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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Eberbacher ÖPNV wird elektrisch


Kleines Bild v.l. Barbara Weis (SDE), Elena Kleis (SDE), Andreas Dreznjak (BusStore), Dirk Renn (SDE), SDE-GeschĂ€ftsführer Wolfgang Kressel, Alexander Dockenwadel (BusStore) und Karin Ryschka (Daimler Buses Solutions). (Fotos: Hubert Richter)

(hr) Die StĂ€dtischen Dienste Eberbach (SDE) prĂ€sentierten gestern mit einer Rundfahrt und der symbolischen Schlüsselübergabe ihren ersten vollelektrischen Linienbus, der künftig im Stadtgebiet unterwegs sein wird.

Es handelt sich um ein sechs Jahre altes Gebrauchtfahrzeug von Mercedes Benz (“E-Citaro”) mit einer relativ geringen Laufleistung von knapp 50.000 Kilometern. Der Bus war nĂ€mlich vor allem als Vorführfahrzeug auf Messen und Ă€hnlichen Events eingesetzt. Der SoH (“State of Health”) des Akkus wird aktuell mit etwa 96 Prozent gegenüber dem Neuzustand angegeben.
Beschafft wurde der Bus zum Preis von 285.000 Euro netto von “BusStore” in Neu-Ulm im Wege des Leasings durch “Daimler Truck Financial Services”. Ein mobiles 50-kW-LadegerĂ€t lieferte “Daimler Buses Solutions” für rund 20.000 Euro. Der “neue” E-Bus ersetzt einen 16 Jahre alten Dieselbus mit fast 600.000 Kilometern Fahrleistung.

Ab 10. November soll das Fahrzeug im Linienverkehr unterwegs sein. Vorher müssen noch der Bordrechner installiert und die Folienbeklebungen aufgebracht werden. TĂ€glich soll der Bus dann rund 200 Kilometer abspulen und wird über Nacht wieder aufgeladen. Er verfügt über drei Doppeltüren, bietet 31 Sitz- und 40 StehplĂ€tze.
Dirk Renn, Leiter der SDE-Verkehrsbetriebe, zeigte sich gestern bei der Rundfahrt begeistert von den Fahreigenschaften, der Laufruhe und der sehr guten Rekuperation (Energierückgewinnung bei Bergabfahrt) des Busses. Renn ist überzeugt: “Die Zukunft ist ganz klar der E-Bus”.

Mit dem jetzt beschafften Fahrzeug reduzieren die SDE nicht nur den CO₂-Ausstoß und die LĂ€rmemissionen im Stadtgebiet, sondern wollen auch Erfahrungen für den weiteren Ausbau der ElektromobilitĂ€t im ÖPNV sammeln.

Die SDE sind ein Eigenbetrieb der Stadt Eberbach, der auch als alleiniger Gesellschafter der Stadtwerke Eberbach GmbH (Strom, Gas, WĂ€rme) fungiert. Die Folienbeklebung des Busses wird das Corporate Design der Stadtwerke (SWE) tragen.

31.10.25

Lesermeinungen

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Von Eberbacher (26.02.26):
Es gibt im Jahr 2026 auch wieder ein Förderprogramm für E-Busse vom Bund. Sollten sich die Stadtwerke rechtzeitig drum bemühen.

Von VoltWissen (23.02.26):
Es gibt gute Nachrichten. Der eBus ist wieder im Einsatz und offenbar aus der Wartung zurück.

Von Eberbacher (16.02.26):
Der Àlteste Dieselbus war letzte Woche tÀglich im Einsatz gewesen, von daher muss die Auskunft falsch sein. Ich bin mir sicher, da sÀmtliche Busse im Tagesverlauf bei mir vorbeifahren. Lediglich der E-Bus war nicht zu sehen.

Von Clara Fall (16.02.26):
@Eberbacher
Ich habe heute bewusst bei einem Fahrer der Stadtwerke nachgefragt, weil hier ja schnell wieder der E-Bus verantwortlich gemacht wird. TatsĂ€chlich ist der E-Bus ganz regulĂ€r zur Inspektion. Zeitgleich ist jedoch der Ă€lteste Dieselbus ausgefallen – und die benötigten Ersatzteile sind nicht sofort lieferbar.

Wenn zwei Busse gleichzeitig in der Werkstatt stehen, lĂ€sst sich das nun mal nicht einfach „wegorganisieren“. Genau dafür gibt es Leihfahrzeuge, damit der Fahrplan nicht zusammenbricht.

Man sollte also vielleicht nicht jedes Mal reflexartig dem E-Bus die Schuld geben – manchmal ist die RealitĂ€t schlicht etwas komplexer.


Von Eberbacher (13.02.26):
Nie war mein bei den Stadtwerken auf geliehene Busse angewiesen. Erst seitdem der E-Bus da ist, muss stĂ€ndig ein Bus der Firma Wissmüller aus Michelstadt geliehen werden. Was zusĂ€tzliche, nicht einkalkulierte Kosten verursacht.

