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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Zwischen 23 und 5 Uhr soll es weitgehend dunkel bleiben


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Um Energie zu sparen, soll die Stra├čenbeleuchtung in weiten Teilen Eberbachs und seiner Ortsteile demn├Ąchst am sp├Ąten Abend bis zum Morgen weitgehend abgeschaltet werden.

Der Eberbacher Gemeinderat befasste sich in seiner Sitzung am 24. November mit einem Vorschlag des Arbeitskreises ÔÇťGasmangellageÔÇŁ. Der AK wurde von der Stadtverwaltung angesichts eines europaweit drohenden Gasmangels gegr├╝ndet. Ihm geh├Âren Vertreter der Stadtverwaltung, der Polizei, Feuerwehr und eines Fachb├╝ros an.

Als eine besonders effektive M├Âglichkeit der Energieeinsparung schlug der Arbeitskreis die Reduzierung der Stra├čenbeleuchtung vor. Demnach sollen die Stra├čenlampen k├╝nftig zwischen 23 und 5 Uhr komplett abgeschaltet werden. Davon ausgenommen werden Fu├čg├Ąnger├╝berwege und -unterf├╝hrungen, die B 37 sowie die Landes- und Kreisstra├čen innerorts, die Achse Br├╝ckenstra├če-Odenwaldstra├če, Friedrichstra├če, Bahnhofstra├če und Bahnhofplatz sowie die Tiefgarage Leopoldsplatz.
Der Beschluss wurde nach ausf├╝hrlicher Diskussion im Rat mit gro├čer Mehrheit bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung gefasst. Peter Stumpf und Christian Kaiser von der AGL-Fraktion wollten die Abschaltung erst ab 24 Uhr, die dann aber auch an der B 37 gelten sollte. Das wurde mehrheitlich abgelehnt, allerdings soll die n├Ąchtliche Beleuchtung der B 37 mit halber Leistung betrieben werden.
Vor allem Sicherheitsbedenken spielten in der Debatte eine Rolle. AGL-Stadtrat Lothar Jost versuchte diese aber zu relativieren: Wer eine n├Ąchtliche S-Bahn-Fahrt unbeschadet ├╝berstanden habe, auf den m├╝ssten die dunklen Stra├čen Eberbachs geradezu wie eine ÔÇťOase der GeborgenheitÔÇŁ wirken, meinte er augenzwinkernd und versprach die private Spende von zehn LED-Taschenlampen an Menschen, die sich dennoch unsicher f├╝hlten.

Die technische Umstellung auf die neuen Abschaltzeiten wird einige Zeit dauern und bei gesch├Ątzten knapp 460 Arbeitsstunden einen Kostenaufwand von gut 27.000 Euro verursachen. Die Lampen, die nachts ausgehen, sollen dabei durch einen ÔÇťLaternenringÔÇŁ (Banderole) gekennzeichnet werden.

Bisher werden in Eberbach und den Ortsteilen 2.372 Leuchten mit einem j├Ąhrlichen Stromverbrauch von insgesamt 312.600 kWh betrieben, und zwar ├╝berwiegend die ganze Nacht hindurch. Nur 144 Lampen gehen zur Zeit zwischen 22 und 5 Uhr aus. Mit der k├╝nftigen Abschaltung sollen rund 170.000 kWh j├Ąhrlich eingespart werden, was beim aktuellen Strompreis einer Ersparnis von gut 57.000 Euro pro Jahr entspr├Ąche.

Beim durchschnittlichen Jahresstromverbrauch eines Haushalts von 3.200 kWh entspricht die Stromeinsparung durch die Abschaltung ungef├Ąhr dem Jahresverbrauch von 50 Haushalten in Eberbach, also von rund einem Prozent aller Haushalte in Eberbach.

Betrachtet wurde im Rahmen des Beschlusses auch die f├╝r den Klimaschutz wichtige CO2-Bilanz: Im Gesamtstrommix der Stadtwerke liegt der CO2-Aussto├č aktuell bei 267 g/kWh, was rechnerisch eine CO2-Einsparung durch die geplante Abschaltung der Beleuchtung von 45 Tonnen pro Jahr erg├Ąbe. Das wiederum entspricht - statistisch gesehen - der CO2-Jahresemission von lediglich vier Menschen in Eberbach, also etwa 0,03 Prozent der Einwohner.

