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Teilnahme an zwei Weltcuprennen


(Foto: privat)

(bro) (tk) Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft in der Klasse der Juniorinnen wurde die Waldbrunnerin Lea Kumpf vom Bund Deutscher Radfahrer zu ihren ersten Downhill-Weltcuprennen nominiert. Vom 6. bis 8. Juni ging es für sie nach Lenzerheide in der Schweiz, denn in dem dortigen Bikepark wurde der erste Lauf des diesjährigen Downhill-Weltcups ausgetragen. Bereits bei einem Blick auf die Teilnehmerliste war klar, wie hoch das Niveau ist. Insgesamt waren 25 Teilnehmerinnen aus 13 Nationen angemeldet, dem größten Teilnehmerfeld seit Jahren.

Bereits bei der Streckenbesichtigung mit ihrem Trainer wurde klar, dass nicht nur die Konkurrentinnen, sondern auch das Rennen selbst zu einer Herausforderung werden würde. Die Streckenlänge und auch die technischen Anforderungen waren auf einem ganz anderen Level als bei den bisherigen Rennen, an denen sie teilgenommen hatte.

Nach dem Start auf 1.700 Metern mussten nach einem steilen, aber noch relativ einfachem Wiesenstück im weiteren Verlauf mehrere steile Wurzelfelder, ein Steinfeld und mehrere große Sprünge befahren werden. Bei einer Gesamtlänge von 2,5 km und über 400 Tiefenmeter lag das durchschnittliche Gefälle bei 14 Prozent, was den Fahrern ihr ganzes Können abverlangte. Für diese Saison wurde auch das Reglement geändert, sodass nur die schnellsten zehn Fahrerinnen des Qualifyings am Finallauf teilnehmen durften. Mit dem 14. Platz schaffte es Lea Kumpf nicht, sich dafür zu qualifizieren.

Bereits eine Woche später stand der nächste Weltcup auf dem Programm, für den die Reise nach Leogang im Salzburgerland führte. Trotz der nicht minder anspruchsvollen Strecke hatte sich die Fahrerin aus dem Winterhauch fest vorgenommen, sich hier für das Finale zu qualifizieren. Der erste Trainingstag verlief auch recht gut, und sie konnte sich von Abfahrt zu Abfahrt steigern. Abends wurden dann noch die mit der Helmkamera aufgenommen Fahrten mit ihrem Trainer analysiert, um für den Folgetag und das Qualifying Verbesserungen vornehmen zu können. Aber während des Abschlusstrainings stürzte sie mehrmals, was nicht die besten Voraussetzungen für den abschließenden Qualifikationslauf waren. Auch hier ereilte sie ein Sturz gleich kurz nach dem Start, und dieser machte gleich alle Hoffnungen zunichte. Lea Kumpf kam nur als 16. ins Ziel.

Obwohl die Ergebnisse nicht wie erhofft ausfielen, so konnte die junge Waldbrunnerin während den Weltcups doch sehr viel Erfahrung sammeln, die sie hoffentlich bei den anstehenden Rennen des nationalen iXS Downhill Cups nach vorne bringen. Da es bei diesem keine separate Juniorinnenwertung gibt, startet sie in der Damenklassen, bei der sie in der Gesamtwertung unter die ersten fünf Plätze fahren möchte.

01.08.23

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