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Nachrichten > Kultur und Bildung

Bedeutenden Eberbacher Künstler gewürdigt


(Repro/Fotos: Claudia Richter)

(cr) Anlässlich des 50. Todestages des Eberbacher Malers Heiner Knaub (Bild links) fand gestern eine Veranstaltung im Eberbacher Museum statt. Dort stellte Dr. Sigrun Paas, Vorsitzende des Museumsvereins, den Künstler und einige seiner Werke vor.

Spontan sei die Idee, Knaubs 50. Todestag zu würdigen, umgesetzt worden, so Paas (kleines Bild) gestern bei der BegrüĂźung im voll besetzten Saal des Museums am Alten Markt. Von der Anzahl der Gäste waren auch die ehrenamtlich Tätigen des Museumsvereins überrascht, freuten sich aber über das groĂźe Interesse der Bevölkerung am Schaffen des “Bauhaus”-Malers.

Nachdem die Vereinsvorsitzende über das Leben und Wirken Knaubs referierte hatte, zeigte sie den Gästen die Exponate, die als Dauerausstellung im Museum zu sehen sind. Nur gestern hatten die Besucherinnen und Besucher auĂźerdem die Möglichkeit, weitere zehn Werke in Augenschein zu nehmen. Man denke aber über eine größere Ausstellung im nächsten Jahr nach, so Mitglieder des Vereinsvorstands. Weitere Informationen sollen über die Presse bekannt gegeben werden, ebenso über die Planung von Feierlichkeiten anlässlich des 40. “Geburtstags” des Museums der Stadt Eberbach.

Dem am 26. Januar 1904 in Eberbach geborenen und am 28. Dezember 1975 verstorbenen Maler wurde der Heiner-Knaub-Weg am Scheuerberg gewidmet. Im Jahr 1981 wurde im damaligen Kurzentrum in der KellereistraĂźe der “Heiner-Knaub-Saal” eingeweiht, der bis zum Neubau des Rathauses auch als Ratssaal diente. Altbürgermeister Horst Schlesinger (Bild rechts) erzählte gestern, dass ihm die Witwe Knaubs Bilder ihres Mannes zunächst als Leihgabe, später als Schenkung an die Stadt überlassen habe. Diese zierten dann im Heiner-Knaub-Saal die Wände. Nach dem Verkauf des Gebäudes (heute Reha-Zentum) wurden die Bilder im hinteren Raum des Restaurants am Leopoldsplatz ausgestellt. Heute sind sie im obersten Geschoss des Rathauses am Leopoldsplatz während der regulären Ă–ffnungszeiten zu sehen. Als wesentliche Einflüsse auf das Schaffen Knaubs gelten Paul Klee und Wassily Kandinsky. Am Bauhaus in Dessau nahm der Eberbacher auch an deren Kursen teil. Im 2. Weltkrieg wurden viele Bilder Knaubs vernichtet, und nach dem Krieg wurde er kaum noch in der Ă–ffentlichkeit als Künstler wahrgenommen.

Das Museum am Alten Markt ist am 1., 3., 4. und 7.Januar 2026 jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Infos im Internet:
www.heiner-knaub.de
www.museum-eberbach.de

29.12.25

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