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BHV organisiert mit Spenden Spielschiff in der Neckaranlage


(Foto: Stadt Eberbach)

(bro) (stve) „Käthe“, die Vorgängerin der Neckarfähre „Frischling“, ist wieder da. Fast zumindest. Käthe heißt das neue Spielschiff, das der Bürger- und Heimatverein (BHV) Eberbach mit Unterstützung einiger Spender organisiert und am vergangenen Mittwochnachmittag offiziell an die Stadt Eberbach übergeben hat.

Käthe steht direkt unterhalb des Hinterausgangs des Stadthallen-Foyers neben dem Schiffermast in der Neckaranlage und ist vom TÜV zum Spielen freigegeben. Das Spielschiff wurde aus heimischem Robinienholz auf Spiralfedern von der Firma Wagner Energieholz GmbH Oberzent hergestellt und hat rund 5.130 Euro gekostet. Jens Müller, Vorsitzender des BHV freut sich über Firmenspenden aus Eberbach von.

Bürgermeister Peter Reichert dankte dem BHV und den Sponsoren sowie allen, die am Projekt beteiligt waren „von Herzen“ für das „ganz tolle Geschenk“ an die Stadt. „Das ist großartig, was sich der Bürger- und Heimatverein immer überlegt.“ Er wies auf den blühenden Kirschbaum dahinter, den Neckar davor und den großen Mammutbaum daneben hin – und stellte fest: „Da passt’s hin, da gehört’s her.“ Die bei der Übergabe mit dem Spielschiff spielenden Kinder bestätigten dem Stadtoberhaupt „einen guten Schiffsgang“. Die Spende muss nun noch im Gemeinderat, voraussichtlich in der Sitzung im Mai, angenommen werden.

Wie Müller erläutert, hat der BHV schon länger geplant, die alte Eberbacher Neckarfähre Käthe wieder nach Eberbach holen. „Wir wussten, dass das, was von ihr übrig geblieben war, nämlich der Rumpf, auf einem Spielplatz beim Flugplatz in Lohrbach lag. Wir dachten uns, das könnte die Käthe auch auf einem Spielplatz in Eberbach – und sie wäre somit ein bespielbares Denkmal“.

Viele Recherchen waren nötig, um den letzten Besitzer dieses Käthe-Restes ausfindig zu machen. Leider hat man dann erfahren, dass der Rumpf mittlerweile nicht mehr auffindbar und wahrscheinlich verschrottet ist. Somit war das Projekt für den BHV damals vorerst beendet.

Dann sah Müller oft spielende Kinder, die am Schiffermast des Schiffervereins oder auf dem Treidler-Denkmal herumkletterten. „Eigentlich nicht weiter schlimm. Aber es ist natürlich auch nicht Sinn und Zweck dieser Einrichtungen und mitunter für die Kinder auch nicht ganz ungefährlich“, so der BHV-Vorsitzende. Er redete mit der Vorstandschaft. Schnell war klar, dass man ein Spielgerät als Alternative für die Kinder organisieren will. Ebenso schnell war klar, dass an der Stelle „in unmittelbarer Nähe zum Schiffermast, dem Anker, dem Treidler-Denkmal und mit dem Neckar im Hintergrund“ nur ein Schiff passt. Und so begann im Herbst vergangenen Jahres die Suche nach einem passenden Spielschiff. „Kataloge wurden angefordert, das Internet durchstöbert und mit Christiane Seisler, der Leiterin der städtischen Servicebetriebe, die richtige Ansprechpartnerin gefunden“.

Die Auswahl war dann „nicht groß“, die Preise sehr hoch. Spender wurden gesucht. Genau zu dieser Zeit meldete sich die Firma Krauth technology aus Eberbach mit der freudigen Mitteilung, dass ihre übliche Weihnachtsspende an den Bürger- und Heimatverein gehen sollte. Und so nahm das Projekt mit der Zusage von 2.000 Euro wieder Fahrt auf. Käthe wurde bestellt und gebaut und sieht nun genauso aus, wie der BHV es sich vorgestellt hat.

Müller dankte allen Spendern und auch der Zusammenarbeit mit dem Stadtbauamt und dem städtischen Bauhof. Für ihn steht fest: „Auch wenn Käthe keine Ähnlichkeit mit der guten alten Neckarfähre hat, so erinnert wenigstens der Name an sie“. Der BHV hofft jetzt, „dass das Spielschiff lange seinen Dienst tut, von Vandalismus und den Hinterlassenschaften mancher zwei- und vierbeinigen Zeitgenossen verschont bleibt und viele Kinder ihre Freude beim Spielen mit ihr haben werden“.

Drei weitere „Federwippen“ hat der Bürger- und Heimatverein einst ebenfalls in der Neckaranlage an der Theodor-Frey-Schule organisiert. Außerdem befinden sich in der Neckaranlage folgende, ebenfalls vom BHV gespendete, Denkmäler: Reifschneider (2006), Rindenklopferin (2008), Treidler (2010), Steinhauer (2012) und Hirten-Denkmal (2021).

28.04.23

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