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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

BĂĽrgerschaftliches Engagement fĂĽr die Energiewende

(bro) (stve) Die Stadt Eberbach lädt am 7. März um 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) zu einem Vortrag mit Vertretern der Bürger-Energie Großeicholzheim eG sowie der BürgerEnergie Neckar-Odenwald eG in die Stadthalle ein.

Was passiert, wenn Russland uns den Gashahn zudreht, erleben wir gerade jetzt. Doch das spielt bei über 200 Kommunen in Deutschland keine Rolle mehr. Denn über 173 dieser Orte sind und 42 werden gerade genossenschaftlich organisierte Bioenergiedörfer und -städte. Sie nutzen ihre regionalen Potenziale an Biomasse, Solar, Wasser und Wind und anderen erneuerbaren Energien und versorgen sich selbst und sind energieautark.

Ende 2022 gab es in Deutschland etwa 847 Energiegenossenschaften, in denen Bürgerinnen und Bürger die Energiewende maßgeblich vorantreiben, in dem sie möglichst viele Bewohner einer lokalen oder regionalen politischen Einheit an der Energieerzeugung oder -versorgung beteiligen. Sie stellen Kapital bereit und engagieren sich für die Umsetzung der Energiewende vor Ort.

Der genossenschaftliche Gedanke setzt auf Kooperation, Flexibilität und regionale Kompetenz. Die Genossenschaft steht für Gemeinschaft, demokratische Struktur, Sicherheit und Stabilität und für den wirtschaftlichen Erfolg der Mitglieder. Sie ist eine Rechts- und Unternehmensform, die das gemeinsame wirtschaftliche Handeln fördert.

Damit füllen sie das von Friedrich Wilhelm Raiffeisen im 19. Jahrhundert geprägte Motto „Das Geld des Dorfes dem Dorfe“ mit neuem Leben.

Die ersten energieerzeugenden Genossenschaften in Deutschland waren mehrheitlich Windradbetreiber. Eine der bekanntesten ist die Frauenenergiegemeinschaft Windfang eG. Inzwischen stellen Solargenossenschaften mit 43 Prozent den größten Anteil, gefolgt von Bioenergie, Wind- und Wasserkraft mit rund 19 Prozent. Den stärksten Zuwachs auf rund 14 Prozent erfährt aktuell die Kraft-Wärme-Kopplung.

Die Energiegenossenschaften agieren in den vier Bereichen:
Erzeugung von Energie (Photovoltaik, Windkraft, Biogas, Kraftwärmekopplung),
Vertrieb alternativer Energie (Strom, Wärme, Gas),
Ăśbernahme und Betreiben von Netzen sowie
Dienstleistungen fĂĽr einen effizienteren Umgang mit Energie

14.02.23

Lesermeinungen

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Von Schöpfung  (15.03.23):
Bernd, warten mir mal ab wer die Ölpeiplein auf dem gewissen hat ,da werden noch Tränen fließen.

Von Klara Fall (15.03.23):
@Bernd
Wo ist Ihr Problem? Ganz einfach: Lesen Sie kein posting von mir und bleiben Sie innerhalb ihrer grĂĽnen Blase.


Von Bernd (14.03.23):
@Klara Fall
Die Fähigkeit zum Selbsthinterfragen fehlt ja wohl ihnen schon länger. Da wird unter jedem Artikel, hat er im Geringsten etwas mit Energie und Umwelt zu tun, von Atomenergie geschwärmt und gegen die Grünen gehetzt. Sie haben sich schon längst mit ihren Freunden Schöpfung und dem Russlandliebhaber Rosa Rot als Schwurbler entlarvt. Auf Ihre Fakten gehe ich jetzt nicht ein. Sie finden ja sowieso wieder irgendeine Version, die Ihnen besser gefällt.


Von Schöpfung  (14.03.23):
Vielen Dank an Sonnenschein.

Von Klara Fall (14.03.23):
@sonnenschein
Tut mir leid, so kann ich das nicht stehenlassen. Vielleicht lesen hier auch Schüler mit und behaupten demnächst im Unterricht, so ein AKW sei ein fossiles Kraftwerk. Entscheidend ist bei "fossilen Energien" nicht der Umstand, dass der Brennstoff aus der Erde gebuddelt wird, sondern dass dieser Brennstoff aus toten Tieren und Pflanzen aus geologischer Vorzeit besteht.