Von Clara Fall (13.02.26):
@ Eberbacher
Nicht jeder Bus, der gerade nicht fĂ€hrt, ist automatisch ‚schon wieder ausgefallen‘. Manchmal heißt das schlicht: Wartung, Update oder Inspektion. Genau dafür gibt es Ersatzfahrzeuge – damit niemand stehen bleibt.“



Von Julian Schreiber (13.02.26):
Genau. Weil Technik ja niemals Kinderkrankheiten haben darf – außer beim guten alten Diesel, da nennen wir’s Tradition.“

Von Eberbacher (11.02.26):
Der E-Bus fÀllt schon wieder aus. Es ist wieder ein gemieteter Dieselbus im Einsatz.

Von Schöpfung  (27.01.26):
E Autos sind eigentlich, in ihrer Herstellung von der Antriebs Batterie die grĂ¶ĂŸten Dreckschleudern.

Von Trockene Fakten (27.01.26):
Der Umweltschaden durch den weltweiten Lithiumabbau macht einen winzigen Bruchteil des Schadens aus, den die Förderung von Erdöl verursacht. Lithium kann recycelt werden, fossiles Erdöl nicht.
Im Vergleich zum Verbrenner benötigen E-Autos weniger Rohstoffe, sie fahren umweltschonender , leiser und emittieren kaum gesundheitsschĂ€dliche Schadstoffe. Wer Leuten das Gegenteil erzĂ€hlt, sorgt dafür, dass sie spĂ€ter umsteigen. Wir haben dann genau so viele Autos, nur mit mehr LĂ€rm, Abgasen, Emissionen und AbhĂ€ngigkeit von Ölstaaten.


Von spannend (27.01.26):
Zitat: "In Berlin werden die Busse nachts in Hallen geparkt und vorgeheizt.."

Das finde ich total spannend und es war mir nicht bewußt, daß das so gehandhabt wird.
Nun stellt sich mir die Frage, ob so ein E-Bus, der nachts ein lauschig warmes, vorgeheiztes PlÀtzchen braucht tatsÀchlich so viel ökologischer ist...

Ich bin, was die komplette E-MobilitĂ€t an geht eher skeptisch. Lithiumabbau, Wasserverbrauch, Kobaltminen im Kongo, nĂ€chtliches Heizen von Hallen, ......ich frage mich, ob all diese Faktoren in die Öko-Schönrechnerei von solchen Fahrzeugen eingerechnet werden.


Von My body, my choice (23.01.26):
Auch in Bern und Schaffhausen bereiten E Busse momentan Probleme.
Sie sind vom spanischen Hersteller Irizar .Sie werden mit Batterie betrieben und geheizt wird mit WĂ€rmepumpe vom Dach

In Berlin werden die Busse nachts in Hallen geparkt und vorgeheizt.
Zudem gibt es ein Garantiethema
bei Bussen des Herstellers Ebusco


Von H-2-3 (22.01.26):
Dass die Wasserstoffdinger in Heidelberg bei Minusgraden nicht funktioniert haben, scheint ja wohl leider ein Ausfluss der hoch gelobten Daimler-Ingenieurskunst zu sein (ja, Ironie). Reine E-Busse fahren auch bei KĂ€lte.

Von My body, my choice (22.01.26):
Der Fokus berichtete am 21 :" Über die HĂ€lfte der 48 neuen Fahrzeuge nicht einsatzbereit: Frost stoppt moderne Elektrobusse"
Betrifft den Raum HeidelbĂšrg, Mannheim und Ludwigshafen.

Diese Busse verfügen neben der Batterie über eine 60-kW-Brennstoffzelle als „Range Extender“, um betrieben mit Wasserstoff höhere Reichweiten zu ermöglichen.

Wurde da nicht von " Verschwörungstheoretikern " gewarnt?
Oder haben nur die in andere LĂ€nder geschaut?


Von Foozer (31.12.25):
Seit dem 30.12 ist wieder im plandienst, heute 31.12. fuhr er um 12:11 802a.

Von Klara Fall (22.12.25):
@eberbacher
Doch nicht etwa ein Diesel? Da könnten die Klimabilanz der Eberbacher und auch das Weltklima gewaltig ins Trudeln kommen. Irgendwann mal, 2050 oder so.


Von Eberbacher (21.12.25):
Der E-Bus bleibt weiter verschollen. Nun fÀhrt ein geliehener City-Bus aus Michelstadt hier seine Kreise

Von Eberbacher (06.12.25):
Scheint ja einige Probleme mit dem Bus zu geben. Seit 2 Wochen nicht mehr auf Strecke gesehen.

Von Busfahrer  (03.11.25):
Dee Bus ist nicht grĂ¶ĂŸer als die anderen Linienbusse.

Von Bussemer (01.11.25):
sicherlich "die Zukunft ist ganz klar der E-Bus" aber muss der Einsteig gleich so eine überdimensionierte Bus sein? Hoffentlich begegnen wir denn in der Beckstrasse nicht sonst gibt es Rückstau. Die Artikel erwĂ€hnte alles über Preis, Alter, LadegerĂ€t aber nichts über dimensionen, SitzkapazitĂ€t, Fahrtdauer nach Vollladung, Leasingraten, ob es ein WĂ€rmepumpe hat- und wenn nicht wieviel Strom benötigt er für die Heizung am kalten Wintertagen wenn die Türen stĂ€ndig auf und zu gehen. Elektro -Autos/Bussen/Transporter sind keine Exoten mehr und die technische Daten sind durchaus erwĂ€hnenswert zumal dieses oft bei "Ottos" genannt werden.

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