WERBUNG


Volksbank Neckartal

Gelita

Sparkasse Neckartal-Odenwald

Jobangebot

www.EBERBACH-CHANNEL.de / OMANO.de
26.02.2024
                   WhatsApp-Kanal
Das Wetter in: 
EBERBACH
 STARTSEITE  |  VIDEOS  |  TERMINE  |  DISKUSSION  |  ANZEIGENMARKT 

Nachrichten > Kultur und Bildung

Ökumenisches Musikprojekt beeindruckte in der katholischen Kirche


(Fotos: Wörner)

(cr) (khm) Die Katholische Kantorei Eberbach fĂŒhrte am Samstag, 25. November, in der Kirche St. Johannes Nepomuk gemeinsam mit dem Evangelischen Chor der Regiswindiskirche Lauffen das Werk “Ein deutsches Requiem Op. 45” von Johannes Brahms auf.

Die Gesamtleitung hatte der Lauffener Kantor Manuel Mader, der schon 2020 als stellvertretender Interims-Dirigent fĂŒr Kantor Severin Zöhrer eine aus Pandemie-GrĂŒnden nicht möglich gewordene Fassung mit zwei Klavieren und den fĂŒr das Requiem so wichtigen Pauken (Bearbeitung H. Poos) einstudiert hatte. In der jetzt 2023 gewĂ€hlten originalen Orchesterfassung waren zu hören das Orchester "Ensemble musica viva Stuttgart" sowie die Gesangssolisten Torsten Meyer (Bariton) und Ulrike Kristina Haerter (Sopran), eingesprungen fĂŒr die erkrankte Miriam Burkhardt.
"Das BrahmsÂŽsche Requiem kam ... zu einer AuffĂŒhrung, welche nicht allein im großen Ganzen wirklich brillant war, sondern auch ins Detail hinein ganz dazu angethan war, der hervorragenden, höchst genialen Composition einen durchschlagenden Erfolg zu sichern." Diese Worte - der Leser wird es schon der Diktion wegen vermutet haben - handeln nicht direkt von der Eberbacher Darbietung. Sie betreffen die UrauffĂŒhrung des zunĂ€chst nur sechsteiligen Requiems (ohne den 5. Satz mit dem Sopransolo) am Karfreitag 1868 im Bremer Dom. Aber sie scheinen doch recht gut auf die Eberbacher Darbietung zuzutreffen und auch die am Beifall zu hörende Meinung der zahlreich anwesenden Besucher zu sein. Was nĂ€mlich befĂ€higte Solisten, mit Begeisterung singende Chöre, ein versiertes Instrumentalensemble und ein engagierter Dirigent vermochten, konnte sich wohl hören lassen. FĂŒr den unaffektiert mit sicherer Hand die Solisten, Chor und Instrumentalisten fĂŒhrenden Dirigenten Manuel Mader könnte man Franz Liszt bemĂŒhen, der einmal sagte, dass Dirigenten keine Ruderknechte seien, sondern Steuerleute.

Der erste Teil des Requiems begann in der dunklen Klangfarbe der mehrfach geteilten Violen und Celli - Violinen blieben ausgespart - , was eindrucksvoll in etwa die GemĂŒtslage von Trauernden vermitteln dĂŒrfte. Die zweite Seligpreisung aus der Bergpredigt "Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden..." (Matth. 5,4) sang dann leise und a cappella der vereinte Kantoreienchor, was das zentrale Anliegen des Werks gut verdeutlichte: Trostspendung und Überwindung von Todesangst fĂŒr Trauernde, Hinterbliebene, wobei in den folgenden SĂ€tzen die verschiedenen Formen des Trosts vorgetragen werden sollten. Hier zeigte sich auch einer der VorzĂŒge des Werks. Brahms meidet das klanglich Dichte und lĂ€sst bei lĂ€ngeren Melodien Themen und Motive von einer Stimme zur anderen ĂŒbergehen, was VerstĂ€ndlichkeit förderte. Dass dies auch gelang, setzt Sicherheit der Chorstimmen voraus, die man dem Chor hier auch zuerkennen wird. Dieses deutliche und krĂ€ftige Singen der einzelnen Melodiebögen trug sicher zum Verstehen der Gesangstexte bei. Angesichts der dennoch durch Orchester- und Doppelchorklang sowie akustische Gegebenheiten auftretenden gewaltigen Klangmassen etwa bei Chor- und Fugengesang konnte man wohl mit Hilfe des Textheftes (mit gewohnt instruktiver Einleitung von Prof. Meinrad Walter, Freiburg) als willkommenem und sicherem FĂŒhrer zum Verstehen der Gesangstexte durch Mitlesen verfolgen. Auch die GestaltungsfĂ€higkeit von Chor, Instrumentalisten und Dirigenten zeigte sich bereits im ersten Satz. Im Des-Dur-Mittelteil ("Die mit TrĂ€nen sĂ€en..." Ps. 126, 5-6) erwirkte der Chor mit BrahmsÂŽ barocken Ausdrucksmitteln wie Halbtonfolgen, Seufzermotiven und TonsprĂŒngen ĂŒber ungewöhnliche Intervalle eine Leidensstimmung, die sich dann bei den Worten "...werden mit Freuden ernten" auch aufhellen konnte und sich wiederholte.

