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Nachrichten > Sport und Freizeit

Derby der SGH Waldbrunn/Eberbach gegen Mosbach

(hr) (sde) Am vergangenen Samstag, 16. März, kam es zum Odenwald-Derby zwischen den Handballerinnen der SGH Waldbrunn/Eberbach und dem TV Mosbach.

Mit vier von sechs möglichen Punkten aus der “englischen Woche” wollte man an die gute Leistung anknüpfen und sich für die Auswärtsniederlage gegen Mosbach rehabilitieren. Keine leichte Aufgabe, denn die Mosbacherinnen legen einen guten Tempohandball auf die Platte mit dem sie in der Regel durchschnittlich an die 30 Tore erzielen.

Mit einer gegenüber dem Hinspiel geänderten Abwehr- und Angriffsformation wollte man die Gäste aus der Kreisstadt vor eine neue Herausforderung stellen und es ihnen möglichst schwer machen, in Eberbach zum Torerfolg zu kommen. Dies gelang gut. Zwar kamen die Gäste in den ersten Minuten zu einfachen Toren, doch mit der Zeit stabilisierte sich die Abwehr. Es gelang, den Gegner in schlechte Wurfpositionen zu zwingen und das Kreisspiel fast komplett zu unterbinden. Die sehr gut aufgelegte Torhüterin Sabrina Herhoff tat ihr Übriges, um erfolgreiche Torabschlüsse zu verhindern. Ein Vier-Tore-Rückstand wurde aufgeholt durch eine starke Leistung des Teams. Im Angriff wurden die Umschaltmomente ausgenutzt, um so zu einfachen Toren zu kommen. Im statischen Angriffsspiel war es aufwändiger, gegen eine stabil stehende Abwehr zum Torerfolg zu kommen, gelang jedoch auch mit viel Wille und Zug zum Tor. Einzig die Chancenverwertung trübte den Gesamteindruck ein wenig. Mit 11:10 wurden die Seiten gewechselt, die Spielerinnen hatten sich ihre Pause mehr als verdient. Bis dahin hatten die Zuschauer das Glück, in den Genuss von Tempohandball zu kommen, in dem beide Abwehrreihen das Spielgeschehen dominierten.

Nach neu geschöpfter Kraft wollte man in der zweiten Halbzeit das Tempo hochhalten und aus der stabilen Abwehr heraus weiter agieren wie in der ersten Halbzeit. Man merkte es den Gästen an: Das Spiel lief nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatten. Tatsächlich konnte man weiter gut agieren, forcierte Würfe der Gegnerinnen aus schlechten Positionen und konnte im Umkehrschluss selbst Tore erzielen. Mit einem Vier-Tore-Vorsprung in der 37. Minute belohnte man sich für die Mühen.
Der Kraftakt zollte nun aber seinen Tribut: Der Vorsprung schmolz dahin, Mosbach konnte ausgleichen und auch in Führung gehen. Noch einmal stellte man die Taktik um. Die Damen wollten auf jeden Fall etwas Zählbares aus der Partie in heimischer Halle behalten und sich für den Kampf belohnen. In der letzten Minute gelang der Ausgleich, und der gegnerische Angriff konnte erfolgreich unterbunden werden. Beim Stand von 21:21 wurde das hart umkämpfte, aber niemals unfaire Spiel abgepfiffen. Alles in allem ein absolut gerechtes Unentschieden, bei dem die Zuschauer das geboten bekamen, was Handball ausmacht: Tempo, Kampf, Wille und Dynamik.

Nicht zu unterschätzen war auch die sehr gute Leistung des Schiedsrichters, der seine Linie das ganze Spiel über beibehielt und mit der nötigen Ruhe und Souveränität das Spiel leitete. Er gab dem Spiel seinen Raum zum Entfalten und griff nur wenn nötig ein.

Jetzt geht es für die Handballerinnen in die verdiente Osterpause vor dem Saisonendspurt. Trotz aller Rückschläge, die sich die Saison über ereignet haben, will man das maximale noch herausholen. Ein Platz im Mittelfeld ist möglich und mit der gezeigten Leistung in den vergangenen Spielen durchaus machbar.

19.03.24

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