Ich zitiere aus dem bekannten Online Lexikon, ohne das heute kein Schüler mehr auskommt: "Kernenergie wird mitunter als „fossile Energie“ angesehen, weil sie nicht erneuerbar ist. Doch Uranerz, der Rohstoff für die Herstellung von Brennstäben für Kernkraftwerke, ist nicht aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren hervorgegangen, sondern eine anorganische Mineralisation".


Von Sonnenschein (12.03.23):
Liebe Klara Fall
Ich möchte mich hier nicht mit Ihnen streiten und auch nicht im Detail auf Ihre eigenartigen Aussagen und Unverschämtheiten eingehen.
Nur so viel: Sie liegen falsch in Ihrer Behauptung, unten würde was Falsches stehen. Uran ist selbstverständlich fossil. Uran ist ein fossiles Metall, es wird, leider mega umwelt- und menschenschädigend, zum weitaus überwiegenden Teil aus der Erde ausgegraben (=fossil).
Zur Info: Die in Kurzform unten genannten „fossilen Kraftwerke (Kohle, Atom…)“ unterteilen sich in der Kürze grob vereinfacht in Kraftwerke, die Wasser überhitzen, indem sie entweder fossile (Kohlenstoff-)Brennstoffe wie Kohle… „verbrennen“ oder indem sie fossile Metalle (Uran…) „strahlen“ lassen.
Zudem gebe ich Ihnen Ihren letzten Satz gerne zur Selbstreflektion an Sie zurück. Ich hoffe, Sie beherzigen ihn, bevor Sie das nächste Mal viel Falsches verbreiten und vor allem, bevor Sie Menschen derart plump anmachen.


Von Klara Fall (10.03.23):
@sonnenschein
Ich gehe mal nicht auf Ihre einzelnen Punkte ein, obwohl es auf der Zunge brennt. Es würde zu lang werden. Sie sagen Richtiges, Falsches (Atom=fossile Energie? Seit wann?) gepaart mit Wunschdenken, das der Realität nicht entspricht/entsprechen werden kann. Das ist in Ordnung, jeder darf seine Meinung haben und kundtun.

Was allerdings nicht in Ordnung geht, in eindeutiger Absicht mit Formulierungen wie "schwurbeln" (warum nicht gleich "Querdenker"?) zu arbeiten oder zu behaupten "Korrekt ist". So als seien Sie der Inhaber unumstößlicher Wahrheiten. Auch habe weder ich noch irgendein Kommentator hier zum Thema "Energieproblem" sich je als "Fan Fossiler Energien" geoutet. Bitte nennen Sie mir ein Gegenbeispiel.

Wer dagegen ein Fan Fossiler Energien ist, das ist ihr Parteifreund (unterstelle ich mal ganz frech), der Kinderbuchautor Habeck, der mit seiner Kohlepolitik Deutschland zum nach Polen zweitschmutzigsten Land Europas gemacht hat.

Um mal persönlich zu werden, ich habe ein PV Anlage auf dem Dach. Ich weiß, was sie leisten kann und was nicht. Vor allem, was nicht, siehe letzte Wochen/Monate. Ich fühle mich deswegen nicht als ökologisch besserer Mensch, denn ich weiß wo diese Anlagen produziert werden, unter welchen Umständen, ihr Ressourcenverbrauch, ihre begrenzte Leistungsdauer, das Recycling-Problem. Kurzum, bei mir schwingt in dieser Hinsicht schon ein schlechtes Gewissen mit.

Ich würde mir wünschen, dass bei den Energiewendemissionaren auch mal so etwas wie Selbsthinterfragung, dialektische Denken und die Fähigkeit zum Fehlereingeständnis vorhanden wäre.


