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Nachrichten > Natur und Umwelt

Durchdringende orangerote Augen, krĂ€ftige Klauen und große Federohren


(Foto: Stadtverwaltung Eberbach)

(bro) (stve) Das Naturparkzentrum bekommt tierischen Zuwachs. Am 24. Juli wurde ein Uhu (lat. Bubo bubo) als Dauerleihgabe der Stadt Eberbach an das Naturparkzentrum ĂŒbergeben. Bei dem Uhu handelt es sich um ein MĂ€nnchen, das bei einem Autounfall verendet ist und von Rena Ott-Seidel gefunden und der Stadt Eberbach zur VerfĂŒgung gestellt wurde. Der PrĂ€parator Peter Richter aus Dielheim hat den Uhu aufwendig prĂ€pariert und eine beeindruckende Jagdszene mit Marder nachgestellt.

Zur Übergabe des Uhus am 24. Juli um 14 Uhr gab es ein PressegesprĂ€ch mit allen Beteiligten. Nach dem PressegesprĂ€ch wurden das Tag- und Nachdiorama im Naturparkzentrum von den Anwesenden bestaunt. Als kleines Dankeschön lud der Naturpark die Anwesenden noch zu einem gemĂŒtlichen Ausklang mit Leckereien aus der Region ein.

Bei Uhus handelt es sich um die grĂ¶ĂŸte Eulenart der Welt mit einer KörpergrĂ¶ĂŸe von 60 bis 70 cm und einer FlĂŒgelspannweite von durchschnittlich 180 cm (Weibchen). MĂ€nnchen sind bei den Uhus kleiner
und haben eine Spannweite von durchschnittlich 155 cm. Uhus sind nachtaktive Eulen und leben in felsigen Landschaften mit halboffenen FlĂ€chen fĂŒr die Jagd. Zum BrĂŒten prĂ€ferieren sie Höhlen oder FelswĂ€nde, in dichten WĂ€ldern brĂŒten sie auch mal am Boden zwischen Wurzeln. Mitte des 20. Jahrhunderts waren Uhus in Deutschland aufgrund von Lebensraumverlust, Bejagung und Umweltgiften fast ausgerottet. Durch strengen Schutz und Sicherungsmaßnahmen von LebensrĂ€umen sowie durch Auswilderung von Zuchttieren konnte der Uhu sich wieder vermehren und kehrt langsam in seine frĂŒheren Verbreitungsgebiete zurĂŒck. Durch die steigende Anzahl an Uhus in Deutschland ist er auch keine gefĂ€hrdete Tierart mehr. In Baden-WĂŒrttemberg gibt es mittlerweile wieder mehr als 200 Brutpaare. Auch im Odenwald hat sich der Uhu wieder angesiedelt. Gerade in SteinbrĂŒchen fĂŒhlen sich die Uhus wohl und brĂŒten dort auch.

Ab September wird der Uhu in der Ausstellung des Naturparkzentrums in Eberbach zu sehen. Die Ausstellung kann zu den nachfolgenden Zeiten kostenlos besucht werden: dienstags, mittwochs, donnerstags von 14 bis 16.30 Uhr, sonntags und feiertags von 14 bis 17 Uhr.

25.07.23

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