Der zweite Teil ist vom starren Dreivierteltakt eines dahinschreitenden Trauermarschs oder Totentanzes geprĂ€gt, der sich mit einem dĂŒsteren Choral verbindet und die unabwendbare Endlichkeit allen Seins mit dem Bibelzitat "Denn alles Fleisch, es ist wie Gras und alle Herrlichkeit des Menschen wie des Grases Blumen" (1. Petrus I,24-25) aufzeigt, was nur durch Hoffnung auf Erlösung gemildert werde. Die pochende, durch PaukenschlĂ€ge triolisch wirkende Dreitaktigkeit könnte das unerbittliche Anklopfen des Todes malen, gleichsam wie in einer Illustration zum Horaz-Vers "Pallida mors aequo pulsat pede - Klopft doch der Tod, der bleiche, an mit gleichem Fuß" (Ode I,4,13). Konstituierendes Element des Satzes sind die stetigen PaukenschlĂ€ge mit ihrer faszinierenden Ostinato-Wirkung der hartnĂ€ckigen Wiederholung. Alle Nuancen des Paukenschlags hatte der fĂŒr den Requiemklang so wichtige Schlagzeuger erzeugt: das ungerĂŒhrte Anpochen des Todes, das sich zweimal zu zerschmetterndem Fortissimo erhob, und der Paukenschlag der ganz anders gestimmten Partien, wo die Pauke nach dem wuchtigen Choreinsatz eher die Festigkeit des Glaubens ohrenfĂ€llig machen sollte. Der Satz, der interpretatorisch viele Aufgaben stellt, ĂŒberzeugte auch durch eine klar hörbar herausgearbeitete Strukturierung von fahlem, crescendierendem Trauermarsch und bewegtem, tröstlichem, von ihm gerahmten Mittelteil (mit Flöten- und Harfensolo), ferner durch den krĂ€ftigen, wuchtigen Abschluss "Aber des Herrn Wort bleibet in Ewigkeit" und den anschließenden Chor "Die Erlöseten des Herrn" (Jesaja 35,10), welcher, in strahlendem B-Dur gesungen, die Trauerstimmung regelrecht vertrieb.

Hatten die beiden ersten Teile den Charakter von allgemein die Menschen betreffenden GemĂŒtslagen, so geht es mit dem dritten Teil ĂŒber zum einzelnen Menschen und zur persönlichen Todesangst. Dies angemessen auszudrĂŒcken, war Aufgabe des jetzt zu hörenden Solos des Baritons Torsten Meyer mit unterstĂŒtzendem Chor. Mit stimmlicher Kraft, wie sie zur musikalischen Darstellung des noch nicht Resignierenden gehört, sang er ausdrucksvoll vom Menschen, der sich mit seiner Endlichkeit nicht abfinden will, sich aber zur Einsicht in die Notwendigkeit bequemen muss, ein Gedanke, der im musikalischen Kontext immer wieder hervorzuheben war: "Herr, lehre mich doch, dass es ein Ende mit mir haben muss, und mein Leben ein Ziel hat ... " (Psalm 38/39,5-8). Trotz des Vollorchestereinsatzes wurde die Gesangsstimme nicht ĂŒberlagert. Der Chor, der hier - wie in der griechischen Tragödie - den Vorsprecher sekundierte, hatte Gelegenheit zu ausdrucksvollem Vortreten, als ihm das Ă€ngstlich vibrierende Wiederholen der gestellten Frage "Nun Herr, wes soll ich mich trösten" gelang. Die auf die Antwort "Ich hoffe auf Dich" folgende Fuge ĂŒber einem 36 Takte hinweg grundierenden D-Ton der BĂ€sse (Orgelpunkt) und dem unermĂŒdlichen Paukenrhythmus wurde so als "große Fuge der Glaubenszuversicht": "Der Gerechten Seelen sind in Gottes Hand" (Salomo 3,1) gestaltet. Nebenbei sei erwĂ€hnt, dass dieser Teil mit gefĂŒrchteter Fuge bei einer Wiener VorauffĂŒhrung der drei ersten RequiemsĂ€tze 1867 auf heftige Ablehnung stieß. Man sprach von "erschreckender akustischer Wirkung", hervorgerufen offenbar durch die "BrutalitĂ€t des furiosen Paukenspielers". Andere hatten dabei die Empfindung der "Eisenbahnfahrt durch ein sehr langes Tunnel".

