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Nachrichten > Kultur und Bildung

Bittersweet – Musikgeschichten zartbitter


(Foto: privat)

(bro) (as) Der erste „Karmel-Abend“ im Hirschhorner Kloster (Kapitelsaal) am 29. Januar um 17 Uhr verspricht ein ganz besonderes Musikerlebnis zu werden. Die Pianistin Michaela Elkenhans und die Cellistin Maria Lechner haben sich für dieses Konzert auf die Suche nach Unbekannten gemacht und so manchen Schatz gehoben. Es geht um Verwandtschaften in der Musik – Komponisten und Komponistinnen sowie ihre Kompositionen.

Verwandtschaft lässt sich meist an Details im Gesicht erkennen – die Ähnlichkeit ist mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Das ist auch in der Musik so. Die Verwandtschaften, die die beiden Künstler an diesem Abend präsentieren, sind sowohl persönlicher als auch musikalischer Art. Wie unterscheidet sich beispielsweise die Musik von zwei Ehepartnern, die ihr Leben eng miteinander verwoben haben? Clara Schumann hätte es durchaus gerne gesehen, wenn ihre Kompositionen und die ihres Mannes Robert unter einem einzigen – vielleicht gemeinsamen – Namen veröffentlicht werden: im Leben wie in der Musik vereint. Dass ihr Mann Robert ihre Kompositionen auch unter seinem Namen publizierte, fügt dieser kreativen Verwandtschaft eine zartbittere Note hinzu.

Fanny Mendelssohn dagegen durfte gar nicht erst als Komponistin auftreten, sie musste mit ansehen, wie ihr Bruder Felix Mendelssohn-Bartholdy den Erfolg hat, der ihr als Frau lange versagt bliebt. Erst spät veröffentlichte sie mit großem Erfolg ihre eigenen Werke und trat gemeinsam mit ihrem Bruder auf.

Emilie Mayer hatte dieses Problem nicht. Sie nannte sich selbst „Berufskomponistin“ und galt mit ihren großen Werken schon bald als „weiblicher Beethoven“. Und natürlich kommen der „weibliche Beethoven“ und das männliche Original Ludwig van Beethoven musikalisch zu Wort – ein interessanter Vergleich großer Musiker.
Nadia und Lili Boulanger waren zwei Komponistinnen aus dem Impressionismus, die altersmäßig nur wenige Jahre trennte. Beide waren hochbegabte Komponistinnen, die von den gleichen Lehrern unterrichtet wurden und sich doch unterschiedlich entwickelten. In ihrer Musik erkennt man ihre Zugewandtheit, und doch fragt man sich, warum wurde Lili so viel berühmter als ihre Schwester? Und schließlich: Wie hört es sich an, wenn ein Werk eines Künstlers, wie etwa die Suite für Cello Nr. 2 von Johann Sebastian Bach, von einem anderen Komponisten, in diesem Fall Leopold Godowsky, für Klavier transkribiert – heute würde man sagen „gecovert“ – wird?

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Eine Anmeldung ist via E-Mail (Link s. u.) möglich.

E-Mail-Kontakt: klosterkonzerte@gmx.de

17.01.23

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