27.11.22

Lesermeinungen

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Von S. Rochlitz (27.01.23):
@Eintrag Thompsen vom 01.12:
Sie schreiben, dass "Ein paar tausend Stra├čenlaternen ben├Âtigen jedenfalls sicher sehr viel mehr Energie, mehr CO2 und verbreiten hier mitten im Wald mehr Lichtsmog, ÔÇŽ als eine Taschenlampe."

k├Ânnen Sie bitte mal erkl├Ąren, inwiefern eine Stra├čenlaterne CO2 ben├Âtigt ?
und w├Ąre das nicht ein Grund, die Stra├čenlaternen anzulassen, wenn selbige CO2 verbrauchen wie die B├Ąume??


Von Mybodymychoice (25.01.23):
Da trafen sich die Tage welche in Davos.
Anreise fast 1500 Privatjets.
Und berieten bei Rindersteaks, wie das Fu├čvolk weiter CO2 sparen kann.
Teilnehmerlisten finden sich im Internet.
Und keiner ist hochgelaufen.
Vom Flughafen war Autostau ins beschauliche Davos.
Finde den Fehler und gehorche


Von Peter (24.01.23):
Jetzt ist es ja umgesetzt worden.Hierzu kann ich nur sagen (...).Altstadt zappenduster.Durchgangsstrassen hell erleuchtet Bundesstrasse nicht mal jede 2.Aus.Bahnhofstra├če alle an............... Wer hat sich diesen Bl├Âdsinn ausgedacht.Heute um 11 Uhr von der. Arbeit gekommen wohne in der Altstadt nur ├╝bel Schlechtes Kopfsteinpflaster und null Sicht mal sehen wann sich der erste was bricht weil er auf die Fresse fliegt.

Von Eberbacher (10.12.22):
Der Gemeinderat hat zum Wohle der B├╝rger zu entscheiden. Dies ist keine Entscheidung zum Wohle!

Dazu diese l├Ącherlich geringe Einsparung. Dadurch verkaufen die Stadtwerke doch auch weniger Strom, Stadt spart, Stadtwerke verdienen weniger. Grandiose Entscheidung.


Von Sch├Âpfung  (09.12.22):
Hallo noch gar nicht solange her, verk├╝ndet Habeck wir haben kein Stromproblen was muss man sein, Kinderbuch Autor um sowas voraus zu sagen, haja Kindern kann man viel erz├Ąhlen.

Von Rosa Rot (09.12.22):
Ich halte diesen Beschlu├č des Gemeinderates f├╝r falsch.
Den Ausf├╝hrungen von @Buerger (original) stimme ich vollumf├Ąnglich zu.
Gut finde ich, da├č hier Frauen ihre Sicherheitsbedenken ge├Ąu├čert haben, so kann keiner der R├Ąte bei Eintritt eines bef├╝rchteten Ereignisse seine H├Ąnde in Unschuld waschen.


