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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Politik sollte dem Personalmangel entgegenwirken


Die Stimmung im Pflegeteam der Sozialstation ist trotz großer Belastung und Pflegekräftemangel gut. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Mit der Aktion “#5nach12 - Pflege wird laut“ anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden machten am Freitag, 12. Mai, zahlreiche Pflegeeinrichtungen auf die Situation von ambulanten Pflegediensten aufmerksam. Auch Mitarbeiterinnen der Kirchlichen Sozialstation Eberbach e.V. informierten über die Belastungen und Probleme ihres Berufsalltags.

Es sei 5 nach 12 und somit Zeit zum Handeln, war die Nachricht, die die Beschäftigten der Sozialstation auf dem Lindenplatz sehr präsent den Passantinnen und Passanten mitteilten. Man brauche mehr Pflegepersonal, so Karin Hemberger (Pflegedienstleitung), Beate Müller (Fachkraft und zuständig für Auszubildende) und Gabriele Völker (geschäftsführender Vorstand), die mit einigen ihrer Kolleginnen, die sich frei nehmen konnten, und Unterstützung des Aufsichtsratsvorsitzenden Edgar Sigmund das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchten.

Immer mehr Menschen wollen zuhause gepflegt werden, pflegende Angehörige brauchen Unterstützung und somit wird verstärkt Pflegepersonal benötigt, war die Kernaussage der Aktion.
Die Sozialstation betreut insgesamt etwa 350 Personen, täglich werden acht Touren mit bis zu 7 Stunden und am Wochenende drei Touren mit bis zu 6 Stunden gefahren. Um Betreuung immer gewährleisten zu können, habe man zeitweise auf externe Kräfte zurückgreifen müssen - und somit zu deren Konditionen.
“Es ist ein schwerer, aber toller Beruf. Wir sind ein gutes Team, aber wir brauchen bessere Rahmenbedingungen”, so Völker und Hemberger. Die Probleme beginnen bei der generalistischen Ausbildung, den zu besuchenden beruflichen Schulen in Karlsruhe oder Pforzheim bis hin zur zunehmenden Bürokratie und der Organisation im Alltag. Bereits während der Ausbildung sei die Fluktuation sehr hoch, sagte Müller. Natürlich müsse man auch über das Einkommen reden, am Freitag war dies aber zweitrangig. Deshalb kam vor und nach 12.05 Uhr einmal mehr laut die Forderung - besonders an die Politik - nach mehr Pflegekräften.

Unterstützt wurde die Aktion von den beiden SPD-Gemeinderatsmitgliedern Klaus Eiermann und Büsra Isik. Bereits am Mittwoch, 10. Mai. hatte der Eberbacher SPD-Landtagsabgeordnete Jan-Peter Röderer zu einer Podiumsdiskussion zum gleichen Thema in den Konferenzraum der Stadthalle eingeladen. Mit ihm diskutierten Gabriele Völker und Beate Müller sowie Sabine Seifert, stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen der SPD Rhein-Neckar und ehemaliges Mitglied der Rheinland-Pfälzischen Pflegekammer. Gut 50 Gäste hörten zu und diskutierten mit.

Infos im Internet:
www.liga-bw.de
www.sozialstation-eberbach.de

15.05.23

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