Von Sonnenschein (08.03.23):
Hier wird verdreht, teils recht unverschämt gepostet und geschwurbelt. Was bringt das?
Korrekt ist:
1.) Niemand will und niemand muss ganze Landschaften hier mit Windrädern und Photovoltaik „zupflastern“, damit wir unsere selbstgenutzte Energie selbst vor Ort erzeugen. Eine Mischung nicht aus 200, sondern aus nur 5 Windrädern, Photovoltaik auf Dächern, vielleicht zusätzlich aus einer intelligent gebauten und ausgeführten Freiflächen-Photovoltaik-Anlage, die Landwirtschaft als Unwetterschutz darunter bevorteilt, aus der hier bereits vorhandenen Wasserkraft, aus ausreichend vorhandener Biomasse, aus dem Neckar als Energiespeicher usw. würden bei intelligentem Energiemanagement locker ausreichen, um mindestens Eberbach komplett mit Energie lokal zu versorgen.
2.) Fossile Kraftwerke (Kohle, Atom) sind KEINE intelligente Ergänzung zu regenerativen Energiequellen, u.a. da sie weder schnell regelbar noch zuverlässig sind (in Frankreich waren im Jahr 2022 etwa die Hälfte aller AKWs abgeschaltet und sind gerade mal auf 4500 Vollaststunden gekommen, u.a. wegen riesiger Stromexporte nach Frankreich sind unsere Strompreise auch fast so stark wie in Frankreich mitgestiegen). Zudem verschmutzen Kohlekraftwerke die Umwelt (besonders schlimm unseren Wald vor allem aus Mannheim und Heilbronn) und verbrennen unrecycelbar Rohstoffe, die zudem teils von sehr weit hertransportiert werden müssen. Das ist nicht mehr Stand der Technik im Jahr 2023.
3.) Da gestern leider nur wenige Eberbacher da waren (und die Kommentatoren hier leider auch nicht): Die Energiegenossenschaft Großeichholzheim erzeugt lokal die Heizwärme für ihren Ort aus der sonst ungenutzten Abwärme einer Biogasanlage und verteilt diese über ein eigenes Wärmenetz. Dadurch werden bei den angeschlossenen Häusern etc. 300.000 Liter Heizöl pro Jahr eingespart. Das ist sehr gut und spart zudem den Hausbesitzern/-mietern teure Investitionen und wertvolle Kellerfläche für Öltank, Heizungsanlage etc.
4.) Die BürgerEnergie aus Mosbach erzeugt Strom aus Photovoltaikanlagen und Beteiligungen an Windrädern (vergleichbar mit einem halben neuen, modernen Windrad). Es ist eine relativ kleine Energiegenossenschaft, die aber 100 % ökologischen Strom liefert. Wenn die Windräderbeteiligungen und Photovoltaikanlagen nachts beide mal weniger oder keinen Strom liefern, (was bei moderneren Windrädern immer seltener der Fall ist, fast schon vergleichbar mit Frankreichs AKWs, warum spricht sich das nicht endlich mal rum?), dann ergänzen sie den benötigten Strom mit Wasserkraftstrom aus Deutschland. Dafür muss kein einziges AKW, kein KohleKW und keine Gasturbine arbeiten. Das ist eine gute Idee. Jedenfalls viel besser, als im Jahre 2023 immer noch fossile Verbrennung gut zu finden. Daran ist gar nichts verlogen, warum sind einige immer noch hartnäckig faktenresistent?
5.) Dass die vorherige Bundesregierung unsere technologisch weltweit führende Windrad- und Photovoltaikherstellungsindustrie mit über 160.000 Arbeitsplätzen kaputt gemacht und nach China verkauft werden musste … und stattdessen zu einem hohen Prozentsatz auf Energielieferungen aus Russland (Gas, Erdöl, Kohle, Uran) gesetzt hat, davor wurde von Fachleuten unterschiedlichster Fachrichtungen schon seit vielen Jahren gewarnt. Leider war die fossile Lobby mächtiger und hat ihre Interessen durchgesetzt. Das müssen wir jetzt in wenigen Monate korrigieren, anstatt kontinuierlich seit Jahren daran weiterzuarbeiten.
6.) Die Bürger hier in Eberbach profitieren in keinster Weise von fossiler Energie. Im Gegenteil, alleine der Rhein-Neckar-Kreis bezahlt ca. 1 Milliarde Euro pro Jahr für fossile Importe. Dieses Geld ist verloren, weil verbrannt. Es würde an anderen Stellen dringend benötigt.
Z.B. von Windrädern würden wir hingegen alle profitieren, zum einen über eine reichere Stadt aufgrund der hohen Pacht-,…einnahmen, zum anderen über einen preiswerteren (und gesünderen) Strom für alle und für diejenigen, die sich beteiligen durch Gewinne (es sollen schon kleine Beteiligungen möglich sein). Das alles fällt bei fossiler Energieerzeugung für uns weg. Wer möchte uns diese Fehlbeträge ersetzen? Eberbach und seine Bürger nehmen sicher gerne die Spenden in Höhe von mehreren 10 Millionen Euro von den Fans fossiler Energien an. Das Geld wird hier dringend gebraucht. Viele Grüße von jemandem, der in Physik „keine Kreide geholt hat“.


Von Rosa Rot (02.03.23):
@Klara Fall:
Ich schließe mich Ihren Ausführungen vollumfänglich an. Jetzt sind wir schon drei ;-) .

