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Nachrichten > Kultur und Bildung

Verzaubernde Saiten


Das „Duo Calanthe“ mit Mascha Wehrmeyer, Violine, und Lea Maria Löffler, Harfe. (Foto: privat)

(bro) (ga) Am 30. Oktober verließen so manche wie verzaubert das Konzert der Kunstfreunde Eberbach mit dem „Duo Calanthe“, das im evangelischen Gemeindehaus stattfand.

Mascha Wehrmeyer entlockte den vier Saiten ihrer Violine bei Heinrich Wilhelm Ernsts „Die letzte Rose des Sommers“ ganz überraschende Töne. Sie führte nicht nur das Doppelflageolett vor, sondern zupfte auch bravourös zu melodisch gespielten Passagen die unteren Saiten der Geige. Einprägsam erklang vielmals das bekannte irische Lied, das in der Vergangenheit zahlreiche Komponisten benutzten.

Kraftvoll und empfindsam zugleich brachte Lea Maria Löffler bei Marcel Gradjanys „Rhapsodie“ die vielen Saiten ihrer Harfe zum Klingen. Und mit ihnen kamen innere Saiten der Zuhörenden zum Schwingen, sodass der ein und die andere ins Träumen kamen. Nach dem Konzert beantwortete die Künstlerin kundig Fragen zu ihrem Instrument.

Mehrheitlich waren an diesem Abend aber beide Künstlerinnen gemeinsam mit Originalkompositionen für Violine und Harfe zu hören. Charmant gaben die beiden Solistinnen abwechselnd Wissenswertes zu den Stücken bekannt. Das Konzert begann mit Nicolai von Wilms Duo in d-moll. Schon hier war die Virtuosität beider Instrumentalistinnen zu erleben. Gut aufeinander abgestimmt erklang von beiden, die 2018 das „Duo Calanthe“ gegründet hatten, „Haru no Umi“ des japanischen Komponisten Michio Miyagi. Entsprechend dem Titel waren die Meereswellen deutlich zu hören. Aus dem französischen Bereich waren zwei Stücke der Harfenistin Henriette Renié zu hören. Die Scherzo-Fantasie brachte eine angenehme Leichtigkeit auf die Bühne. Die Sonate für Flöte und Piano von Francis Poulenc wurde von Lea Maria Löffler eigens für den Preisträgerwettbewerb des Deutschen Musikrates für Violine und Harfe bearbeitet. Dadurch konnte dieses Stück, das Poulenc zu seinen eigenen Lieblingswerken zählte, an diesem Abend zur Aufführung kommen. Bei den Themen aus Mozarts „Zauberflöte“ hörte man einige im Publikum mit summen. Dieses Potpourri hatte Louis Spohr für seine Frau, die Harfenistin war, und für sich als Geiger eingerichtet.

Nach nachhaltigem Applaus verabschiedete sich das „Duo Calanthe“ passend zur Jahreszeit mit dem „Herbstspaziergang“ von Marcel Tournier.

04.11.22

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