WERBUNG


Volksbank Neckartal

Gelita

Sparkasse Neckartal-Odenwald

Jobangebot

www.EBERBACH-CHANNEL.de / OMANO.de
27.02.2024
                   WhatsApp-Kanal
Das Wetter in: 
EBERBACH
 STARTSEITE  |  VIDEOS  |  TERMINE  |  DISKUSSION  |  ANZEIGENMARKT 

Nachrichten > Vermischtes

Ab heute Abend sollen die Pegel wieder fallen


(Fotos: Hubert Richter)

(hr) Am Neckar bei Eberbach hatte ein ‚Äúmittleres Hochwasser‚ÄĚ heute seinen H√∂hepunkt.

Heftige andauernde Regenf√§lle in S√ľddeutschland haben seit gestern auch den Neckar wieder deutlich anschwellen lassen. In Eberbach steht heute der Bereich des Neckarlauers deutlich unter Wasser. In Hirschhorn ist die Uferstra√üe (ehemalige B 37) unterhalb der Stadtmauer √ľberflutet (Bild rechts). Die Hochwasservorhersagezentrale spricht anhand der erreichten Pegelst√§nde von einem ‚Äúmittleren Hochwasser‚ÄĚ.

Nach aktueller Prognose sollen die Pegelstände ab heute Abend wieder ungefähr in dem Tempo fallen, in dem sie an den vergangenen Tagen angestiegen sind. Wann der Parkplatz auf dem Neckarlauer in Eberbach wieder freigegeben werden kann, ist noch unklar.

23.12.23

Lesermeinungen

Lesermeinung schreiben
Von Klara Fall (03.01.24):
@deprimat
Ich versuche mal zu antworten, weiß aber nicht, ob ich bis zu Ihnen durchdringe. Was nicht an Ihnen liegt.

Verstehe ich Sie richtig? - Wenn man sagt, es habe Klimawandel schon immer gegeben (das wird ja niemand abstreiten k√∂nnen), dann leugnet man den Klimawandel? Das verstehe ich nicht. Selbstverst√§ndlich hat auch der Mensch seinen Anteil daran. Wenn Sie allerdings der Meinung sind, Millionen von Jahren gab es den Klimawandel, und dann, vor knapp zweihundert Jahren mit dem Beginn der Industrialisierung, hat der nat√ľrliche Klimawandel gestoppt und seit dem ist der Mensch dran schuld, dann bin ich nicht dieser Meinung.

Selbstverständlich bin ich der Auffassung, dass die Menschheit etwas dagegen tun muss. Ich habe geschrieben: "...man kann ihn, den Klimawandel, als Herausforderung sehen, die man bewältigen kann, ohne ihn gleichzeitig aufhalten zu können." Wie kann man das missverstehen, als Untätigkeit?

Wenn Sie der Meinung sind, da drau√üen im Universum ist ein Thermostat auf dem steht "CO2" und an dem dreht man dann nach links und in f√ľnfzig Jahren ist die Erw√§rmung auf 1,5 Grad begrenzt - das glaube ich nicht.

Ein System mit mehr als sieben Variablen/Einflussfaktoren ist nicht mehr regelbar. Sage nicht ich, sagt die Chaostheorie. Und ich folge der Wissenschaft. Als Beispiel: Vor einigen Wochen ist auf Island der Vulkan Svartsengi ausgebrochen und hat CO2 in die Luft gepustet, soviel wie das Gebeäoudenergiegesetz in Jahrzehnten nicht einsparen kann.

Nebenbei, die beiden letzten schweren Hochwasser in Eberbach/Hirschhorn j√§hren sich gerade. Sie waren vor drei√üig Jahren. Ich habe sie erlebt und kann sagen, da haben die Menschen im Norden noch Potenzial nach oben (Zitat einer Anwohnerin in den Nachrichten gestern: "Bei mir stand das Wasser 10 cm hoch im Friseursalon." ). Trotzdem gilt den Menschen/Tieren dort mein Mitgef√ľhl und hoffentlich kostet das Hochwasser keine Menschenleben.


Von Deprimat (02.01.24):
Liebe Klara,

Klimawandel bedeutet mehr Extremwetterlagen in jede Richtung. Dieses Jahr wurden z.B. schon wieder zahlreiche Hitzerekorde gebrochen, gleichzeitig häufen sich in den letzten Jahren außergewöhnlich starke Überschwemmungen.

Sie behaupten, Sie w√ľrden den Klimawandel nicht leugnen, relativieren dann aber st√§ndig (und kontrafaktisch) √† la "das hat es doch schon immer gegeben". Was denn nun? M√ľssen wir was unternehmen oder nicht?


Von Klara Fall (27.12.23):
Nicht nur die letzten Tage hat es ordentlich geregnet, auch in den letzten knapp drei Monaten gab es allenfalls mal den einen oder anderen Tag ohne Niederschlag. Die Böden in ganz Deutschland zeigen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes eine satte Durchdringung mit Wasser.

Wo sind jetzt die besorgten Stimmen, die in den letzten Jahren den Weltuntergang oder wenigstens eine W√ľstenbildung in Deutschland beschworen haben? Vielleicht sollten diese sich mal eingestehen, dass Klima und Wetter keinen Fahrplan haben. Das hei√üt nicht, dass man Klimawandel leugnet. Es wird und ist im Durchschnitt w√§rmer als Jahrzehnte/Jahrhunderte zuvor. Aber er ist kein Grund zur Hysterie, kein Grund, Kindern Angst vor der Zukunft zu machen, in dem man genaue Daten beschw√∂rt ("Noch zehn Jahre, dann... ", "hei√üestes Jahr seit 125 000 Jahren", oder "Kipppunkte" postulieren). Sondern man kann ihn, den Klimawandel, als Herausforderung sehen, die man bew√§ltigen kann, ohne ihn gleichzeitig aufhalten zu k√∂nnen.

Zum Trost f√ľr diejenigen, die das nicht so sehen und den Klimawandel f√ľr ihre politischen Zwecke instrumentalisieren - es wird auch wieder trockene Sommer geben und Hitzerekorde, aber auch wieder mal knackige Minus zwanzig Grad, Sturzregen und wiederum staubtrockene B√∂den, Erdrutsche und Fichtensterben, verregnete Sommer und Missernten, und so weiter und so fort. So ist das nun mal mit der Natur und dem Klima. Dann ist wieder Zeit, die Horrorszenarien rauszuholen.


[zurück zur Übersicht]

© 2023 www.EBERBACH-CHANNEL.de / OMANO.de Druckansicht
eMail senden nach oben

[STARTSEITE]    [VIDEOS]    [TERMINE]    [DISKUSSION]    [ANZEIGENMARKT]
©2000-2024 maxxweb.de Internet-Dienstleistungen
[IMPRESSUM] [DATENSCHUTZERKLÄRUNG]


WERBUNG


Werben im EBERBACH-CHANNEL

Star Notenschreibpapiere

Catalent

Stadtwerke