Von Sabin Lamere (05.12.22):
Hallo Hr. Thomson,
danke f├╝r ihre wie immer sehr umfangreichen Ausf├╝hrungen. Woher nehmen sie sich eigentlich das Recht heraus zu behaupten, dass Dinge, die sie schreiben, die Mehrheit der Deutschen schon wisse? Ich wei├č z.B., dass die jetzige Regierung Russland bis heute unterst├╝tzen w├╝rde. Nicht wir haben die Abnahme von russischem Gas eingeschr├Ąnkt, sondern Russland hat einfach weniger bis gar nichts mehr geliefert. Als n├Ąchstes m├Âchte ich ihre Aussage "Russland hatte damals fast unser gesamtes Gas geliefert" n├Ąher betrachten. Soviel ich wei├č lag der Anteil an Russischem Gas bei etwa 55%. Wenn das also "fast das gesamte Gas" sein soll, dann habe ich in Mathematik nicht richtig ausgepasst. Aber was solls, nun haben wir ja teilweise das LNG-Gas aus den USA, welches Mittels Fracking gewonnen wird. Sauber!
Nun noch kurz zur vorhandenen Strommenge: ja, mag sein, dass wir insgesamt gesehen genug Strom zur Verf├╝gung haben. Das habe ich mit meiner Photovoltaikanlage auch. Nur eben nicht dann, wenn ich es brauche, daher muss ich es verkaufen. Und genau hier liegt auch das Problem mit dem Strom der erneuerbaren Energien. Solange wir keine gro├čen Batterien bzw. Akkus haben gibt das nix. Und hier kommt die Kohle und das Gas ins Spiel. Genau dann, wenn ich den Strom brauche ist er nicht da und wir m├╝ssen auf Gas- und Kohleverstromung zur├╝ckgreifen.
Immer auf die letzten 16 Jahre zu verweisen finde ich etwas sch├Ąbig. Momentan werden 8 Windkraftr├Ąder abgebaut, damit der Braunkohleabbau in Garzweiler weitergehen kann. Macht ja nix, oder?
Und zu dem, was Hr. Habeck wei├č: keine Ahnung, was er wei├č und was er nicht wei├č. Er hat gesagt, dass wir kein Stromproblem haben, und da liegt er definitiv falsch.


Von Buerger (original) (04.12.22):
F├╝r mich ist diese Gemeinderatsentscheidung und deren Rechtfertigung bis in ein lokales Onlinemedium ein gutes Beispiel f├╝r die besondere Kompetenz, Lernf├Ąhigkeit und Priorit├Ątensetzung in unserer Gemeinde - auf allen Ebenen in den Parteien, dem Gemeinderat und der Verwaltung. Als g├Ąbe es nichts Wichtigeres. Und dann noch das ÔÇ×weltpolitischeÔÇť Geschwurbel, die Verachtung bzw. Bevormundung f├╝r die eigenen B├╝rgerÔÇŽ die Einschr├Ąnkung der Leistungen und die wissentliche Verringerung der Lebensqualit├Ąt und -attraktivit├Ąt vor Ort.

Mittel- und Langfristige Agenda, Besinnung auf die eigenen Aufgaben- und Kompetenz: Fehlanzeige. Selbstverliebtheit und -Darstellung mit 100% Kraft voraus.

Durchschnittsalter steigt, alles was heute nicht gemacht ist wird morgen teurer -> Egal. Hauptsache wir sind ├Âkologisch-sozial selbstverwirklicht.


Von Klara Fall (02.12.22):
@Jens Thomson
Wenn man in einem Loch sitzt, sollte man aufh├Âren zu graben.

Zitat: "Wir in Deutschland haben aktuell kein Problem mit der ben├Âtigten Strom-Menge. Das wei├č fast jeder, nat├╝rlich auch Herr Habeck. Wir exportieren mehr Strom, als wir importieren."
Zitat: "...zumindest, bis wir von den aktuell extrem teuren fossilen Importen unabh├Ąngig sind."

Ja, was denn jetzt? Exporteur oder Importeur? Sie machen einen Strich am 31. Dezember und stellen (richtigerweise) fest, dass Deutschland in Summe mehr exportiert als importiert, n├Ąmlich dann wenn die Erneuerbaren Strom produzieren, dass er schon aus den Ohren raus kommt und er im Inland nicht gebraucht wird. Sie verheimlichen, dass im Stromnetz zu jeder Sekunde der Strom "pr├Ąsent" sein muss. Und daf├╝r sind zuverl├Ąssige Lieferanten aus fossiler oder Kernenergie notwendig. Zur Zeit liefern Photovoltaik nahezu null. Jeder in Eberbach, der eine Anlage auf dem Dach hat, kann das best├Ątigen. Die Windkraft liefert ebenfalls kaum, manchmal nur 3 % der installierten Leistung. 3 AKWS im auslaufenden Streckbetrieb liefern mehr als 30 000 Windr├Ąder, das muss man sich mal vorstellen. Und der Notnagel Kohlekraftwerke bollert wieder. Und schon ist Deutschland zusammen mit Polen die CO2 Dreckschleuder Europas. An der fossilen Abh├Ąngigkeit wird sich nie etwas ├Ąndern, selbst wenn diese aus Gaskraftwerken besteht. Das ist die Lebensl├╝ge der Energiewende.

