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Nachrichten > Kultur und Bildung

ABIos Amigos - 66 SchĂŒler laufen aus dem sicheren Hafen aus


(Fotos: Bianca Weber-Götzenberger)

(bwg) Am vergangenen Freitagabend war es so weit. Die Abiturientinnen und Abiturienten des HSG Eberbach wurden feierlich mit der ZeugnisĂŒbergabe in der Stadthalle verabschiedet. Bevor es losgehen konnte, fieberte man bei der Fußball-EM mit LiveĂŒbertragung in den Saal fĂŒr einen Sieg der deutschen Mannschaft gegen Spanien. Trotz Niederlage im Viertelfinale ließen sich die Abiturienten die Stimmung nicht vermiesen.

Zurecht - 66 SchĂŒlerinnen verlassen das Gymnasium mit Abitur bzw. vier davon mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife. Der Notendurchschnitt lag in diesem Jahr bei 2,1. Den herausragenden Schnitt einer glatten „1“ erlangten Lina Schwinn, Tristan Zell, Erissa WĂŒstefeld und Merle Heckmann. 30 Abiturienten hatten zudem eine 1 vor dem Komma.

Anne Schmehling, stellvertretende Schulleiterin des HSG, eröffnete die Feier mit einer BegrĂŒĂŸungsrede.

Schulleiterin Anja Katzner hielt die Ansprache. Das von den Abiturienten gewĂ€hlte Motto: „ABIos Amigos“ lehne sich an einen spanischen Abschiedsgruß an und fasse die Situation treffend zusammen. So gilt es sich von gewohnten Routinen, dem Lernort Schule und vom Ort der Begegnung zu verabschieden und ein neues Kapitel aufzuschlagen, die Initiative zu ergreifen und sich passende Ziele zu setzen.

Anja Katzner zitiert zusammenfassend mit Mark Twain: „In 20 Jahren wirst du mehr enttĂ€uscht sein ĂŒber die Dinge, die du nicht getan hast, als ĂŒber die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. TrĂ€ume.“

In den Grußworten von BĂŒrgermeister Peter Reichert hebt er Tugenden der Neugier, den Mut eigene Wege und TrĂ€ume zu verfolgen sowie Leidenschaft hervor, sich einzumischen und fĂŒr Ideen zu kĂ€mpfen und wĂŒnscht den Abiturienten, dass diese Freundschaften auch ĂŒber die Schulzeit in Eberbach hinaus Bestand haben mögen. FĂŒr die „Fiesta“ ĂŒberreicht er eine finanzielle Spende der Stadt Eberbach.

Melanie Merscher und Mariam Amler sprachen im Namen der Lehrerschaft und gaben mit einer amĂŒsanten „Reise“ durch die Klassenstufen einen humorvollen RĂŒckblick auf prĂ€gende Momente der SchĂŒlerschaft. In Klasse 5 noch laut, wuselig und unstrukturiert, wĂ€chst das Selbstvertrauen stetig, sodass diese in den mittleren Klassenstufen eigentlich „to cool for school“ waren. Sodann wechselte man nach Klasse 10 auf die Überholspur, um dann in der Oberstufe mit (k)einem Lernzettel zielsicher auf Stufenfahrten, Abicup und Abiparty zuzusteuern und als erwachsene Person wahrgenommen zu werden. „Ergreift Chancen und lernt aus euren Erfahrungen - glaubt an euch.“ Waren die abschließenden Worte, die die Lehrerschaft ihren SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern mitgab.

Ines Heckmann, die Elternbeiratsvorsitzende, hob die Rolle der Eltern als wichtige StĂŒtze, so sie in Zukunft von den Abiturient/innen gebraucht werde, hervor und schickte die Worte von „Pippi Langstrumpf“ nach: „Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“

Dietmar Polzin, stellvertretender EB-Vorsitzender, dankte im Namen der Elternschaft anschließend Ines Heckmann fĂŒr sechs Jahre Engagement als Elternbeiratsvorsitzende am HSG.

Die Verabschiedung wurde musikalisch umrahmt, einmal mit „Mamma Mia“ des Ensembles unter Leitung von Jutta Gewahl und mit zwei StĂŒcken des Abi-Chors unter Leitung von Anja Kretzschmar.

Die Ansprache der Abiturienten ĂŒbernahm in diesem Jahr die Scheffel-PreistrĂ€gerin Clara Zwickert. Ein „individuell formulierter Preis“ wurde mithilfe des Abi-Organisationsteams allen Abiturienten unter die SitzplĂ€tze gelegt. Ida Balzer ĂŒbermittelte Dankesworte der SMV.

Nach der feierlichen ZeugnisĂŒberreichung und den Preisen der Stadt Eberbach fĂŒr die vier besten Absolventen gab es etliche weitere Auszeichnungen: Der Preis in Physik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ging an Merle Heckmann (Buchpreis und Mitgliedschaft) sowie an Katharina Haschke, Marlene Schmidt und Tristan Zell (Mitgliedschaft). Den Preis in Mathematik (Deutsche Mathematiker-Vereinigung) ging an Katharina Haschke. Der Chemie-Preis des Verbands der Chemischen Industrie (Sn) ging an Marlene Schmidt und Charlotta Herbold. Merle Heckmann wurde des Weiteren der Gemeinschaftskundepreis der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung 2024 ĂŒberreicht sowie den Werner Stober-Preis (Preis wurde bereits in Karlsruhe ĂŒbergeben). Charlotte May erhielt ein Jahresabonnement vom Verlag „Spektrum der Wissenschaft“. Den Otto-Dix-Preis in Kunst erlangte Melissa Krömpel. Der Schnabel-Preis in Geschichte wurde Lina Schwinn ĂŒberreicht. Weitere Preise gab es von der Sparkasse Neckartal-Odenwald und vom HSG selbst sowie von dessen Förderverein.

08.07.24

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