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Nachrichten > Natur und Umwelt

Mischwald aus 19 verschiedenen Baumarten angepflanzt


(Foto: Stadtverwaltung)

(bro) (stve) Wie bereits im letzten Jahr geplant, fanden kĂĽrzlich Pflanzarbeiten im Steilhang zwischen Eberbach und Rockenau statt.

Mitarbeiter der Firma „WaldPlus“ setzten dort insgesamt fast 4.500 neue Bäume. Hier wächst jetzt ein Mischwald, in dem – neben der bereits vorhandenen Naturverjüngung – noch 19 verschiedene Baumarten gepflanzt wurden, die mit Hitze und Trockenheit besser zurechtkommen als Fichten und Buchen. Auch die Pflanzen aus dem „Eberbacher Klimawäldchen“ vor dem Rathaus fanden hier ihre neue Heimat. Bei bestem Pflanzwetter, also teilweise bei strömendem Regen, wurden Löcher in den steilen und steinigen Boden gegraben, um den Wald für „unsere Enkel“ zu pflanzen.

Bei der Baumpflanzaktion werden auch neue Ansätze ausprobiert: Im Stadtwald wurde erstmals „Agrobiogel“ eingesetzt, ein Produkt der Deutschen Bodenhilfsstoff-Gesellschaft aus Waldbrunn. „Das Agrobiogel ist ein Granulat auf reiner Holzbasis, kann das 15-fache seines Gewichts an Wasser speichern und bis zu 52 Tage lang den Wurzelraum von jungen Pflanzen feucht halten“, erklärt Unternehmer und Chemiker Thomas Haas. So können die Jungbäume Trockenperioden überstehen. Nach fünf Jahren weist Agrobiogel noch eine Wirksamkeit von 80 Prozent auf. Das Granulat zerfällt nach spätestens zehn Jahren zu Humus. Auf einer Testfläche in Waldbrunn in die Erde gebracht, zeigte es deutliche Erfolge. Von den etwa 1.000 Bäumen, die mit dem Granulat eingepflanzt worden waren, sind knapp 98 Prozent ohne künstliche Bewässerung durchgekommen.

Bei der Pflanzenauswahl wurden nicht nur neue, südländische Baumarten wie Baumhasel, Flaumeiche und Libanonzeder gepflanzt. Auch heimische, teilweise altbekannte, ökologisch wertvolle und selten angepflanzte Arten wie Speierling, Elsbeere und Mehlbeere wachsen ab jetzt zwischen Wimmersbach und Rockenau und bereichern hier die Pflanzenvielfalt.

Um zu verhindern, dass Rehe die jungen und besonders schmackhaften Triebe abknabbern, wurde als Wildschutzmaßnahme um einen Teil der Laubbäume ein Schutz befestigt. Die Gipfeltriebe von Nadelhölzern dagegen ziert ein Mützchen aus Schafwolle, denn auch Rehe mögen keine Haare im Essen.

Ärgerlich ist, dass Unbekannte aus einem Pflanzeinschlag 50 Vogelkirschen und 35 Elsbeeren entwendet haben. Die gestohlenen Bäume fehlen nun im Eberbacher Stadtwald.

21.11.23

Lesermeinungen

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Von Pole (21.11.23):
und an anderen Steilhängen werden dann sogenannte Trails für tempogeile Mountainbike-Raser angelegt, die sich bei etwas stärkerem Regen in Sturzbäche verwandeln.
P.S.
die achso heiĂźe neue DĂĽrre haben wir mit der extremen Trockenheit im Odenwald in den letzten Wochen ja an eigenen Leib miterleben mĂĽssen - so einen trockenen November wie 2023 gab es in Eberbach noch nie !!!


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