Und schon sind wir beim Thema "Gas", bei der Sie sich eine ziemlich unverfrorene L├╝ge leisten.
Zitat: "Russland hatte damals fast unser gesamtes Gas geliefert und uns in eine Monopol-Abh├Ąngigkeit gebracht."
Geschickt formuliert, aber nein, Russland hat uns nicht Monopolabh├Ąngigkeit gebracht. Es waren die deutschen Regierungen der letzten zwanzig Jahre, die diese Deals abgeschlossen haben und uns in diese Monopolabh├Ąngigkeit gebracht haben. Fast zwangsweise, denn Sie k├Ânnen 200 000 Windr├Ąder in die Landschaft pflanzen und noch hunderte Quadratkilometer mit Photovoltaik zupflasten. Auch dann gilt, wie aktuell, kein Wind, kein Strom, keine Sonne, kein Strom.


Von Jens Thomson (01.12.22):
Wir in Deutschland haben aktuell kein Problem mit der ben├Âtigten Strom-Menge. Das wei├č fast jeder, nat├╝rlich auch Herr Habeck. Wir exportieren mehr Strom, als wir importieren. Wir stellen nur gerade ├╝berall unsere Erzeugung auf umweltfreundliche Erzeugung um (und hatten, wie richtigerweise gesagt wurde, in den letzten 16 Jahren leider gro├čteils vers├Ąumt, das fr├╝her zu starten) und versuchen deshalb, m├Âglichst viel Strom zu sparen, zumindest, bis wir von den aktuell extrem teuren fossilen Importen unabh├Ąngig sind.
Bei Gas war/ist das anders als beim Strom. Da hatten wir ein Problem bei der ben├Âtigten Gas-Menge, weil der Angriff und die aktuelle Komplett-Zerst├Ârung der Ukraine durch Russland richtigerweise nicht unterst├╝tzt werden soll. Russland hatte damals fast unser gesamtes Gas geliefert und uns in eine Monopol-Abh├Ąngigkeit gebracht. ÔÇŽ. Das wissen die meisten Deutschen und das ist mittlerweile Geschichte.

Aber zur├╝ck nach Eberbach, nur damit es keine Missverst├Ąndnisse gibt:
Wir AGL sind lokal in Eberbach engagiert. Irgendwelche etwaigen Vers├Ąumnisse in der Bundespolitik von vor 30 Jahren oder von der 16-j├Ąhrigen Merkel-Regierung uns AGL hier in Eberbach anzulasten, macht nat├╝rlich ├╝berhaupt keinen Sinn.

Umweltschutz, Energie sparen und Klimaschutz hingegen machen sehr viel Sinn. Wir leben hier mitten im Wald. Da sollten wir alle gemeinsam f├╝r Umwelt- und Klimaschutz k├Ąmpfen, und versuchen, m├Âglichst ungiftig ohne fossile Verbrennung zu leben. Das klappt nicht sofort immer, klaro.
Aber vielleicht kann ÔÇô freiwillig ÔÇô jeder in seinem Bereich ein bisschen was daf├╝r tun, ÔÇŽ. und sei es nur, dass er kurz mal eine ├╝ber 50 m weit strahlende, moderne LED-Taschenlampe f├╝r 10 Euro einschaltet, wenn er ÔÇŽ als einziger ÔÇŽ mitten in der Nacht ÔÇŽ v├Âllig alleine ÔÇŽ an einer der dann dunklen Stellen ÔÇŽ zu Fuss l├Ąuft (ÔÇŽhalt genauso, wie es in unseren Nachbargemeinden schon seit vielen Jahren gemacht wird).
Ein paar tausend Stra├čenlaternen ben├Âtigen jedenfalls sicher sehr viel mehr Energie, mehr CO2 und verbreiten hier mitten im Wald mehr Lichtsmog, ÔÇŽ als eine Taschenlampe.

