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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Vielfacher Ruf nach deutlich besserer Bezahlung


(Foto: Claudia Richter)

(cr) In Eberbach waren gestern rund 350 Mitarbeitende der GRN-Klinik zum Warnstreik aufgerufen. Geplant und durchgeführt wurde die Aktion gemeinsam mit der Gewerkschaft “ver.di”.

In den vergangenen Tagen rief “ver.di” zu Warnstreik-Kundgebungen an den GRN-Gesundheitszentren auf. Laut Monika Neuner, Verdi-Gewerkschaftssekretärin für das Gesundheitswesen, haben sich 1.200 Beschäftigte der GRN-Zentren gegen das respektlose Angebot und die möglichen Gehaltsabsenkungen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Öffentlichen Dienst gewehrt.

In Eberbach nahmen gestern Mittag 56 Beschäftigte am Warnstreik vor der Klinik teil. Mit Plakaten, Transparenten und Trillerpfeifen machten sie auf ihre Situation aufmerksam. Ihre Forderungen sind 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro mehr Einkommen monatlich.

Nach über 15 Jahren streikten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder - aus Wut auf die Politik, Enttäuschung über nicht eingehaltene Versprechen oder mit Blick auf die Zukunft in den Pflegeberufen. “Während der Corona-Pandemie hat man geklatscht, heute vergessen uns die Politiker”, so eine Teilnehmerin. Unzufrieden zeigte sich auch Ingrid Rabung, die als Intensiv-Fachkrankenschwester schon sehr lange zum Team in Eberbach gehört. “Es reicht jetzt” , so Rabung. Pflegepersonal gehe zum Arbeiten lieber an die Kasse im Supermarkt als in die Pflege. Dort verdiene man mehr und habe geregelte Freizeit, was im Klinikalltag oft nicht möglich sei. Bei Bedarf arbeite man auf Abruf auch in der eigentlich freien Zeit.
Betriebsratsvorsitzende und Anästhesie-Pflegefachkraft Heidrun Heck findet es besonders respektlos, dass der Arbeitgeberverband den Tarifvertrag Altersteilzeit nicht fortführen wolle.

Viele Gründe, warum die Beschäftigten mehr verdienen sollten und müssten und weshalb bessere Arbeitsbedingungen sofort erforderlich seien, wurden gestern am Scheuerberg kundgetan. Am Rande der Veranstaltung war der stellvertretende Klinikleiter Ralf Geiger anwesend. Zum Warnstreik selbst wollte er sich nicht äußern, stand aber - zumindest fürs Foto - hinter seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Am Montag seien wichtige Verhandlungen, danach wolle man die Ergebnisse bewerten und die nächsten Schritte berechnen, so Neuner. So wie gestern, solle aber auch bei eventuellen weiteren Streiks die Versorgung in der Klinik aufrechterhalten werden, versicherte sie.

Einige Videosequenzen von der gestrigen Kundgebung gibt es hier.

17.03.23

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