Der vierte Satz - in der Werkmitte - hat nach den VergĂ€nglichkeitsgedanken der ersten SĂ€tze die Funktion pastoral-idyllischer Entspannung, zumal nach der vorausgegangenen großen Fuge. Der Chor bot einfĂŒhlsam reinen Wohlklang mit BlĂ€sern und schwelgenden Violinen, um gleichnishaft durch Wohlklang den Lobpreis des seligen Lebens vor den Zuhörern erstehen zu lassen: "Wie lieblich sind deine Wohnungen, Herr Zebaoth" (Psalm 84,2).

Der noch 1868 nachkomponierte fĂŒnfte Satz, oft “Muttertrost” genannt, mit Chor und Sopransolo “Ihr habt nun Traurigkeit, aber ich will euch wieder sehen" (Joh.16,22) mit seiner innigen Gestaltung und so betonten Schlusswendung “Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet” (Jesaja 66,13) hat vermuten lassen, dass der damals 35-jĂ€hrige Brahms in Erinnerung an den Tod seiner Mutter Christiana (gest. 1865) ihn geschrieben hat. Das dann siebensĂ€tzige Requiem wurde 1869 in Leipzig aufgefĂŒhrt. FĂŒr die Sopranistin, die Brahms nur hier im Requiem auftreten lĂ€sst, hier Ulrike Kristina Haerter, war dieser höchst kunstvolle Kanonsatz zwischen Sopranstimme und Chor wohl ein besonderes Anliegen. Eine feste, klare Stimme wusste Tröstliches selbstsicher zu verkĂŒnden. Der SĂ€ngerin Sicherheit, KlangfĂŒlle und StimmverstĂ€ndlichkeit gestaltete eindrucksvoll ihren melodischen Part und erfĂŒllte ihren Anspruch.

BrahmsÂŽ Requiem ist bekanntlich keine lateinische Totenmesse (missa pro defunctis). wie z. B. die entsprechenden Werke von Mozart und Verdi aus der katholischen Liturgie es sind, sondern eine eher auf protestantischer Tradition fußende, deutsch(sprachig)e Totenmusik. Es sollte auch primĂ€r keine Messfeier fĂŒr einen Toten sein, sondern ohne jeglichen konfessionellen oder patriotischen Einschlag eine Trauer- und Trostmusik fĂŒr alle, "die da Leid tragen" (M. MĂ€ckelmann , Beiheft S.5 CD Wiener Philharmoniker Dt. Grammophon 1988). Brahms wollte spĂ€ter sogar das Adjektiv "deutsch" beim Werktitel eliminieren, das eigentlich nur verwendet war wegen des gewĂ€hlten Lutherbibel-Deutschs anstatt des ansonsten ĂŒblichen verwendeten Kirchenlateins.

Nahe kommt das “Requiem” der traditionellen Totenmesse aber doch in dem riesigen sechsten Satz mit Chor, Bariton und wiederum intensivem Paukeneinsatz im Orchester, dem wohl dramatischen Höhepunkt des Werkes. Seine Textgrundlage ist: "Denn wir haben hier keine bleibende Statt, sondern die zukĂŒnftige suchen wir" (HebrĂ€er I, 13,14). Die Thematik vom "Tag des Zorns - dies irae" des göttlichen Gerichts ist und war aber auch hier musikalisch zu erkennen, wenn bei der ErwĂ€hnung der Posaune des JĂŒngsten Gerichts ein klanglicher Sturm losbrach mit gewaltigen Akkorden hin zu den paulinischen Worte vom ĂŒber den Tod errungenen Sieg. Es fehlten aber alle Schreckensvisionen des JĂŒngsten Gerichts wie bei Mozart und Verdi. "Die Absenz solch fulminanter Klangtheatralik", die bei einem "Dies-irae-Schreckenstableau" (FAZ, 25.09.01, Nr.223, S. 60 / G.R. Koch) zu schildern sich anbietet, hat wohl die Zuhörer schon immer fĂŒr dieses Requiem eingenommen. Vorrang hatte nĂ€mlich der "angstfreie" Satz vom "Tod, der verschlungen ist in den Sieg" (1. Korinther 15: 51-55). Brahms, skeptisch gegenĂŒber christlicher Offenbarungs- religion und Vertreter einer allgemeinen Vernunftreligion, hatte so den Vers 57 weggelassen, der besagt, dass der Sieg ĂŒber den Tod durch Jesus Christus erwirkt sei, der im Werk in freireligiöser Art auch nie genannt wird, was des Werks kirchliche AuffĂŒhrung schon gelegentlich in Frage gestellt hatte. Bei der Bremer UrauffĂŒhrung 1868 musste ein entsprechend “christlicher” Text eingefĂŒgt werden. es war die Arie aus dem HĂ€ndel-Messias " I know that my Redeemer liveth - Ich weiß dass mein Erlöser lebt". Die Interpretation des Satzes hatte die Ungleichgewichtigkeit von der Vorstellung eines "dies irae - Tag des Zornes" und tröstlicher TodesĂŒberwindung deutlich zu machen. "Die Komposition soll spenden eher Hoffnung, als dass sie in lebensabgewandte DĂŒsternis stĂŒrzt. Sie zielt stĂ€rker auf Transzendenz denn auf Betonung der Sterblichkeit" (FAZ, 5.7.11, Nr.153 , S.36 / W. HĂŒster). Zu erwĂ€hnen sei noch, dass die stimmliche Kraft von Torsten Meyer hier glanzvolle Momente feierte. Mit kraftvoller Stimme, die jederzeit verstĂ€ndlich blieb und sich ĂŒber die rastlos wandernde Instrumentalbegleitung erhob, wurden die Textworte an dieser hochdramatischen Stelle vorgetragen, die besagt, dass die Posaune des JĂŒngsten Gerichts nicht zum Gericht aufruft, sondern zur Auferstehung und dass der Tod verschlungen ist in den Sieg. Zum Satzschluss fĂŒhrte eine große Doppelfuge zu 142 Takten. Mit diesem "Dankgesang", durch den Brahms auch den hochverehrten Bach ehren und auch dem Satz "Fuga coronat opus" huldigen wollte, bewĂ€ltigten die AusfĂŒhrenden die wohl grĂ¶ĂŸte Anforderung des Werkes.