Falls einer hier in Eberbach trotzdem mitten in der Nacht alleine an den dunklen Stellen l├Ąuft und dabei Angst haben sollte, ist das durchaus nachvollziehbar. Das kennen die, die im Odenwald mitten in der Nacht zu Fu├č unterwegs ist. Au├čer Tieren ist auf den Stra├čen praktisch nichts los. Vielleicht hilft da neben einer geeigneten Taschenlampe (ist viel heller, als das Handy-Licht) auch das Heimwegtelefon unter Tel. 03012074182. Kennt das jeder?
Jens Thomson
Vorsitzender der AGL Eberbach


Von Eberbacherin (30.11.22):
Auf der einen Seite kann ich es verstehen das man sparen muss,aber leider f├╝r uns Frauen die Nachts auch mal unterwegs sind z.b. mit dem Hund Gassi gehen oder Schichtarbeit finde ich die Sicherheit nicht gew├Ąhrleistet. In Bayern zum Beispiel gibt es einen Bewegungsmelder bei den Strassenlaternen finde ich toll Sparen und Sicherheit im Dunkeln in einem.
Bitte liebe Stadt Eberbach bitte noch einmal ├╝berdenken. Bevor etwas passiert.


Von J├╝rgen Cre├č (30.11.22):
Ich finde die Aussage von Stadtrat Jost sehr verachtend. Wer sich so über evtl. Ängste von Bürgerinnen und Bürgern lustig macht, hat meiner Meinung nach nichts in der Politik zu suchen. Und ich wüsste nicht, wann Lothar Jost Abends um 22:00 Uhr mit der S-Bahn gefahren ist, dass er sich ein solches Urteil erlauben kann.

Von Sabin Lamere (30.11.22):
Hallo Hr. Thomson,

warum prangern sie an, dass das Thema hier f├╝r ein Bashing von Gr├╝nen genutzt wird? Zum Gl├╝ck vergisst bzw. verdr├Ąngt nicht jeder die zum Teil unsinnigen Aussagen unserer Politiker. Sagte nicht unser Wirtschaftsminister "wie haben kein Stromproblem........". Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn man dann Stromsparentscheidungen in Frage gestellt werden.
Und, ja, fast alle haben zugestimmt, weil man sich in diesem Land gar nicht mehr traut, etwas gegen die angeblichen Klimasch├╝tzer, bzw. Umweltsch├╝tzer zu sagen, ohne dass man gleich mit, (um es in ihren Worten zu sagen) "Bashing" rechnen muss.


Von Klara Fall (30.11.22):
@Jens Thomson

Tut mir leid, Ihnen ist da ein Denkfehler unterlaufen. Als Beispiel: Wenn sie sich eine S├Ąuferleber angesoffen haben und der Arzt schl├Ągt Ma├čnahmen vor, dann k├Ânnen Sie auch nicht den Arzt mit in die Verantwortung nehmen.

Die Tatsache, dass sich die Eberbacher Feuerwehr, Polizei, Stadtverwaltung... bis hin zum Durchschnittsb├╝rger mit dem Thema "Stromsparen" befassen muss (!) hat einen Grund. Es ist die schon vor Jahrzehnten (Regierung Schr├Âder/Fischer) angelegte st├╝mperhafte Energiewende, bei denen die Gr├╝nen die masterminds, Antreiber, Profiteure waren und sind. Unvergessen, die hirnrissiger Aussage des damaligen gr├╝nen Umweltministers J├╝rgen Trittin: "Die Energiewende wird einen durchschnittlichen Haushalt monatlich nur den Gegenwert einer Kugel Eis kosten. " Inzwischen geht es in den Kostenbereich einer ganzen Eisdiele. Das sich s├Ąmtliche Parteien "mitschuldig" gemacht haben am jetzigen Energiedilemma, allen voran die Merkel-CDU, ist unbestritten.

