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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

KiTa: Belasteter Baugrund verteuert Erdaushub- und Entsorgungsarbeiten


(Foto: Bianca Weber-G├Âtzenberger)

(bwg) Am Montag, 25. September, fand die erste ├Âffentliche Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause statt. Der Gemeinderat stimmte weiteren Leistungsphasen f├╝r den Neubau des Hallenbades und der Vergabe der Erd- und Schreinerarbeiten f├╝r den Bau der KiTa im Schafwiesenweg zu.

Nachdem bereits die Leistungsphasen 1 bis 4 bei den Planungsb├╝ros abgerufen wurden, sollten nun weitere Planungsleistungen (5 bis 7) zur Ausf├╝hrungsplanung sowie zur Vorbereitung von Vergaben und bei deren Mitwirkung beauftragt werden. Stadtrat Polzin schlug in diesem Zusammenhang vor, um das Kostenrisiko im Blick zu behalten, Berechnungen von Wirtschaftsforschungsinstituten zu Baukostensteigerungen bzw. bei den Planern hinzuzuziehen. Bauamtsleiter Kembach sieht dies nicht f├╝r erforderlich, zumal die Planungsb├╝ros dazu nicht verpflichtet sind. Stadtrat Scheurich merkte in diesem Zusammenhang an, dass der Baupreisindex, der Auskunft ├╝ber die Entwicklung der Baupreise gibt, sowieso f├╝r jeden ├Âffentlich einsichtig ist. Kembach bat an, ggf. eine Informationsveranstaltung mit Integration der Planer sowie Begehungen durchzuf├╝hren, um die gew├╝nschte Transparenz zu bieten. Im Ergebnis stimmte der Gemeinderat den weiteren Leistungsphasen mit drei Gegenstimmen der Stadtr├Ąte Wessely/Polzin (beide Freie W├Ąhler) und Stadtr├Ątin Greif (CDU), ohne Enthaltungen, zu.

Im Zuge des Neubaus der Kindertagesst├Ątte im Schafwiesenweg fand die Vergabe der Erd- und Schreinerarbeiten einstimmige Zustimmung. Die Vergabesumme f├╝r die Erdaushub- und Entsorgungsarbeiten i. H. v. 328.761,30 Euro fiel jedoch deutlich h├Âher aus, als urspr├╝nglich eingeplant. Dies h├Ąngt damit zusammen, dass der Baugrund belastet ist. Auf Nachfragen, wie mit den schadstoffbelasteten Materialien gearbeitet wird (Stadtr├Ątin Thompson), gab G├╝nde-Roth (vom Planungsb├╝ro) an, dass ebendiese der Grund f├╝r die erh├Âhten Kosten darstellen, die sich in entsprechend h├Âheren Entsorgung- und Deponiekosten niederschlagen. Der sachgerechte Umgang ist f├╝r B├╝rgermeister Reichert selbstverst├Ąndlich, daher sind diese Kosten auch unumg├Ąnglich. Die Vergabe der Schreinerarbeiten erfolgte nach ebenfalls ├Âffentlicher Ausschreibung i. H. v. 280.995,90 Euro an die Schreinerei Rumstand aus Eberbach. Die Vergabesumme ist damit ca.16,5 Prozentpunkte teurer als urspr├╝nglich berechnet, entspricht jedoch in etwa der Kostensteigerung des Baupreisindex. Laut Planung ist die Fertigstellung in 03/2024 angedacht, B├╝rgermeister Reichert geht jedoch eher zum neuen KiTa-Jahr (09/24) davon aus - realistisch betrachtet.