Wenn schon jeder Satz die Wandlung von Todesschrecken in Beruhigenderes irgendwie enthĂ€lt, so war dann der ganze siebente Satz der danksagende Schluss des Ganzen - mit einer zweiten Seligpreisung "Selig sind die Toten die in dem Herrn sterben, von nun an" (Offenbarung Johannes 14,13), die sich auf den ersten Satz mit dem Trostversprechen aus der Bergpredigt: "Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden..." (Matth. 5,4) fĂŒr die Hinterbliebenen bezog.
Somit war auch eine Art textlicher Symmetrie im Werk geschaffen. Vom Chor ging angemessen Feierliches, Beruhigendes aus, das den Kreis von Angst zur Tröstung schließen und den Sinn des Brahmsschen Requiems sinnfĂ€llig machen konnte: "REQUIEM (aeternam dona eis Domine) - RUHE (ewige, gib ihnen [den Verstorbenen], o Herr)". Brahms zitiert hier auch eine Bibelstelle, die vom Sterben nach erfĂŒlltem Leben handelt (Offenbarung Joh. 14,13). Wer denkt hier nicht an Max Webers Worte vom "lebenssatt, nicht lebensmĂŒde sterben".

Zwar waren die Zuhörer nicht gebeten, auf konzertmĂ€ĂŸigen Beifall zu verzichten, aber die sekundenlange Stille nach dem Verklingen der letzten Takte war die ergreifende Auswirkung dieses Schluss-Satzes. Nach der Bremer AuffĂŒhrung schrieb Brahms an die dortige Singakademie (Kl. Blum: 100 Jahre Ein deutsches Requiem von J. Brahms, Tutzing 1971, S. 65): "Aber zu danken habe ich sehr viel, vor allem Ihrem Kapellmeister, der mit so außerordentlichem Vermögen wie Eifer die AuffĂŒhrung förderte, auch so viele MĂŒhen nicht scheute. Insbesondere wĂ€re ich Ihnen verpflichtet, wenn Sie in irgend einer Ihnen geeignet erscheinenden Weise den Mitgliedern der Academie mein lebhaftes DankgefĂŒhl aussprĂ€chen fĂŒr den Eifer und die Liebe, mit der sie das Requiem gesungen”. Diese Brahms-Worte seien “mutatis mutandis” auch den AuffĂŒhrenden in Eberbach unter ihrem Dirigenten Manuel Mader zuerkannt, was sich auch mit lang anhaltendem Beifall und BlumenprĂ€senten an Solisten und den Dirigenten Ă€ußerte.

27.11.23

Lesermeinungen

Lesermeinung schreiben

[zurück zur Übersicht]

© 2023 www.EBERBACH-CHANNEL.de / OMANO.de Druckansicht
eMail senden nach oben

[STARTSEITE]    [VIDEOS]    [TERMINE]    [DISKUSSION]    [ANZEIGENMARKT]
©2000-2024 maxxweb.de Internet-Dienstleistungen
[IMPRESSUM] [DATENSCHUTZERKLÄRUNG]


WERBUNG


Rechtsanwalt Kaschper

Bestattungshilfe Wuscher

Catalent

Stadtwerke