Hier geht es nicht um Gr├╝nenbashing, es geht um Gr├╝nen-Kritik. Sie h├Ątten ja gerne mal auch nur eine einzige meiner drei angef├╝hrten, plakativen, simplen Gr├╝nenl├╝gen widerlegen d├╝rfen. Ich halte diese Partei f├╝r brandgef├Ąhrlich. Sie riskiert den gesellschaftlichen Frieden, den Bestand des Industriestandorts Deutschland. Und wenn der pleite ist, auch den Bestand der EU. Weiter gehe ich mal lieber nicht, denn es geht ja hier um Eberbach.


Von James Kearney (29.11.22):
Danke Jens. Nur frage ich mich wieso die Feuerwehr gerne ohne Beleuchtung arbeitet. Und tatsachlich bei eine Studie in England (nicht von der Police) zeigte es sich dass es weniger Auto Einbr├╝che gab (├╝ber die l├Ąngere Zeit der Studie) an Strassen ohne Beleuchtung als an Strassen mit Beleuchtung. Der Langfinger scheint dann auch geholfen bzw. gehindert abh├Ąngig von der Beleuchtungsstand. In Eberbach aber h├Ârt Mann von solche Einbr├╝che eher selten. Vielmehr steht der Enkel Trick in Fokus oder Diebstahl von Kleidungsst├╝cke aus einem Gesch├Ąft bei Helllichten Tag. Da wo die Schuh druckt ist mehrfach in den Kommentare hier ausgedruckt. Es geht um Sicherheit (oder Sicherheitsgef├╝hl) Herr Jost hat es ja angesprochen wenn er anbot kostenlose Taschenlampen- um der Gehweg auszuleuchten bei ihm abzuholen. Vielleicht ein paar K├Ąnnchen/Dosen Pfefferspray w├╝rde die Angebot noch abrunden?

Von Jens Thomson (29.11.22):
Schade, dass von manchen hier ein Thema f├╝r ein Bashing von Gr├╝nen/von Umweltsch├╝tzern genutzt wird.
Fakt ist:
Der Vorschlag, die Stra├čenbeleuchtung im Sommer gro├čteils komplett und im Winter gro├čteils zwischen 23.00 und 5.00 Uhr abzuschalten kam von:
- Polizei
- Stadtverwaltung
- Feuerwehr


Bitte das ber├╝cksichtigen, ebenso wie, dass fast der komplette Gemeinderat (bei 2 Gegenstimmen), also aus allen Fraktionen, diesem Vorschlag, erweitert um ein Einschalten abends auch im Sommer, zugestimmt hat.

Also bitte korrekterweise auch die CDU, die SPD und die Freien W├Ąhler, ebenso wie die Polizei, die Stadtverwaltung und die Feuerwehr bashen.

PS: Der Durchschnittsverbrauch eines deutschen Haushaltes ohne Nachtspeicherheizung lag 2021 bei 2828 kWh, mit Nachtsspeicherheizung bei etwa 3000 kWh. Dieses Jahr wird das sicher sehr viel weniger, weil wir alle wegen des Putin-Krieges verst├Ąrkt Energie sparen. Und das ist sehr gut.


Von sunny (29.11.22):
Ich werde Angst haben, und deshalb versuchen zu vermeiden zu treffen zu gehen bei denen ich mir nicht sicher sein kann rechtzeitig zwischen 23 und 5 Uhr zu Hause zu sein. Und bin daher wirklich unfreier. Da hilft mir auch eine Taschenlampe nichts, wenn ich einfach nicht sehen kann wer oder was da hinter mir oder vor mir ist. Dieser Vorschlag ist zynisch.
Es g├Ąbe so viele M├Âglichkeiten. Z.B. kann man Lampen mit Bewegungsmeldern versehen die gro├čz├╝gig dort beleuchten wenn jemand unterwegs ist, und Licht sparen wenn es keiner ist.
Aber hier treffen wieder Menschen die weniger Angst haben m├╝ssen und eh vorzugsweise mit dem Auto unterwegs sind und in den Kernzeiten arbeiten k├Ânnen Entscheidungen auf kosten anderer und lachen noch ├╝ber sie.