Bez├╝glich des barrierefreien Ausbaus der Bushaltestelle ÔÇ×WolfsschluchtÔÇť in Unterdielbach ist vorgesehen, die von Eberbach kommende Busbucht aufzugeben und die Busborde an den Fahrbahnrand vorzuziehen, damit Busse entsprechend anfahren k├Ânnen, und der Einstieg auf Gehwegh├Âhe erm├Âglicht wird. Das bisherige Bush├Ąuschen soll weiterhin genutzt werden. Auf der gegen├╝berliegenden Stra├čenseite muss die Bushaltestelle wegen einer Garageneinfahrt ca. 15 Meter in Richtung Eberbach verlegt werden. F├╝r eine neue Wartehalle muss dort eine zus├Ątzliche Fl├Ąche angekauft werden. Die Kosten f├╝r beide Haltestellen werden mit insgesamt 318.441 Euro berechnet, wobei die Bushaltestelle in Fahrtrichtung von Eberbach mit 208.038 Euro veranschlagt wird und damit deutlich teurer als die in Fahrtrichtung nach Eberbach (61.403 Euro) ausf├Ąllt. Auf Nachfragen aus dem Gemeinderat ist vom Planungsb├╝ro zu erfahren, dass die kostentreibenden Faktoren zum einen durch die Fl├Ąchenangleichung dieser Haltestelle bedingt sind und aufgrund der Gr├Â├če selbst. Der Aufwand sei so gro├č, dass die Umbauma├čnahme der Haltestellen auch nicht im aktuellen Bauablauf der Stra├čensanierung m├Âglich ist, sondern erst im Nachgang. Es wird eine Bauzeit von acht Wochen zugrunde gelegt. F├╝r die Bauarbeiten m├╝ssten jeweils eine Richtungsspur gesperrt und der Verkehr mit einer Ampelanlage geregelt werden. Der Gemeinderat stimmt den erforderlichen Mitteln einstimmig zu.

Der provisorischen Herstellung der Erschlie├čungsanlage mit Vergabe der Bauleistungen i. H. v. 138.519,33 Euro an die Firma HLT Bau GmbH aus Neckargerach stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Damit bleibt die Vergabesumme in etwa 14 Prozent unter der urspr├╝nglichen Berechnung. Der Schenkung von Grundst├╝cken in Rockenau, den sog. Krautg├Ąrten, wurde einstimmig zugestimmt, wobei SR Joho eine ├ťbersichtskarte mit bereits allen erworbenen Grundst├╝cken w├╝nscht.

Der Annahme von Spenden durch die Stadt stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Es handelt sich um Geldspenden der Volksbank Eberbach (750 Euro) und der Sparkasse Neckartal Odenwald (500 Euro).

In einer nicht ├Âffentlichen Sitzung wurde beschlossen, dass die Fest- und Mehrzweckhalle in Rockenau in ÔÇ×Hans-Leistner-FesthalleÔÇť umbenannt werden soll. Eine Sandsteinplatte wird dazu angefertigt.

Die Gemeinderatssitzung schloss nach dem Tagesordnungspunkt ÔÇ×Mitteilungen und AnfragenÔÇť mit Folgenden Punkten: Stadtrat Schulz informierte sich ├╝ber den Kenntnisstand der Verwaltung zu angedachten Integrationsma├čnahmen im Zusammenhang mit der Belegung des Schmeisser-Stiftes als Fl├╝chtlingsunterkunft. B├╝rgermeister Reichert verwies auf die Zust├Ąndigkeit des Landratsamtes und bat an, aktuelle Informationen dort abzurufen und zu informieren. Stadtrat Polzin schlug die Einrichtung eines Arbeitskreises zu dem Thema vor, bevor Probleme entstehen k├Ânnten. B├╝rgermeister Reichert merkte schlie├člich an, dass die Integration von 600 Fl├╝chtlingen im Jahr 2015 bereits sehr gut funktioniert habe und aktuell alle Ukraine-Fl├╝chtlinge privat untergekommen sind, was einmalig und besonders lobenswert sei.

Abschlie├čend wurde im Gemeinderat noch ein Lob an die Stadtverwaltung bez├╝glich der k├╝rzlich erfolgreich stattgefunden Er├Âffnung des ÔÇ×Bikel├Ąnd EberbachÔÇť ausgesprochen sowie ein Dank an das B├Ąderteam der aktuellen Saison.

28.09.23

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