Darüber hinaus möge der Schreiber dieses Artikels mal ergänzen, wann,

Zitat: "Was passiert, wenn Russland uns den Gashahn zudreht, erleben wir gerade jetzt."

Russland uns den Gashahn zugedreht hat. Weil ich habe das so nicht erlebt !!!



Von paul (27.02.23):
jetzt sind wir schon drei,klarer fall hat recht

Von Camargue (24.02.23):
@Klara Fall:
danke für Ihre klaren Statements zu diesem Themenkomplex und ich schließe mich denen vollständig an. Sonst heißt es ja wieder: Ein Channel-Leser! Schon sind wir zwei ;-)


Von Klara Fall (20.02.23):
@klimainitiative
Meine Kritik geht an die sprachliche, begriffliche Schludrigkeit (um nicht gleich "Täuschung zu sagen) beim Ausdruck "autark" hinaus. Zwei Gedanken dazu:

1. Wenn das, was in dem Vortrag als vorbildlich gepriesen wird, nämlich jedes Dorf/Kleinstadt mit Windrädern und PV Anlagen zuzupflastern, um für sich und und den Großstädtern Strom zu liefern, Realität werden würde, dann möchte ich nicht in so einem Land leben.

2. Wenn 1. Realität werden würde, dann müssten trotzdem Back up Kraftwerke in ähnlicher Kapazität bereit gehalten werden. Ob bei uns (Gas) oder im Ausland (Kohle: Atom).
Sich selbst ökologisch einen schlanken Fuß machen - und andere die Drecksarbeit überlassen. Entschuldigung, das nenne ich "verlogen".


Von Klimainitiative (15.02.23):
Es ist schade, dass sich ein Chanel-Leser an einem Detail hochzieht, das ganz weg von dem guten Thema lenkt. Egal, ob autark oder weniger autark - am Ende zählt, dass soviel Energie wie möglich vor Ort produziert und vor auch verbraucht wird. Raiffeisen hatte Recht, wenn er formulierte: "Das Geld des Dorfes dem Dorfe."
Dass sich die Stadtverwaltung nach einer langen Zeit der langsamen Gangart jetzt aufschwingt und in Sachen Klimaschutz Gas gibt, ist erfreulich und gut. Dazu gehört natürlich auch eine Veranstaltung, die möglichst viele Eberbacher auf Ideen bringen soll, wie Bürgergenossenschaften aussehen können. Genau diesen Ansatz verfolg die Info-Veranstaltung.
Das Thema ist auch deshalb so wichtig, weil es Ideen und Initiative braucht, wenn der Strom, der auf dem Hebert geerntet werden wird, zu einem guten Teil den Eberbachern zugute kommen soll. Dann braucht Eberbach Modelle in BĂĽrgerhand, die gemeinsam mit der Stadt und/oder den Stadtwerken dafĂĽr sorgen, dass "das Geld des Dorfes dem Dorfe" auch erhalten bleibt.
Es ist wichtig, dass gute Ideen auch gute und konstruktive Kommentare bekommen!
Und diese Idee aus dem Rathaus verdient es positiv kommentiert zu werden.


Von Klara Fall (15.02.23):
Zitat: "Sie nutzen ihre regionalen Potenziale an Biomasse, Solar, Wasser und Wind und anderen erneuerbaren Energien und versorgen sich selbst und sind energieautark."

Das stimmt. Aber nur für diejenigen, die beim Physikunterricht immer die Kreide holen mussten. Wenn sie "autark" wären, dann könnten sie -bildlich gesprochen- mit der Flex die Zuleitung des Öffentlichen Stromnetzes kappen. Dann wären sie autark, bzw, eben nicht, außer man will regelmäßig gezwungen werden, den Gefrierschrank abzutauen.

Was hier mit "autark" gemeint ist - man zieht am Jahresende einen Strich unter der produzierten Strommenge und vergleicht sie mit dem Jahresverbrauch. Dass Strom zu jeder zeit verfĂĽgbar sein muss, wird einfach unter den Tisch fallen gelassen.

Aber auch dieser Ansatz löst sich ganz schnell in Luft auf, je mehr sich die Relation von Einwohnerzahl zu verfügbarer Landschaft/Fläche, die man verschandeln kann, in Richtung Einwohner verschiebt.

Aber gut, wer sich veräppeln lassen will, den stört auch das nicht. Ich wünsche viel Erfolg für die Veranstaltung.


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