhalt. Ist das sichergestellt, bieten wir Sprachkurse, Unterstützung bei der Anerkennung der Berufsabschlüsse und bei der Stellensuche an“, so Röttele.

30.06.22

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