Von licht und Wahrheit (29.11.22):
Leute, Leute! Es wird immer absurder! Einerseits versucht man, Energie einzusparen. Andererseits gibt man wieder Geld aus f├╝r so und so viele Arbeitsstunden, in denen die technischen ├änderungen vorgenommen werden. Diese ganzen Energiesparma├čnahmen sind, meines Erachtens, zur neuen Religion geworden. Dunkelheit und K├Ąlte ist offensichtlich das neue Markenzeichen der Stadt Eberbach. Und offensichtlich auch die neue Wohlf├╝hloase. Willkommen in der neuen Welt!

Von Adrian Kaufmann (28.11.22):
P. S. Danke f├╝r die 10 Taschenlampen :-) :-) :-)!!

Von Adrian Kaufmann (28.11.22):
Die letzten Jahre war das gro├če Bestreben die Innenst├Ądte mit Video├╝berwachung, Beleuchtung, etc. sicherer zu machen. Danke f├╝r das neue Sicherheitsgef├╝hl. Vielleicht sollte der ein oder andere Tesla weniger geladen werden.

Von James Kearney (28.11.22):
Ich kann das nur nachvollziehen als entweder quasi Sparma├čnahmen oder Beispiel gebend. Es gibt unz├Ąhlige privaten Lichter die weiterhin leuchten. Es sind kein 4 Jahre her wo es neue Leuchtmittel ├╝berall in der ├Âffentlichen Bereich eingebaut bzw. gegen Stromfresser getauscht waren. Ich vermute ein Kilometer S-Bahn fahrt mehr Strom verbraucht als all den LEDs zusammengenommen- f├╝r eine ganze Nacht St├Ądtische Beleuchtung. Es mag kein schlechte Idee sein aber um wirksam zu sein sollte es viel umfangreicher Umgesetzt sein und die privaten und sonstige ├Âffentliche Verbrauch auch ansprechen. Dann hat der Stadtrat Jost wom├Âglich seinen LED Taschenlampen erstmal behalten k├Ânnen wenn der S-Bahn mal ausf├Ąllt und f├╝r ein Zeitlang st├╝ndlich f├Ąhrt. Das Einbruch und Diebstahl weniger Hindernisse haben kann nur von der Polizei durch mehr Streifenaktivit├Ąt aufgehoben.

Von Klara Fall (28.11.22):
"Wir haben kein Stromproblem." (Wirtschaftsminister Habeck / GR├ťNE; 16.07 2022) Eine L├╝ge, die sich nahtlos in andere haltlose Behauptungen einreiht, wie "Irgendwo weht immer Wind" und "Die Sonne schickt keine Rechnung", "Das Netz ist der Speicher".

Macht aber nichts, denn Gr├╝nen-W├Ąhler verhalten sich wie Anh├Ąnger einer Endzeitsekte, folgen bedingungslos ihren F├╝hrern, Entschuldigung, F├╝hrer_innen, auch wenn ein ganzes Land an die Wand gefahren wird. Kritischer Geist, Nachfragen, Selbstreflektion - mit dem Erhalt des Parteibuchs abgegeben und daf├╝r zehn LED-Taschenlampen bekommen.


Von Bin gespannt (28.11.22):
Na dann bin ich mal gespannt, ob das gut geht. Hat man dabei auch bedacht, da├č sich Unf├Ąlle durch St├╝rze oder gar Einbr├╝che, ├ťberf├Ąlle, Vandalismus etc. h├Ąufen k├Ânnten, wenn es in einigen Ecken dunkel ist? Dr├╝cken wir mal die Daumen, da├č die Entscheidung richtig war und sich hinterher keiner die Frage stellen mu├č, ob er richtig entschieden hat.

Von Sch├Âpfung  (27.11.22):
Mein Kommentar dazu lecherlich blo├č Weil unsere Regierungen nicht auf die Reihe bekommt m├╝ssen wir B├╝rger es ausbaden und kommt mir nicht mit dem Russland Krieg.


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